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Hohenleuben bis Hohenmölsen (Bd. 6, Sp. 444 bis 449)
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Artikelverweis Hohenleuben, Flecken im Fürstentum Reuß j. L., an der Staatsbahnlinie Werdau-Mehltheuer, 369 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Schloß, Rettungshaus, Amtsgericht, Zigarren- und Wollwarenfabrikation, Strumpfwirkerei und (1900) 1906 Einw. Nahebei das fürstliche Schloß Reichenfels mit Altertumssammlung.
 
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Hohen-Liechtenstein, s. Meyers Vaduz.
 
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Hohenlimburg (Limburg a. d. Lenne), Stadt im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Iserlohn, an der Lenne, an der Staatsbahnlinie Hagen-Betzdorf und der elektrischen Straßenbahn H.-Hagen, 123 m ü. M., hat zwei evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Schloß, Amtsgericht, Drahtzieherei und -Weberei, Hammerwerke, ein Puddlings- und Walz- und ein Stahlwerk, Fabrikation von Messinggußwaren, Werkzeugen, Tuch etc., Zeugdruckerei und Färberei, Leinweberei, Kalkbrennerei und (1900) 8111 meist evang. Einwohner. H. ist der Hauptort der Grafschaft Limburg des Fürsten zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda; das Schloß H. liegt auf einem Berg über der Stadt. Die alten Grafen von Limburg starben 1508 aus, ihre Besitzungen gingen auf die Grafen von Neuenahr und um 1600 auf die Grafen von Bentheim-Tecklenburg über. Vgl. Prescher, Geschichte und Beschreibung der Reichsgrafschaft Limburg (Stuttg. 178990, 2 Bde.).
 
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Hohenlinden, Pfarrdorf im bayr. Kreis Oberbayern, Distrikt Ebersberg, mit 313 Einw., bekannt durch den am 20. Sept. 1800 abgeschlossenen Waffenstillstand zwischen Österreich und Frankreich und die Schlacht 3. Dez. 1800 zwischen den Franzosen unter Moreau und den Österreichern unter dem 18jährigen

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Erzherzog Johann, dem der Feldzeugmeister Lauer als Ratgeber beigegeben war. Die französische Armee, 70,000 Mann stark, stand auf dem Plateau zwischen Isar und Inn westlich von Rosenheim, Wasserburg und Ampfing. Die Österreicher, über 60,000 Mann, hatten den linken feindlichen Flügel 1. Dez. bei Ampfing zurückgedrängt und wollten 2. Dez. den Marsch auf München fortsetzen. Als sie hierbei das Defilee zwischen H. und Mattenbett in drei Marschkolonnen durchzogen, wurde die mittlere Kolonne am Vormittag des 3. Dez. von Ney und von Richepanse, der sie, von S. herbeieilend, in Flanke und Rücken angriff, geschlagen und größtenteils gefangen, worauf auch die schon erfolgreich vorgedrungenen Seitenkolonnen den Rückzug antraten. Im ganzen verloren die Kaiserlichen 12,000 Mann (darunter 7000 Gefangene) und 50 Geschütze, die bayrischen Hilfstruppen 5000 mit 24 Geschützen. Die Niederlage war so entscheidend, daß das österreichische Heer in völliger Auflösung bis über die Enns zurückgeworfen wurde und der Kaiser den ungünstigen Waffenstillstand von Steyr (25. Dez. 1800) abschloß. Vgl. Schleifer, Die Schlacht bei H. (Erding 1885).
 
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Höhenlinien (Höhenkurven), Linien, die in Landkarten oder größern Lageplänen die Punkte gleicher Höhe über Meer miteinander verbinden und die plastische Gestalt der Erdoberfläche im Grundriß maßstablich erkennen lassen. Sie bilden namentlich für das Entwerfen von Eisenbahnen, Straßen und Kanälen in schwierigem Gelände die unerläßliche Grundlage. Die große Ausgabe der Generalstabskarten der deutschen Staaten (Maßstab 1: 25,000) gibt die H. in bestimmten (je nach Steilheit des Gebirges von 520 m wechselnden) Höhenabständen an. In Württemberg sind die H. durch gelben Druck vortrefflich veranschaulicht. Daselbst sind außerdem zurzeit Aufnahmen in noch viel größerm Maßstabe (1: 2500) mit Höhenkurven in Arbeit.
 
