Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Hodensack bis Hodonin (Bd. 6, Sp. 410)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Hodensack, s. Meyers Hoden.
 
Artikelverweis 
Hodenwassersucht, s. Meyers Wasserbruch.
 
Artikelverweis 
Hodgkinssche Krankheit (spr. hódschkĭns-), s. Pseudoleukämie.
 
Artikelverweis 
Hodgs., bei Tiernamen Abkürzung für Bryan Houghton Hodgson (spr. hóddschßön), geb. 1. Febr. 1800, gest. 28. Mai 1894, Orientalist und Altertumsforscher, lange Zeit britischer Resident in Nepal. Wirbeltiere. Vgl. W. W. Hunter, The life of B. H. H. (Lond. 1896).
 
Artikelverweis 
Hodgson (spr. hóddschßön), John Evan, engl. Maler, geb. 1. März 1831 in London, gest. daselbst 19. Juni 1895, verlebte seine Jugendzeit in Rußland, kehrte 1853 nach England zurück, wurde Schüler der Akademie in London und stellte schon 1854 sein erstes Bild aus. Zuerst entlehnte er seine Stoffe dem Volksleben oder dem historischen Genre, widmete sich aber, nachdem er 1868 Nordafrika bereist hatte, fortan der Schilderung der dortigen Völker und ihrer Sitten, die er in geistreicher, oft humoristischer Weise und kräftigem Kolorit darzustellen wußte. Von seinen Bildern dieser Art sind zu nennen: ein arabischer Märchenerzähler, die schwarze Wache des Paschas, die Reorganisation der Armee in Marokko, ein Vogelhändler in Tunis, eine Barbierstube in Tunis, die Erwiderung des Salutschusses, die wohlgenährten Bedienten, der arabische Scherenschleifer und ein moderner Aktäon.
 
Artikelverweis 
Hodĭe mihi, cras tibi, neulat. Sprichwort: Heute mir, morgen dir.
 
Artikelverweis 
Hodĭernus (lat), heutig; ab oder de hodierno (die), vom heutigen Tag an.
 
Artikelverweis 
Hoditz, Albert Joseph, Graf von, geb. 16. Mai 1706 zu Roßwalde in Österreichisch-Schlesien, gest. 18. März 1778, in Wien erzogen, Kammerherr Kaiser Karls VI., verheiratete sich 1734 mit der schon 50jährigen Witwe des Markgrafen Georg Wilhelm von Bayreuth, Sophie von Sachsen-Weißenfels, trennte sich aber bald von ihr und erhielt 1742 von Friedrich d. Gr. das Kommando eines Husarenregiments. Doch nahm er schon 1743 seine Entlassung, um sein Gut Roßwalde in Schlesien zu einem Feensitz umzuschaffen. Der große Park des Schlosses ward mit Gebäuden, Tempeln, Bosketten, Statuen, Wasserkünsten etc. geschmückt, größtenteils Werke der von ihm aus seinen Untergebenen herangebildeten dilettantischen Künstler; selbst seine Schauspieler, Tänzerinnen, Sänger etc. waren fast sämtlich aus Roßwalde hervorgegangen. Seine phantastischen Schöpfungen erregten großes Aufsehen, und selbst Friedrich d. Gr. besuchte ihn 1765 und 1770 und bezeigte sein Wohlgefallen durch eine poetische Epistel und ein bedeutendes Geschenk. Nachdem H. sein Vermögen von 5 Millionen verschwendet hatte, lebte er, der letzte seines Geschlechts, seit 1776 in Potsdam von einer königlichen Pension. Die Anlagen in Roßwalde sind seitdem verschwunden. Auf Friedrichs d. Gr. Befehl wurde ein Teil der Jägerstraße in Potsdam, wo H. gewohnt hatte, Hoditzstraße genannt; sein schönes Palais war Nr. 9. Seine Korrespondenz mit Friedrich II. ist zum größten Teil in dessen »Œuvres« abgedruckt. Vgl. Drechsler, Albert v. H. (Leobschütz 1895).
 
Artikelverweis 
Hódmezö-Vásárhely (spr. hōdmesö-wāschārhelj), Stadt im ungar. Komitat Csongrad, unweit der Theiß, gegen Überschwemmung durch starke Ringdämme gegeschützt, Knotenpunkt an der Bahnlinie Békés-Csaba-Szegedin, mit neuer reformierter Kirche, Sommertheater, Ackerbau, Pferde- und Viehzucht, Zucker- und Ölfabrik, mehreren Dampfmühlen und Ziegeleien, stark besuchten Pferde- und Viehmärkten, Bezirksgericht, reformiertem Obergymnasium und (1901) 60,883 magyarischen, meist reformierten Einwohnern. H. hat den Namen vom Biber (hôd), der einst hier sehr verbreitet war.
 
Artikelverweis 
Hodomēter (griech.), s. Meyers Schrittzähler und Meyers Wegmesser.
 
Artikelverweis 
Hodonin, Stadt, s. Meyers Göding.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 71 bis 80 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer
71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
Artikel 71 bis 80 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer