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Höheninstrument bis Hohenlandsberg (Bd. 6, Sp. 444)
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Artikelverweis Höheninstrument, soviel wie Meyers Altazimut (s. d.).
 
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Höhenklima, s. Meyers Klima.
 
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Hohen-Klingen, Schloß, s. Meyers Stein (St. am Rhein).
 
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Höhen, korrespondierende, in der Astronomie gleiche Höhen eines Gestirns vor und nach seinem Durchgang durch den Meridian. Die Beobachtung derselben bietet ein Mittel zur Zeitbestimmung.
 
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Höhenkoten, s. Meyers Aufnahme, topographische (S. 95), und Höhenmessung, S. 449.
 
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Hohenkrähen, Bergkuppe des Schwäbischen Jura, im Hegau, nördlich von dem badischen Flecken Singen, 645 m hoch, mit Burgruine.
 
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Höhenkreis (Vertikalkreis), in der Astronomie jeder durch Zenit und Nadir gehende, also auf dem Horizont senkrechte Kreis (vgl. Almukantharat und Himmel, S. 344). H. heißt auch ein astronomisches Instrument zur Bestimmung der Höhen der Gestirne (s. Meyers Altazimut).
 
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Höhenkultus (Höhendienst, Bergkultus), die bei Naturvölkern weitverbreitete Verehrung hoher und besonders isolierter Bergkegel, die man als die Sitze der Götter und Dämonen ansah, und auf denen man sich ihnen näher glaubte. Schon aus den indischen Mythen tritt uns der Götterberg Meru entgegen, der als Sitz Indras und der Seligen galt (s. Meyers Glasberg). Die Perser hatten viele heilige Berge, die der Bundehesch aufzählt, darunter auch schon Hexenberge. Auf dem Sinai empfing Moses die Gesetzestafeln; die Samariter opfern noch heute auf dem Garizim bei Sichem, und der Salomonische Tempel wurde auf dem Berge Moria bei Jerusalem an Stelle einer uralten Kultstätte errichtet. Rohe Steinaltäre aus unbehauenen, vom Eisen unberührten Blöcken bezeichneten diese uralten Bergkultstätten Palästinas. Bei den Griechen waren vor allem Olymp und Parnaß als Throne des Zeus und Apollon, der Helikon als Sitz der Musen gefeiert. Daneben erwies man den Vulkanen, in denen die Feuergötter und Kyklopen wohnend gedacht wurden, Verehrung, nicht bloß auf Lemnos und Sizilien, sondern auch in Japan am Fusijama sowie an mehreren Vulkanen der Anden und auf Hawai. Noch andre Berge wurden als Wohnorte von Heiligen und Propheten, resp. als Schauplätze ihrer Wundertaten verehrt und besucht, wie der Adamspik auf Ceylon und der dem Elias geheiligte Berg Karmel, und man zeigt daselbst Spuren ihres Daseins in Fußabdrücken, Versteinerungen etc. Spätere Kulte haben oftmals solche heilige Berge der Vorzeit durch Kirchen- und Klosterbauten in Wallfahrtsberge umgewandelt, von denen der Berg Sinai und der Berg Karmel von Juden, Christen und Mohammedanern besucht werden, der Meyers Adamspik (s. d.) außerdem noch von Bekennern des Brahma und Buddha. Hierher gehören auch die unzähligen St. Georgs-, Michaels- und Walpurgisberge Deutschlands und der Nachbarländer. Anderseits wurden solche heilige Berge der Vorzeit von den Christen oft in den Bann getan und als Sitze von Teufelskult, Hexendienst, Dämonenwesen etc. in Verruf gebracht, wie der Pilatus in der Schweiz, Brocken, Zobten u. a.; die Kraterberge galten dem christlichen Mittelalter als Eingangspforten zur Hölle. Auch wurden einzelne als Wohnsitze alter Götter und verzauberter Helden, deren Wiederkunft man erwartete, betrachtet, wie der Hörselberg bei Eisenach und der Kyffhäuser bei Nordhausen (s. Meyers Bergentrückung). Vgl. F. v. Andrian, Der H. asiatischer und europäischer Völker (Wien 1891); R. Beer, Heilige Höhen der alten Griechen und Römer (das. 1891).
 
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Höhenkurorte, s. Meyers Klimatische Kurorte.
 
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Höhenkurven, s. Meyers Höhenlinien.
 
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Hohenlandsberg, Schloß, s. Meyers Uffenheim.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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