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Hohenlohe, ehedemdeutsche Grafschaft, dann Fürstentum im fränk. Kreis, zählte 1802 auf 940 qkm (17 QM.) 60,000 und 1805 auf 1760 qkm (32 QM.) 108,600 Einw., verlor durch die Rheinbundsakte seine Selbständigkeit und steht jetzt z. T. unter württembergischer, z. T. unter bayrischer Oberhoheit. Das gleichnamige alte Herrengeschlecht in Franken leitet seinen Ursprung von den Herren von Weikersheim (1153 ff.) her und nannte sich bald nach der Burg Hohenloch bei Uffenheim; sein Grundbesitz breitete sich frühzeitig über die fränkischen Täler des Kocher, des Jagst, Tauber und Hollach aus. Gottfried und Konrad, treue Anhänger Kaiser Friedrichs II., stifteten die Linien H.-H. u. H.-Brauneck, letztere starb 1390 aus. Gottfried erwarb 1234 die Herrschaft Langenburg; seine Söhne begründeten die Linien H.-Weikersheim und H.-Uffenheim (Speckfeld). Letztere erlosch 1412, erstere spaltete sich 1551 in die zwei Aste: H.-Neuenstein und H.-Waldenburg, die noch gegenwärtig bestehen und deren Glieder seit 1764, bez. 1744 Reichsfürsten sind. Die protestantischen Neuensteiner teilten sich wieder in die Zweige H.-Neuenstein-Ohringen, der 1805 erlosch, und H.-Neuenstein-Langenburg. Die Besitzungen der Ohringer fielen 1805 an die Langenburger, die außer dem Stammfürstentum noch die obere Grafschaft Gleichen (unter sachsen-koburg-gothaischer Hoheit) besitzen und sich wieder in drei Zweige teilten: H.-Langenburg, 234 qkm mit 18,000 Einw. (gegenwärtiger Fürst: Hermann, geb. 31. Aug. 1832; s. Meyers Hohenlohe 9); H.-Ingelfingen, 330 qkm mit 25,000 Einw., außerdem mit Anteilen an der Grafschaft Gleichen und der Standesherrschaft Slawentzitz (385 qkm mit 25,000 Einw.) und Majoratsgütern in Schlesien. Dieser zweite Zweig teilte sich 1823 nochmals in H.-Öhringen (gegenwärtiger Fürst: Christian Kraft, Herzog von Ujest, seit 23. Aug. 1897, geb. 21. März 1848, bis 1899 Oberstkämmerer des Kaisers, preußischer Oberst à la suite der Armee, erbliches Mitglied der württembergischen Kammer der Standesherren und des preußischen Herrenhauses) und H.-Ingelfingen (Prinz Karl Gottfried, geb. 8. Nov. 1879, Leutnant im Regiment Gardedukorps). Der dritte Zweig, H.-Kirchberg, 220 qkm mit 17,000 Einw., ist 16. Dez. 1861 mit dem Fürsten Karl von H. in männlicher Linie erloschen.
   Die katholischen Waldenburger spalteten sich 1635 in die Linien H.-Waldenburg-Bartenstein und H.-Waldenburg-Schillingsfürst. Die erstere, 688 qkm mit 35,000 Einw., zerfiel durch die beiden Söhne des am 22. Aug. 1850 verstorbenen Fürsten Ludwig, Karl (gest. 1877) und Albert (gest. 1898), in die Linien H.-Bartenstein und H.-Jagstberg. Die Schillingsfürster Linie besitzt 275 qkm und 18,000 Einw., teils unter württembergischer, teils unter bayrischer Hoheit, und wird vertreten unter jener durch den Fürsten Friedrich Karl, geb. 26. Sept. 1846, Sohn von H. 5), unter dieser durch den Fürsten Philipp Ernst, geb. 5. Juni 1853. Des letztern Vater, Chlodwig (s. Meyers Hohenlohe 6), ererbte 1834 zusammen mit seinem ältern Bruder, Viktor, vom letzten Landgrafen von Hessen-Rotenburg (s. Meyers Hessen-Rheinfels-Rotenburg), Viktor Amadeus, das Herzogtum Ratibor, das Fürstentum Korvei u. a.; beide verglichen sich 15. Okt. 1845 dahin, daß Viktor die letztern Besitzungen, Chlodwig die Herrschaft Schillingsfürst allein erhielt. Der König von Preußen hatte bereits 15. Okt. 1840 erstern zum Herzog, letztern zum Prinzen von Ratibor und Korvei ernannt (s. Meyers Ratibor). Vgl. A. F. Fischer, Geschichte des Hauses H. (18661871, 3 Bde., als Manuskript gedruckt); Weller, Hohenlohisches Urkundenbuch. 11531350 (Stuttg. 18991901, 2 Bde.) und Geschichte des Hauses H. (das. 1904, Bd. 1).
 
