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Hohenmölsen bis Höhenschraffen (Bd. 6, Sp. 449)
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Artikelverweis Hohenmölsen, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Landkreis Weißenfels, unweit der Rippach, an der Staatsbahnlinie Korbetha-Deuben bei Zeitz, 106 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, Braunkohlengruben, Mineralöl- und Paraffinfabrikation, Dampfziegelei und (1900) 3101 Einw. Zwischen H. und der Elster fand 15. Okt. 1080 die Schlacht statt, in der Heinrich IV. zwar von Otto von Nordheim besiegt, aber sein Gegenkönig Rudolf von Schwaben tödlich verwundet wurde.
 
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Hohennagold, Burgruine, s. Meyers Nagold.
 
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Hohenneuffen, s. Meyers Jura, Deutscher, und Neuffen.
 
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Hohenofen, Dorf, s. Meyers Neustadt (an der Dosse).
 
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Höhenparallaxe, s. Meyers Parallaxe und Meyers Horizont.
 
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Höhenrauch (Heerrauch, Hehrrauch, Herauch, Haarrauch [»Haaren« heißen in einigen Gegenden Anhöhen in der Nähe von Mooren], auch Heiderauch, Land-, Moor-, Sonnenrauch), eine Trübung der Atmosphäre, die während des Höhenrauches in der Regel sehr trocken ist und von einem rauchartigen, bläulichgrauen Dunst durchzogen wird, wodurch die Ferne nebelförmig verschleiert wird. Bei größerer Stärke der Trübung erscheint die Sonne strahlenlos, als eine gelblichrote, rötliche oder bräunlichrote Scheibe. Derartige Erscheinungen sind vielfach beobachtet, besonders 1783, wo sich diese Trübung zuerst vereinzelt, vom 18. Juni an in dem größten Teil Europas, ja bis nach Asien und Afrika hin zeigte und erst gegen Ende September vollständig verschwunden war. Am häufigsten treten diese Trübungen in Nordwestdeutschland und in Holland auf und zwar im Mai, Juni und Juli; sie erstrecken sich aber auch auf die anstoßenden Länder, und in allen Erdteilen ist das Phänomen zeitweise beobachtet worden. Ebenso wie der H. des Jahres 1783 aus den großartigen vulkanischen Ausbrüchen in Kalabrien und Island erklärt wird, erscheint der in Nordwestdeutschland auftretende H. meist als Folge des Moorbrennens. Wird auf den Mooren stark gebrannt, so ist gegen Mittag der Rauch an der Erde häufig so dicht, daß man in einer Entfernung von 100 Schritt keinen Gegenstand mehr erkennen kann. Da das Moorbrennen nur bei heiterm Wetter stattfindet und dann meist nördliche Winde herrschen, wird der Rauch weit nach Süden fortgetrieben. Daß H. und Moorrauch meist identisch sind, kann zunächst aus ihrer Gleichartigkeit in bezug auf Geruch, Schwächung der Sonnenstrahlen und Färbung der Sonnenscheibe geschlossen werden sowie aus dem häufigern Auftreten des Höhenrauchs in Gegenden, die den Hauptmooren näher liegen, als in solchen, die entfernter von ihnen sind; sodann kann man den H. mit der Windrichtung verfolgen und beobachten, wie er in größern Entfernungen immer später auftritt. H. wird auch durch zufällig entstehende Moor- und Waldbrände erzeugt. Der Rauch erregt die Geruchsorgane durch seinen brenzlig-bituminösen, etwas stechenden Geruch. Eine schädliche Wirkung des Höhenrauches ist nicht konstatiert. Bisweilen ist aber der H. eine rein optische Trübung, s. den Abschnitt »Durchsichtigkeit« im Art. »Atmosphäre«. Vgl. Müttrich, Entstehung und Verbreitung des Höhenrauchs sowie über den Einfluß desselben auf Gewitter, Niederschläge, Winde und Temperatur und über die der Landwirtschaft erwachsenden Schäden (im »Archiv des Deutschen Landwirtschaftrats«, 1882). Vgl. auch Moor.
 
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Hohenrechberg, s. Meyers Jura, Deutscher.
 
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Hohensalza, s. Meyers Inowrazlaw.
 
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Hohensalzburg, ehemal. Festung, s. Meyers Salzburg.
 
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Höhenschichtenlinien, s. Meyers Aufnahme, topographische, S. 95.
 
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Höhenschraffen (Bergstriche), s. Meyers Landkarten.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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