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Hochalmspitze bis Hochberg (Bd. 6, Sp. 395 bis 396)
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Artikelverweis Hochalmspitze, s. Meyers Ankogel.
 
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Hochaltar, s. Meyers Altar.
 
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Hochamt, in der kath. Kirche die mit Musik verbundene Meyers Messe (s. d.).
 
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Hochasien, früher Bezeichnung für den vom Himalaja, Karakorum und Kwenlun begrenzten Teil Asiens, die größere, westliche Hälfte von Tibet nebst Kaschmir, Nepal u. a.
 
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Hochätzung (Akrographie, Ektypographie, Hochlithographie), die Kunst, mittels des Meyers Ätzens (s. d.) erhabene Schriftzeichen oder Zeichnungen auf Metall oder Stein als Verzierungen oder für den Druck auf der Buchdruckpresse herzustellen. Die H. wurde schon im Altertum und im Mittelalter geübt zur Ausschmückung von Gefäßen, Waffen etc., ihre praktische Verwendung für den Druck datiert jedoch aus der neuesten Zeit, obgleich Eberhard schon 1823 dahin zielende Versuche gemacht hatte. Senefelders H. lithographischer Steine fand Nachahmung durch André in Offenbach und Vervollkommnung durch Duplat in Paris; auch sind hier zu nennen L. Tessier in Paris, Bauerkeller in Wertheim und Baumgärtner in Leipzig. Duplat folgte 1823 Carré in Toul, der zuerst Hochätzungen auf Kupfer herstellte; Didot Vater und Sohn, in Vereinigung mit Motte in Paris, versuchten lithographische Hochätzungen gleichzeitig mit Typensatz auf der Buchdruckpresse zu drucken; Dembour in Metz begann 1834 Carrés Verfahren derart zu vervollkommnen, daß er es als eigne Erfindung in Anspruch nahm; doch erst Gillot in Paris brachte 1850 die chemische Hochätzung, die er Meyers Panikonographie (s. d.) nannte, die jedoch gewöhnlich Gillotage genannt wird, auf eine den heutigen Standpunkt der H. vorbereitende Höhe. Er benutzte ausschließlich Zinkplatten; doch werden jetzt auch gute Hochätzungen auf Kupfer, Messing und Stahl erzeugt, bei deren Herstellung man auf die best gereinigte und polierte Platte die mit Fettfarbe auf Umdruckpapier hergestellte Zeichnung oder auch Umdrucke vom lithographischen Stein, von der Kupfer- oder Stahlstichplatte überdruckt und in gewöhnlicher Weise ätzt; oder man zeichnet mit chemischer Fettfarbe mittels Gänsefeder oder Pinsel auf die polierte Platte und ätzt diese dann so lange, bis die Schrift etc. das für den Druck erforderliche Relief erlangt hat. In der Photographie bedient man sich der H. namentlich zu Vergrößerungen und Verkleinerungen, doch kann man für diese auch den Gummihaut-Pantographen anwenden. Schlechthin bezeichnet man jetzt mit H. die auf chemischem Wege für die Buchdruckpresse (Hochdruck) mittels der Autotypie, Phototypie, Zinkographie hergestellten Platten; auch die Chemitypie gehört in das Gebiet der H.; Näheres s. in den betreffenden Artikeln.
 
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Hochbahnen nennt man Eisenbahnen, deren Gleise auf Hochbauten (Mauerwerk, eisernen Gerüsten) liegen; sie sind als Meyers Stadtbahnen (s. d.) besonders ausgebildet in New York, Chicago, Berlin, Wien, Liverpool etc.
 
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Hoch-Barr, Burgruine, s. Meyers Zabern.
 
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Hochbau, der Teil des Bauwesens, der sich mit der Erbauung und Einrichtung von Gebäuden im engern Sinne (Hochbauten) beschäftigt, im Gegensatze zu Meyers Tiefbau (s. d.). S. Meyers Baukunst.
 