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Hohenlohe, 1) Friedrich Ludwig, Fürst von H.-Ingelfingen, preuß. General, geb. 31. Jan. 1746, gest. 15. Febr. 1818 in Slawentzitz, kämpfte im Siebenjährigen Krieg in der Reichsarmee, trat 1768 in preußische Dienste, ward 1778 Oberst beim Regiment Tauentzien und befehligte seit 1792 eine Division, mit der er sich bei Oppenheim, Pirmasens, Hornbach, bei der Wegnahme der Weißenburger Linien und besonders 20. Sept. 1794 bei Kaiserslautern auszeichnete. Als Generalleutnant erhielt er 1796 das Kommando des Neutralitätskordons an der Ems, folgte 1796 seinem Vater als Fürst von H.-Ingelfingen in der Regierung, wurde 1798 General der Infanterie, 1804 Gouverneur der fränkischen Fürstentümer, dann Kommandant von Breslau, führte 1805 ein preußisches Korps zwischen der Saale und dem Thüringer Wald und im Kriege von 1806 das Heer, das am 14. Okt. bei Jena besiegt wurde. Nach der tödlichen Verwundung des Herzogs von Braunschweig bei Auerstedt erhielt er den Oberbefehl, führte die Trümmer des preußischen Heeres der Oder zu, kapitulierte aber, durch Massenbachs, seines Generalquartiermeisters, Bericht irregeleitet, bei Prenzlau 28. Okt. mit 17,000 Mann. Aus der Armee entlassen, zog er sich, da er schon im August 1806 die Regierung seines (mediatisierten) Fürstentums seinem Sohn August übergeben hatte, auf sein Gut Slawentzitz in Schlesien zurück

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   2) Ludwig Aloysius, Fürst von H.-Waldenburg-Bartenstein, Marschall von Frankreich, geb. 18. Aug. 1765, gest. 30. Mai 1829 in Lunéville, trat 1792 als Oberst in die französische Emigrantenarmee und warb für diese ein Regiment, mit dem er sich besonders beim Sturm auf die Weißenburger Linien auszeichnete. Er trat darauf in holländische Dienste und führte mit seinem Regiment, fast umzingelt, 1794 einen meisterhaften Rückzug von der Insel Bommel hinter die Waal aus und machte dann in österreichischen Diensten die Feldzüge von 17941799 mit. 1806 wurde er Feldmarschalleutnant und 1807 Statthalter von Galizien. Nach der Wiedereinsetzung der Bourbonen (1814) trat er in französische Kriegsdienste und wurde Generalleutnant und Kommandant eines von ihm geworbenen und nach ihm benannten Regiments, mit dem er 1823 dem Feldzug gegen Spanien beiwohnte. Er wurde hierauf nationalisiert, Marschall und Pair. Seine Besitzungen hatte er schon im November 1806 an seinen Sohn Karl August Theodor abgetreten.
   3) Alexander Leopold Franz Emmerich, Prinz von H.-Waldenburg-Schillingsfürst, geb. 17. Aug. 1794 in Kupferzell bei Waldenburg, gest. 14. Nov. 1849 in Vöslau bei Wien, das 18. Kind aus der Ehe des gemütskranken Erbprinzen Karl Albrecht mit der Tochter eines ungarischen Edelmanns, Judith, Freiin von Reviczky, für die geistliche Laufbahn bestimmt und erzogen, erhielt 1815 die Priesterweihe und ward 1817 Priester in München. Hier und in Bamberg, wo er Geistlicher Rat bei dem Generalvikariat geworden war, beschuldigte man ihn des Jesuitismus und Obskurantismus, während das Volk ihn wegen seiner Wunderkuren verehrte, die er gemeinschaftlich mit dem Bauer Martin Michel durchführte. Als diese später aber mißlangen und die bayrischen Behörden, aber auch Papst Pius VII. ihm Schwierigkeiten machten, begab sich H. 1822 nach Wien und dann nach Ungarn, wo er Domherr in Großwardein, 1829 Großpropst und 1844 Titularbischof wurde. H. hat zahlreiche geistliche Schriften veröffentlicht. Vgl. Scharold, Lebensgeschichte Alexanders von H. (Würzb. 1834); Pachtler, Biographische Notizen über den Prinzen Alexander zu H. (Augsb. 1850); »Aus dem Nachlasse des Fürsten Alexander von H.« (hrsg. von S. Meyers Brunner, Regensb. 1851).
   4) Adolf, Prinz von H.-Ingelfingen, geb. 29. Jan. 1797, gest. 24. April 1873, Sohn von H. 1), nahm am Kriege von 1815 teil, widmete sich dem preußischen Staatsdienst als Landrat und Landwehroffizier und tat sich namentlich bei der Grenzbewachung gegen Polen 1831 hervor. Politisch zuerst als Marschall des schlesischen Provinziallandtags und auf dem Vereinigten Landtag von 1847 tätig, gehörte er 1850 dem Erfurter Parlament und der preußischen Ersten Kammer an, ging ins Herrenhaus über, wurde 1856 und vom 11. März bis 23. Sept. 1862 als Vorgänger Bismarcks Ministerpräsident.
   5) Friedrich Karl Joseph, Fürst zu H.-Waldenburg-Schillingsfürst, Sphragistiker und Heraldiker, geb. 5. März 1814 in Stuttgart, war Generalleutnant und Generaladjutant des Kaisers von Rußland und starb als Senior der fürstlich Hohenlohe-Waldenburgschen Hauptlinie 26. Dez. 1884 zu Kupferzell in Württemberg. Seine Werke, die meist nicht in den Handel gekommen, sind: »Das Hohenlohische Wappen« (im »Archiv für Hohenlohische Geschichte«, 1859, Bd. 1); »Sphragistisches Album. Mittelalterliche Siegel der gegenwärtig noch blühenden Geschlechter des hohen deutschen Adels« (Stuttg. u. Frankf. 185966, 4 Hefte); »Mittelalterliche Frauensiegel«; »Zur Geschichte des Fürstenbergischen Wappens« (1860); »Der sächsische Rautenkranz« (Stuttg. 1863); »Das heraldische Pelzwerk« (1867; 2. Aufl., das. 1876); »Über den Gebrauch der heraldischen Helmzierden im Mittelalter« (das. 1868); »Dreihundert mittelalterliche Siegel« (Heilbr. 1882).
   6) Chlodwig Karl Viktor, Fürst zu H.-Schillingsfürst, Prinz von Ratibor und Korvei, deutscher Reichskanzler, geb. 31. März 1819 in Rotenburg a. F., gest. 6. Juli 1901 in Ragaz, studierte in Göttingen, Heidelberg und Bonn die Rechte, trat 1842 in den preußischen Staatsdienst, wurde Referendar in Potsdam und Assessor in Breslau. Da jedoch sein älterer Bruder, Viktor, 1845 die Herrschaften Ratibor und Korvei als Herzog von Ratibor bekam (s. oben, S. 445), übernahm er 1846 die Verwaltung der Herrschaft Schillingsfürst und trat nun als Standesherr in den bayrischen Reichsrat ein, wo er eine nationale, aber preußenfeindliche Richtung verfolgte. 1849 Reichsgesandter in London, schloß er sich nach dem Kriege von 1866 an Preußen an, ward 31. Dez. 1866 bayrischer Ministerpräsident und vertrat, wie er 19. Jan. und 8. Okt. 1867 der Kammer erklärte, weder den im Prager Frieden vorbehaltenen und von den süddeutschen Partikularisten verlangten Südbund noch den deutschen Einheitsstaat, sondern eine föderative Einigung der süddeutschen Staaten mit dem Norddeutschen Bunde. Weniger die Abgeordneten als vielmehr die Reichsräte wollten anfangs den Zollverein und das Zollparlament ohne das liberum veto Bayerns genehmigen, gaben jedoch im Oktober 1867 nach, und dennoch war die nationale Par tei im Zollparlament, dessen Vizepräsident H. war, in der Minderheit, so daß die Beratung unfruchtbar blieb. H., einträchtig mit dem Norddeutschen Bunde zusammengehend, erfüllte die durch das Schutz- und Trutzbündnis mit Preußen von 1866 Bayern auferlegten Pflichten und gestaltete vor allem durch das Gesetz vom 30. Jan. 1869 das bayrische Heer nach dem Vorbilde des preußischen um. Als er aber durch ein neues Schulgesetz, das am Widerspruch der Reichsräte scheiterte, die Schule von der Kirche trennen wollte und nach der Berufung des vatikanischen Konzils durch ein Rundschreiben vom 9. April 1869 die europäischen Kabinette zu einem gemeinsamen Auftreten gegen die römischen Pläne aufforderte, zog er sich den unversöhnlichen Haß der Ultramontanen zu. Als diese nach den Neuwahlen im November 1869: 6 Stimmen Mehrheit erhielten, forderte H. seine Entlassung, blieb aber auf Veranlassung des Königs, bis im Januar 1870 erst die Reichsratskammer und nach einer langen. stürmischen Adreßdebatte auch das Abgeordnetenhaus dem Ministerium H. ein ausdrückliches Mißtrauensvotum erteilte. Nun nahm der König 7. März Hohenlohes Entlassung an. Als Reichsrat wirkte H. im Juli 1870 für die Teilnahme Bayerns am Krieg, im Winter 1870/71 für die Annahme der Reichsverfassung, ward zu Forchheim in den ersten deutschen Reichstag gewählt und wurde dessen erster Vizepräsident. Nach Arnims Entlassung im Mai 1874 auf den deutschen Botschafterposten in Paris berufen, stellte er ein befriedigendes Verhältnis zu der französischen Regierung her, wohnte dem Berliner Kongreß 1878 als dritter deutscher Bevollmächtigter bei, wurde im Juli 1885 als Nachfolger Manteuffels Statthalter von Elsaß-Lothringen und verstand es auch hier, durch Umsicht und Takt die Bevölkerung mit der deutschen

