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Hobsonsbai bis Hochaltar (Bd. 6, Sp. 394 bis 395)
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Artikelverweis Hobsonsbai, s. Meyers Port Phillip.
 
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Hoburg, Berg, s. Meyers Gotland (Insel).
 
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Hoc (franz., spr. ock, H.-Mazarin) ist ein angeblich vom Kardinal Mazarin erfundenes Kartenspiel.
 
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Hoca (nicht zu verwechseln mit Hoc), berüchtigtes Hasardspiel, gelangte um die Mitte des 17. Jahrh. aus Rom nach Frankreich.
 
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Hōc anno (lat.), in diesem Jahr.
 
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Hŏc erat in votis (lat.), »dies gehörte zu meinen Wünschen« (Zitat aus Horaz' Satiren, H, 6, 1).
 
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Hŏc est (lat., abgekürzt h. e.), das ist, das heißt.
 
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Hŏc habet (lat.), »der hat's«, Ruf des Volkes bei den römischen Gladiatorenkämpfen, wenn ein Gladiator

[Bd. 6, Sp. 395]


verwundet war; auch jetzt noch zuweilen sprichwörtlich soviel wie: der hat genug, mit dem ist's aus.
 
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Hochäcker (Heidenäcker, Heidenbeete, Heidenstränge, Bifange, Hochbifange), die in tiefen Furchen und dazwischen liegenden hohen, 35, manchmal sogar bis 20 m breiten Ackerstreifen bestehenden Spuren des Ackerbaues vor- und frühgeschichtlicher, aber auch geschichtlicher Völker, die man auf Bergabhängen und Ebenen, oft von tausendjährigen Urwäldern oder am Meeresufer von der Flut bedeckt, antrifft. Sie sind besonders in Skandinavien, England, Deutschland und Nordamerika untersucht worden; überall gibt sich die Bedeutung der Furchen als Ackerfurchen dadurch zu erkennen, daß sie an geneigten Flächen so angelegt sind, um das überflüssige Regenwasser abzuleiten. In Schottland nennt man sie Elfenfurchen, und die Volkssage erklärt ihr Vorkommen an heute nur noch zur Viehweide dienenden Bergen durch ein päpstliches Interdikt, das die Felder der Ebene getroffen und die Leute gezwungen habe, die Höhen zu beackern; in Südschweden schreibt man sie einer längst ausgestorbenen Urbevölkerung zu, den sogen. Hackern, die sich zur Bodenbearbeitung eines Fichtenstammes mit zugespitztem Astansatz bedient haben sollen. Anscheinend wurden vor Erfindung des Pfluges auch Hirschgeweihe, denen alle Zinken bis auf eine genommen waren, und Steinhacken zur Lockerung des Bodens benutzt. In Deutschland erregte das Vorhandensein solcher seit Menschengedenken nicht mehr beackerten Felder bereits um 1172 die Aufmerksamkeit des Geschichtsforschers Helmold. In Nordamerika findet man Ackerstreifen, die ca. 1,25 m breite Beete zwischen den Furchen bilden und eine höhere Stufe des Ackerbaues in vorgeschichtlichen Zeiten bezeugen, als sie die jetzigen Indianer mit ihren »Kornhügeln« besaßen. Bei der Beurteilung derartiger alter Ackerspuren ist indessen Vorsicht nötig, da aus frühern Kriegen, namentlich aus dem Dreißigjährigen, zahlreiche Dorfstätten verwüstet liegen geblieben sind und sich zum Teil neu bewaldet haben, was zu Verwechselungen mit echt vorgeschichtlichen Hochäckern führt. Nach neuern Untersuchungen sind viele der süddeutschen H. mindestens nachrömisch, nach Kurtz gehören manche als Ackerland sogar noch dem 18. Jahrh. an. Vgl. J. Ranke, Über H. (Münch. 1893); Wetzel in den »Württembergischen Vierteljahrsheften für Landesgeschichte«, 1897; Kurtz in den »Blättern des Schwäbischen Albvereins«, 1899.
 
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Hochalmspitze, s. Meyers Ankogel.
 
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Hochaltar, s. Meyers Altar.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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