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Hochberg bis Hochdruckinfluenzmaschine (Bd. 6, Sp. 396)
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Artikelverweis Hochberg, Reichsgrafen von, der ältere Titel (seit 1684) des fürstlichen Hauses Meyers Pleß (s. d.), den die jüngern Söhne und Töchter führen. Vgl. Weigelt, Die Grafen von H. vom Fürstenstein (Bresl. 1896).
 
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Hochberg, Hans Heinrich XIV., Bolko, Graf von, geb. 23. Jan. 1843 auf Schloß Fürstenstein in Schlesien, jüngerer Bruder des Fürsten von Pleß und somit einem der reichsten Magnatenhäuser Schlesiens angehörig, studierte in Bonn und Berlin die Rechte und Staatswissenschaften und wurde 1867 der deutschen Gesandtschaft in Petersburg attachiert, verließ jedoch bereits nach zwei Jahren den Staatsdienst, um sich, mit nur zeitweiliger Unterbrechung von 187376, wo er als Mitglied des Abgeordnetenhauses politisch tätig war, ausschließlich der Tonkunst zu widmen. Seine anfangs unter dem Pseudonym J. H. Franz erschienenen Werke, unter denen die 1876 in Hannover ausgeführte Oper »Der Wärwolf« (»Die Falkensteiner«), drei Streichquartette und zwei Symphonien sowie zahlreiche Lieder bemerkenswert sind, bekunden Erfindungsgabe und Vertrautheit mit der Kunst des Tonsatzes. Ein besonderes Verdienst hat sich H. für seine engere Heimat dadurch erworben, daß er 1876 die großen schlesischen Musikfeste ins Leben gerufen und sie unablässig künstlerisch wie materiell zu fördern bestrebt gewesen ist. H. ist Haupt des gräflichen Zweiges von H. und lebenslängliches Mitglied des preußischen Herrenhauses. Von 18861903 war er Generalintendant der königl. Schauspiele.
 
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Hochbeschlagen heißt das hochträchtige weibliche Wild mit gespaltenen Hufen.
 
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Hochbifang, s. Meyers Hochäcker.
 
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Hochblatt, s. Meyers Blatt, S. 28.
 
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Hochbootsmann, veralteter Ausdruck für Oberbootsmann (s. Meyers Deckoffizier).
 
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Hochdeutsch, s. Meyers Deutsche Sprache, S. 739 f.
 
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Hochdruck (Prä ge-, Relief-, Blindendruck), die Kunst, mittels der Buchdruckpresse Schriften (wie beim Druck für Blinde), Ornamente etc. auf dem Papier erhaben darzustellen; dann auch der Druck mit Formen, auf denen sich die abzudruckende Schrift, Zeichnung etc. in erhabenen Linien und Punkten befindet, statt mit vertieften, wie beim Kupfer- und Stahlstich, Tiefätzungen etc. Die Buchbinder nennen H. die erhabenen Pressungen an den Büchereinbänden aus Leder oder Kaliko, die schon im 16. Jahrh. vielfach mit Geschmack angewendet wurden, aber mit dem Verfall des Bücherdrucks auch in Vergessenheit geraten waren, bis sie in neuerer Zeit (auch in der Portefeuillefabrikation) wieder aufgenommen wurden. Im Maschinenbau wird die Bezeichnung H. meist im Gegensatze zu Niederdruck gebraucht, um die verhältnismäßige Größe des Druckes von Gasen, Dämpfen oder Flüssigkeiten auszudrücken.
 
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Hochdruckgebiet, ein Gebiet hohen Luftdruckes, gleichbedeutend mit Antizyklone, Maximum.
 
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Hochdruckheizung (Heißwasserheizung), s. Meyers Heizung, S. 125.
 
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Hochdruckinfluenzmaschine, s. Meyers Influenzmaschine.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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