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Herrschaft zu versöhnen. Ende Oktober 1894 zum Reichskanzler und Präsidenten des preußischen Staatsministeriums ernannt, erwarb er sich durch seine auswärtige Politik das Vertrauen der nationalgesinnten Deutschen in wesentlich höherm Grad als sein Vorgänger Caprivi: die Besetzung von Kiautschau 1897, die Erwerbung Samoas 1898, der Kauf der Karolinen-, Palau- und Marianneninseln von Spanien 1899 vollzogen sich unter seiner Kanzlerschaft. Auf dringendes Bitten 17. Okt. 1900 seiner Ämter enthoben und durch den Schwarzen Adlerorden in Brillanten ausgezeichnet, zog er sich ins Privatleben zurück. Seine und seiner Gemahlin, der Prinzessin Marie von Sayn-Wittgenstein-Berleburg, geb. 16. Febr. 1829, gest. 21. Dez. 1897 in Berlin, Söhne sind: Fürst Philipp Ernst, geb. 5. Juni 1853; Prinz Moritz, geb. 6. Aug. 1862, königlich preußischer Rittmeister, und Prinz Alexander, geb. 6. Aug. 1862, Bezirkspräsident des Oberelsaß u. 18931903 (wildes) Mitglied des Reichstags. Vgl. »Chlodwig Karl Viktor, Fürst von H.-Schillingsfürst, biographische Skizze« (Metz 1885); Ruft, Reichskanzler Fürst Chlodwig zu H. und seine Brüder (Düsseld. 1897); v. Völderndorff, Vom Reichskanzler Fürsten von H., Erinnerungen (Münch. 1902).
   7) Gustav Adolf, Fürst zu H.-Schillingsfürst, geb. 26. Febr. 1823 in Rotenburg a. F., gest. 30. Okt. 1896 in Rom, Bruder des vorigen, Kardinalpriester in Rom seit 22. Juni 1866, verließ als Gegner der in Rom herrschenden Jesuiten nach Beendigung des vatikanischen Konzils die Residenz des Papstes und ging nach Schillingsfürst, opponierte aber den Konzilsbeschlüssen nicht. Als Bismarck im April 1872 seine Ernennung zum Gesandten des Deutschen Reiches bei Papst Pius IX. vorschlug, ward er schroff abgewiesen. Erst im Februar 1876 kehrte H. nach Rom zurück, erlangte bei Leo XIII. wieder Einfluß, wurde 1879 zum Bischof von Albano ernannt, verzichtete aber 1884 wegen der damit verknüpften Kosten auf dieses Amt und blieb nur Erzpriester bei Santa Maria Maggiore.
   8) Prinz Kraft von H.-Ingelfingen, preuß. General, geb. 2. Jan. 1827 in Koschentin bei Lublinitz, gest. 16. Jan. 1892 in Dresden, Sohn von H. 4), trat 1845 als Leutnant in die Gardeartillerie, ward 1854 Hauptmann im Generalstab und Militärattaché in Wien, 1856 königlicher Flügeladjutant, 1858 Major u. Kommandeur der Leibgendarmerie, 1864 Kommandeur des Gardefeldartillerieregiments, befehligte 1866 in Böhmen und 1870/71 im französischen Kriege die Garde-Artilleriebrigade, zeichnete sich besonders bei St.-Privat und Sedan aus und erhielt im Dezember 1870 die obere Leitung des Artillerieangriffs auf Paris. Seit 1868 Generalmajor, ward er 1871 Inspekteur der 2. Artillerie-Inspektion, 1873 Kommandeur der 12. Division, 1875 Generaladjutant des Kaisers und nach seiner Verabschiedung (1879) General der Infanterie (1883) und General der Artillerie (1889). H. war einer der bedeutendsten Militärschriftsteller, und seine »Militärischen Briefe« über Kavallerie (2. Aufl., Berl. 1886), Infanterie (3. Aufl., das. 1890), Feldartillerie (2. Aufl., das. 1887), die »Strategischen Briefe« (das. 1887, 2 Bde.) und die »Gespräche über Reiterei« (das. 1887) erregten berechtigtes Aufsehen. Nach seinem Tod erschien »Aus meinem Leben« (1. Bd., 184856, Berl. 1897).
   9) Hermann, Fürst zu H.-Langenburg, Graf von Gleichen, geb. 31. Aug. 1832 zu Langenburg in Württemberg, studierte die Rechte, trat erst m württembergische, 1854 in österreichische Militärdienste, machte 1859 den italienischen Feldzug gegen Frankreich mit, übernahm 1860 nach dem Tode seines Vaters, des Fürsten Ernst, die Verwaltung der Fideikommißherrschaften, ward 1862 badischer General und war als solcher während des Feldzugs gegen Frankreich 1870/71 Korpsdelegierter beim 14. Korps. Seit 1860 erbliches Mitglied der württembergischen Ersten Kammer und 187179 Mitglied des deutschen Reichstags, der ihn auch 1878 zu seinem zweiten Vizepräsidenten erwählte, ward er Ende Oktober 1894 Statthalter von Elsaß-Lothringen. Auch war er 1887 bis 1894 erster Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft und ist jetzt noch deren Ehrenpräsident. H. war seit 1862 mit der badischen Prinzessin Leopoldine (geb. 22. Febr. 1837, gest. 23. Dez. 1903) vermählt. Sein ältester Sohn, Erbprinz Ernst, geb. 13. Sept. 1863, ist seit 1900 Regierungsverweser in Sachsen-Koburg-Gotha während der Minderjährigkeit des Herzogs Karl Eduard.
 
