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Hoheslied Salomos bis Hohladern (Bd. 6, Sp. 458)
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Artikelverweis Hoheslied Salomos (Canticum canticorum), poetisches Buch des Alten Testaments, im hebräischen Titel »Lied der Lieder«, d. h. schönstes Lied, wurde von Luther auf Grund der von ihm angenommenen mystischen Auslegung Hoheslied genannt. Das Hohelied ist eine Sammlung lyrischer Hochzeitslieder, wie sie noch heute am Hochzeitstag und in der Woche danach (sogen. Königswoche) von den Brautführern und von den Männern und Frauen der Umgebung, teilweise auch vom Brautpaar selbst gesungen werden. Durch die Namen Salomo und Sulamith, d. h. die Mädchen von Sulam (Sunem, die Heimat der Abisag, Davids letzter Gemahlin), wird das Brautpaar bildlich bezeichnet. Die späte Sprache, insbes. die Verwendung griechischer Ausdrücke, schließt Abfassung vor dem Ende des 4. Jahrh. v. Chr. aus. Die Aufnahme in den Kanon hat dieses wertvolle, bei frischer Sinnlichkeit doch zarte und sittige Stück der Volkspoesie der allegorischen Deutung seines Inhalts zu danken. Man sah darin nämlich eine Darstellung der Liebe Gottes zum jüdischen Volk, wozu man durch die prophetischen Vergleichungen der theokratischen Verfassung des israelitischen Volkes mit einer Ehe desselben mit Gott veranlaßt war. Schon unter den Rabbinern setzten einige an Gottes Stelle den Messias als den Liebhaber des Volkes, und seit Origenes fanden die Christen die Liebe Christi zu seiner Kirche, als der Braut, darin geschildert. Einzelne vernünftigere Gelehrte, die, wie in der alten Kirche Theodor von Mopsuestia, zur Reformationszeit Castellio, der allegoristischen Selbsttäuschung entgegentraten, hatten dafür manches zu leiden. Erst seit Herder (»Lieder der Liebe, die ältesten und schönsten aus dem Morgenland«, Leipz. 1778) besteht eine unbefangene Auslegung, die freilich bis in die neuere Zeit durch die Annahme irregeleitet wurde, das Hohelied sei ein Singspiel, das die Liebe der Sulamith (Eigenname) zu einem Hirten darstelle, dem sie, in den Harem Salomos entführt, doch treu bleibt und wieder zurückgegeben wird, nachdem sie die Liebeswerbungen des weibersüchtigen Königs abgewiesen hat. Vgl. Wetzstein, Die syrische Dreschtafel (in der »Zeitschrift für Ethnographie«, 1873); Budde, Was ist das Hohelied? (in den »Preußischen Jahrbüchern«, 1894), und die Kommentare von Budde (Freib. 1898) und Siegfried (Götting. 1898).
 
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Hohes Neujahr, sowie wie Epiphanienfest, s. Epiphania.
 
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Hohes Rad, s. Meyers Riesengebirge.
 
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Hohes Venn, s. Meyers Venn.
 
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Hohe Tátra, s. Meyers Karpathen und Tatra.
 
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Hohe Tauern, s. Meyers Tauern.
 
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Hohe Templer, s. Meyers Geheimbünde, S. 460.
 
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Hohe Wurzel, ein Gipfel des Meyers Taunus (s. d.).
 
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Hohgant, Berg, s. Meyers Emmentaler Alpen.
 
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Hohkönigsburg, große, baulich wertvolle Ruine auf hohem Berg in den Vogesen, unweit Schlettstadt. Die H. wurde noch 1480 auf Grund einer zerstörten romanischen Burg erweitert wiederhergestellt und im Dreißigjährigen Kriege zerstört. Von der Stadt Schlettstadt dem Kaiser Wilhelm II. geschenkt, wird sie jetzt auf Staatskosten neu aufgebaut. Vgl. O. Piper, Die angebliche Wiederherstellung der H. (München 1902); Ebhardt, Führer durch die H. (Berl. 1902); Hoffmann, Die H. (Freiburg 1902).
 
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Hohladern (Hohlvenen, Venae cavae), die Hauptvenen, durch welche bei den Wirbeltieren das Blut aus dem Körper zum Herzen zurückkehrt. Die obere Hohlader sammelt Blut aus der obern, die untere aus der untern Körperhälfte; beide münden nebeneinander in die rechte Vorkammer des Herzens. Sie besitzen keine Klappen. Beim Menschen (s. Tafel Meyers »Blutgefäße«, Fig. 3 u. 5) ist die obere Hohlader etwa 7 cm lang, verläuft rechts von der aufsteigenden Aorta und entsteht aus den beiden Venae anonymae; die untere, etwa 24 cm lang, verläuft rechts von der absteigenden Aorta und teilt sich in der Lendengegend ähnlich wie diese.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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