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Hochberg, Markgrafen von, Stammlinie des bad. Fürstenhauses, genannt nach dem alten Bergschloß Hochberg (Hachberg) bei Freiburg i. Br., das um 1155 an die Zähringer fiel, 1689 von den Franzosen zerstört ward und jetzt Ruine ist. Der Stifter dieser Linie war Heinrich I. (1190), der jüngere Sohn des Markgrafen Hermann IV. von Baden, dessen älterer Bruder, Hermann V., die badische Linie fortführte. Mit Heinrichs III. Tode teilte sich 1300 die hochbergische Linie durch dessen Söhne in die Linien H.-Hochberg und H.-Sausenberg. Erstere, von Heinrich IV. gegründet, erlosch, durch neue Teilungen geschwächt, mit Ottos III. Tode 1418, worauf ihre Besitzungen kraft Vertrags an die Markgrafen von Baden fielen; letztere, von Rudolf III. gestiftet, blühte unter beträchtlicher Vermehrung ihrer Besitzungen bis 1503, wo sie mit dem Markgrafen Philipp im Mannesstamm erlosch. Philipps einzige Tochter, Johanna, seit 1504 mit dem Grafen Ludwig von Longueville vermählt, erbte nur die Grafschaft Neufchâtel; das übrige fiel an das markgräfliche Haus Baden. Der Name H. kam erst wieder auf, als der Markgraf Karl Friedrich von Baden sich 1787 in zweiter Ehe mit Luise Karoline Geyer von Geyersberg (geb. 26. Mai 1768, gest. 23. Juli 1820) vermählte und sie

[Bd. 6, Sp. 396]


vom Kaiser 1796 zur Reichsgräfin von H., ihre Söhne zu Reichsgrafen von H. ernennen ließ; diese wurden 4. Okt. 1817, als durch den Tod des ebenbürtigen Erbprinzen das badische Haus dem Erlöschen nahe war, mittels Dekrets des Großherzogs zu Markgrafen von Baden und sukzessionsfähigen großherzoglichen Prinzen erklärt. Der ältere, Leopold (gest. 1852), folgte 1830 seinem ohne Nachkommen verstorbenen Halbbruder Ludwig Wilhelm August als Großherzog; Leopolds zweiter Sohn ist der jetzt regierende Großherzog Friedrich.
 
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Hochberg, Reichsgrafen von, der ältere Titel (seit 1684) des fürstlichen Hauses Meyers Pleß (s. d.), den die jüngern Söhne und Töchter führen. Vgl. Weigelt, Die Grafen von H. vom Fürstenstein (Bresl. 1896).
 
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Hochberg, Hans Heinrich XIV., Bolko, Graf von, geb. 23. Jan. 1843 auf Schloß Fürstenstein in Schlesien, jüngerer Bruder des Fürsten von Pleß und somit einem der reichsten Magnatenhäuser Schlesiens angehörig, studierte in Bonn und Berlin die Rechte und Staatswissenschaften und wurde 1867 der deutschen Gesandtschaft in Petersburg attachiert, verließ jedoch bereits nach zwei Jahren den Staatsdienst, um sich, mit nur zeitweiliger Unterbrechung von 187376, wo er als Mitglied des Abgeordnetenhauses politisch tätig war, ausschließlich der Tonkunst zu widmen. Seine anfangs unter dem Pseudonym J. H. Franz erschienenen Werke, unter denen die 1876 in Hannover ausgeführte Oper »Der Wärwolf« (»Die Falkensteiner«), drei Streichquartette und zwei Symphonien sowie zahlreiche Lieder bemerkenswert sind, bekunden Erfindungsgabe und Vertrautheit mit der Kunst des Tonsatzes. Ein besonderes Verdienst hat sich H. für seine engere Heimat dadurch erworben, daß er 1876 die großen schlesischen Musikfeste ins Leben gerufen und sie unablässig künstlerisch wie materiell zu fördern bestrebt gewesen ist. H. ist Haupt des gräflichen Zweiges von H. und lebenslängliches Mitglied des preußischen Herrenhauses. Von 18861903 war er Generalintendant der königl. Schauspiele.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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