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Hohenlupfen, Bergschloß, s. Meyers Stühlingen.
 
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Hohenmauth (tschech. Vysoké Mýto), Stadt in Böhmen, qu der Loučna und der Linie Chotzen-Leitomischl der Österreichisch-Ungarischen Staatseisenbahn, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat einen großen Ringplatz mit Pestsäule, eine Dechanteikirche aus dem 13. Jahrh. mit gutem Altarbild, ein Obergymnasium, Fabriken für Zucker, Likör, Maschinen, Peitschen und Riemen, Bierbrauerei, Mühlen, Stickerei und (1900) mit den drei Vorstädten 9503 tschech. Einwohner. H. war ehemals königliche Leibgedingstadt.
 
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Höhenmessung (Hypsometrie), die Ermittelung der vertikalen Entfernung eines Punktes über einer horizontalen Fläche. Abgesehen von den Fällen, wo man unmittelbar mit dem Maßstab die H. vornehmen kann, benutzt man das Barometer oder das Thermometer, oder man ermittelt die Höhe durch Nivellieren oder eine trigonometrische Operation. Die barometrische H. beruht auf der Abnahme des Luftdruckes mit zunehmender Erhebung über die Erdoberfläche. Bestimmt man deshalb möglichst zu gleicher Zeit an zwei Stationen den Luftdruck mittels des Barometers, so gibt der Unterschied des Luftdruckes ein Maß für den Höhenunterschied der beiden Stationen. Die Beziehung, in der beide Unterschiede zueinander stehen, ist aber ziemlich kompliziert und vom Luftdruck selbst, der Temperatur und Feuchtigkeit der Luft sowie der geographischen Breite abhängig. Die Gleichung, die diese Beziehung angibt, die barometrische Höhenformel, ist zuerst von Laplace (1799) aufgestellt und später von Gauß, Bauernfeind, Jordan u. a. verbessert worden. Die Jordansche nimmt für Mitteleuropa (geographische Breite 50°, mittlere Höhe über dem Meere 500 m, mittlerer Dunstdruck 7,2 mm) die folgende Form an:

wo h den gesuchten Höhenunterschied der beiden Stationen in Metern, T, t die Lufttemperatur, B, b den Barometerstand an den beiden Stationen bezeichnet. Noch bequemer kann man den Höhenunterschied aus einer barometrischen Höhentafel (z. B. Jordan, 2. Aufl., Stuttg. 1886), die nach dieser Formel berechnet ist, entnehmen. Zur Bestimmung des Barometerstandes bedient man sich fast ausschließlich des Naudetschen Aneroidbarometers (vgl. Tafel Meyers »Barometer«, S. II), das auf dem Transport aber sehr sorgfältig behandelt werden muß. Ausgangspunkt

