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Höhlengans bis Höhlensteintal (Bd. 6, Sp. 463)
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Artikelverweis Höhlengans, soviel wie Höhlenente (Tadorna), s. Meyers Enten, S. 833.
 
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Höhlengräber, bei den steinzeitlichen Völkern Europas, aber auch bei einigen Kulturvölkern des Altertums übliche Art der Beisetzung Verstorbener. Besonders reich an Höhlengräbern sind große Teile Ost- und Südfrankreichs, Belgiens, Englands, der Jura, der Nordrand Afrikas (s. Meyers Afrikanische Altertümer und Meyers Ägypten, S. 195). Ihrem Wesen nach berührt sich die Sitte mit dem Brauch vieler heutiger Naturvölker, ihre Toten in den Wohnungen zu belassen, die damit für die Überlebenden unbewohnbar werden. Das ist auch stets bei den Höhlen der Fall, die, wo sie vorhanden sind, fast immer zu den eigentlichen Begräbnisplätzen geworden sind. Sie bilden manchmal (in Ägypten, bei Petit Morin im Departement Marne) ganze Totenstädte. Wo natürliche Höhlen nicht vorhanden oder auf die Dauer nicht benutzbar sind, geht man zu künstlichen Nachbildungen durch Zusammenstellen von Steinen, die man mit Erde überdeckt, über (Dolmen, Hünengräber etc. [s. Gräber, vorgeschichtliche]). Künstliche H. sind z. T. auch die Mounds. Unsre Bestattung in Erdgruben geht nach Schurtz ebenfalls auf die altgermanische Wohnweise in Erdlöchern zurück. Vgl. Schurtz, Urgeschichte der Kultur (Leipz. 1900).
 
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Höhlenhain, Bélaer, s. Meyers Béla (Stadt).
 
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Höhlenhyäne, s. Meyers Hyäne.
 
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Höhleninsekten, s. Meyers Höhlenfauna.
 
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Höhlenkalk, soviel wie Meyers Tropfstein (s. d. u. Höhlen. S. 460).
 
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Höhlenkrebs, s. Meyers Grottenkrebs.
 
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Höhlenkultus (Grottenkultus), der in Indien und Kleinasien, besonders aber bei den klassischen Völkern herrschende Brauch, die in das Erdinnere führenden Höhlen mit ihrem geheimnisvollen Dunkel als Geburtsplätze und Aufenthalt der Gottheiten, Musen und Nymphen zu verehren und zur geweihten Stätte mannigfacher Zeremonien, Opfer und Wallfahrten zu machen. Die Höhle des Zeus auf Kreta, des Dionysos und viele dem Pan, den Musen-, Wind- und Quellengöttern gewidmete Grotten, namentlich aber die unzähligen künstlichen Höhlen des Mithras gehören hierher. Oft waren die dem Apollo, Äskulap, Trophonius, der Proserpina und andern chthonischen Gottheiten geweihten Höhlen Schauplätze des Orakeldienstes, der Totenbefragung und Traumheilung, wobei betäubende Erddünste und Quellen, namentlich kohlensäure- und schwefelwasserstoffhaltige, als begeisternde Ausflüsse der Gottheit galten, z. B. in Delphi und Dodona, in Nysa, Hierapolis und Kolophon (Kleinasien), in Cumä etc. (vgl. Quellendienst). Auch im nördlichen Europa galten die Höhlen als Wohnorte von Zwergen, Feen, verzauberten Helden, Dämonen und Drachen und erfuhren einen entsprechenden Kultus; am berühmtesten im Mittelalter war die vielbesuchte St. Patrickshöhle in Irland, durch die man angeblich an den Ort des Fegfeuers gelangte.
 
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Höhlenlehm, Höhlenmensch, s. Meyers Höhlen, S. 460 f.
 
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Höhlenstein, soviel wie Tropfstein.
 
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Höhlensteintal, s. Meyers Ampezzo.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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