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für eine barometrische H. muß stets ein seiner Höhenlage nach bekannter Punkt sein; hier wird zuerst Lufttemperatur und Barometerstand ermittelt, dann begibt man sich zu dem ersten zu messenden Punkt und wiederholt dieselbe Operation, darauf zu einem 2., 3., 4. etc. Punkt, bis man nach Verlauf von 111/2 Stunde zum Ausgangspunkt zurückkehrt oder einen Punkt erreicht, dessen Höhe gleichfalls bereits anderweitig vorher bestimmt ist. Länger darf man die Barometermessungen nicht fortsetzen, da sonst die Schwankungen des Luftdruckes leicht die Messungsergebnisse unbrauchbar machen können. Die Höhenwerte der untersuchten Stationen werden sodann aus den erhaltenen Barometer- und Temperaturmessungen nach der Barometerformel abgeleitet oder aus der Höhentafel entnommen. Der Höhenunterschied, der bei einer Lufttemperatur von 15° einer Änderung des Luftdruckes von 1 mm bei den verschiedenen Barometerständen entspricht, ergibt sich aus folgender Zusammenstellung.

Die Barometeränderungen, die Höhenunterschieden von 100 m entsprechen, können aus der unten angegebenen Tabelle entnommen werden (Perrier stellte 1648 zu Clermont die erste barometrische H. an).
   Nach Wollastons Vorschlag (1817) kann man auch das Thermometer zu Höhenmessungen benutzen, da die Temperatur, bei der das Wasser siedet, abhängig ist von dem auf dem Wasser lastenden Luftdruck. Einem Unterschied von 1 mm im Barometerstand entspricht aber nur ein Unterschied von weniger als 0,05° im Siedepunkt, und man bedarf deshalb zu diesen Messungen besonders genauer Thermometer. Fig. 1 stellt ein solches Siedethermometer (Hypsothermometer) von Danckelman dar, wie es bei Forschungsreisen viel benutzt wird. A ist das aus Kupfer gefertigte Siedegefäß, in dessen Dampfrohr B das Siedethermometer T eingehängt ist. L deutet die Spirituslampe an. G ist ein durch eine Zwischenwand getrennter Doppelbehälter für die Aufnahme von Spiritus und den Wasservorrat, während F das Futteral zur Aufnahme der einzelnen Teile beim Transport veranschaulicht. Um umständliche Rechnungen zu vermeiden, gibt die Skala des Thermometers unmittelbar den Barometerstand von 2 zu 2 mm an, so daß eine Genauigkeit von 0,2 mm im Barometerstand erreicht werden kann. Der abgelesene Stand ist gleich dem auf 0° Temperatur und 45° geographischer Breite reduzierten Barometerstand. Vgl. Frischauf, Das Höhenmessen mit dem Siedethermometer (in der »Österreichischen Alpen-Zeitung«, 1894, Nr. 394 und 403). Die folgende Tabelle gibt die den verschiedenen Höhen entsprechenden Barometerstände und Siedepunkte des Wassers.

Zur trigonometrischen H. benutzt man das Fernrohr und mißt den Vertikalwinkel, dessen Spitze im Aufstellungspunkt des Fernrohrs liegt, und dessen Schenkel die Horizontale und die Visierlinie nach dem Punkte, dessen Höhe gemessen werden soll, bilden. Die zu messende Höhe bildet die dritte Seite eines Dreiecks, und man kann dieselbe berechnen, sobald der genannte Höhenwinkel α (Fig. 2) und eine Seite gemessen sind. Die Seite ist entweder die horizontale Kathete oder Hypotenuse. Liegt eine Meßtischaufnahme oder eine Karte zugrunde, in welcher der Ausstellungs- und der Höhenpunkt bereits angegeben sind, so ist der Abstand beider die horizontale Kathete b und die gesuchte Höhe h = b tang α. Ist b nicht bekannt, so muß die Hypotenuse a gemessen werden, und es ist dann h = a sin α. Das Messen der Hypotenuse geschieht entweder mit den gewöhnlichen Längenmeßinstrumenten (Meßkette, Meßband) auf dem Terrain oder mit der entfernungmessenden Meyers Kippregel (s. d.), und es wird damit gleich das Messen des Winkels α verbunden. Der Höhenwinkel allein kann mit der gewöhnlichen Kippregel oder dem Theodoliten (s. d.) gemessen werden. Bei Entfernungen von 1000 m und darüber muß in der Rechnung auch der Einfluß der Erdkrümmung und der Refraktion berücksichtigt werden. Erstere bewirkt, daß die berechneten Höhenunterschiede zu klein gefunden werden; letztere wirkt im entgegengesetzten Sinne, jedoch nur in einem Betrage von 1/7-1/8 (nach Gauß 0,13) des Einflusses der Erdkrümmung. Auf 1000 m Entfernung beträgt die Korrektion wegen Erdkrümmung +8 cm, wegen

[Bd. 6, Sp. 449]


Refraktion -1 cm, so daß der ermittelte Höhenunterschied im ganzen um 7 cm zu verbessern ist. Diese Verbesserung wächst mit der Entfernung im quadratischen Verhältnis. Zum Handgebrauch bei den Höhenmessungen dienen die Koten- oder Höhentafeln, in denen für gegebene Werte von α und b die Stücke h, a sowie auch die erforderlichen Korrektionen (Erdkrümmung und Strahlenbrechung) tabellarisch verzeichnet sind. Die so ermessene Höhe eines Punktes bezieht sich nur auf seine Höhe über dem Standpunkt des Messenden (relative Höhe), zu der die Höhe des letztern über dem Meeresspiegel noch addiert werden muß, um die absolute Höhe des Punktes zu erhalten.
   Die geometrische H. s. bei Nivellieren. Die Höhe eines Baumes, Turmes etc. läßt sich praktisch sehr einfach ermitteln. In den Dreiecken a b e und a c d (Fig. 3) verhält sich a b : a c = b e : c d. In dieser Proportion ist c d die zu messende Höhe x, mithin x = (ac. be)/(ab). Mißt man also vom Stamm des Baumes die Linie a c, stellt sich in a auf und läßt einen Stock, der um b e länger ist als die Höhe des Auges über dem Erdboden, so lange in der Richtung zum Baum senkrecht fortbewegen, bis man über sein oberes Ende die Spitze des Baumes sieht, so ist nur noch die Entfernung des Beobachters bis zum Stock zu messen, um die bekannten Größen der obigen Proportion zu haben, aus der c d, die zu messende Höhe, sich sofort berechnen läßt, zu der aber noch die Höhe des Auges über dem Erdboden addiert werden muß. Auf diesem Prinzip beruht die Konstruktion vieler Höhenmesser für gewerbliche Zwecke, z. B. der Höhenmesser von Faustmann (Spiegelhypsometer), von Weise (Rohrhypsometer), Stahl (Höhenmeßbrett), Preßler (Meßknecht) u. a., die so eingerichtet sind, daß man nach Einstellung des Instruments die zu messende Höhe sofort am Index ablesen kann. Vgl. Artikel »Aufnahme, topographische«, und die dort angeführte Literatur; außerdem Bauernfeind, Beobachtungen und Untersuchungen über die Genauigkeit barometrischer Höhenmessungen (Münch. 1862) und Beobachtungen und Untersuchungen über die Eigenschaften und praktische Verwertung der Naudetschen Aneroidbarometer (das. 1874); Herzog, Praktische Anleitung zum Höhenmessen mittels Dosenbarometer (2. Aufl., Leipz. 1874); Schreiber, Handbuch der barometrischen Höhenmessungen (2. Ausg., Weim. 1883); Liznar, Die barometrische H. (Wien 1904); auch Literatur bei Artikel »Barometer«.
 
Artikelverweis 
Hohenmölsen, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Landkreis Weißenfels, unweit der Rippach, an der Staatsbahnlinie Korbetha-Deuben bei Zeitz, 106 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, Braunkohlengruben, Mineralöl- und Paraffinfabrikation, Dampfziegelei und (1900) 3101 Einw. Zwischen H. und der Elster fand 15. Okt. 1080 die Schlacht statt, in der Heinrich IV. zwar von Otto von Nordheim besiegt, aber sein Gegenkönig Rudolf von Schwaben tödlich verwundet wurde.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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