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Hjort bis Hluboká (Bd. 6, Sp. 389)
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Artikelverweis Hjort, Peter, dän. Sprachforscher, geb. 19. Juli 1793, gest. 11. Nov. 1871 in Kopenhagen, war der Sohn des geistlichen Liederdichters Viktor Christian H. (gest. 1818 als Bischof zu Ribe) und hat sich als scharfer Polemiker und Kritiker einen Namen in der dänischen Literatur gemacht. Kulturgeschichtlich interessant sind die Sammlungen seiner kleinen Schriften: »Kritiske Bidrag til dansk Tänkemådes og Dannelses Historie« (»Kritische Beiträge zur Geschichte der dänischen Gedankenart und Bildung«, 1852 bis 1867, 3 Bde.), seine Briefe (1867 u. 1869)‚ und seine »Udsigt over nyere dansk Literatur« (»Übersicht über die neuere dänische Literatur«, 1872).
 
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Hjortdahlīt, Mineral, s. Augit.
 
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HKT-Verein, s. Meyers Deutscher Ostmarkenverein.
 
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hl, Abkürzung für Hektoliter.
 
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Hlavacek (spr. láwatschek), Anton, Maler, geb. 7. Mai 1842 in Wien, zeigte schon in frühester Jugend Neigung zum Zeichnen, mußte aber seinem Vater, einem armen Weber, bei der Arbeit helfen. Später wurde er Stubenmaler und malte nebenbei Bilder zum Verkauf. Erst 1859 gelang es ihm, in die damals unter Steinfelds Leitung stehende Landschaftsmalerklasse aufgenommen zu werden. Neue Anregung erhielt H. durch die Ernennung Zimmermanns zum Akademieprofessor. Er unternahm sodann mehrere Studienreisen, aus deren Ergebnissen hervorzuheben sind: Motiv aus Gastein, Morgen am Hintersee, Auszug des Burggrafen von Rodenstein, Aus dem Odenwald, Aus der Rheinpfalz und Unter den Ahornbäumen (beide im Hofmuseum zu Wien). Alle diese Bilder zeigen poetische Naturbeobachtung und seine Ausführung. Später behandelte H. mit Vorliebe Motive von den österreichischen Alpenseen. Sein Hauptwerk ist ein großes Panorama der Stadt Wien, vom Nußberg aus gesehen. Für das Naturhistorische Museum in Wien führte er die Wandbilder: Der Steinbruch St. Margareten in Ungarn und Ausgrabungen prähistorischer Gräber bei Santa Lucia im Küstenlande aus.
 
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Hliboka, Marktflecken in der Bukowina, Bezirksh. Sereth, Knotenpunkt an der Staatsbahnlinie Czernowitz-Itzkany, mit (1900) 4752 ruthen. Einwohnern.
 
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Hlidskjalf, s. Meyers Asgard.
 
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Hlinka, Vojtěch (Adalbert), unter dem Pseudonym Frantisek (Franz) Pravda bekannter tschech. Novellist, geb. 17. April 1817 zu Nekrasín bei Neuhaus in Böhmen, studierte Theologie zu Wien und Prag und lebt seit Jahren als katholischer Schloßkaplan in Hrádek. H. hat während seiner mehr als 30 Jahre umfassenden literarischen Wirksamkeit eine ganze Bibliothek von Erzählungen, Novellen und Bildern aus dem Volksleben geschrieben, die sich großer Beliebtheit unter den Tschechen erfreuen und bei ihrer durchaus veredelnden Tendenz z. T. den »Dorfgeschichten« Auerbachs an die Seite gestellt werden. Sie erschienen gesammelt in 4 Bänden (Prag 187177), einzelne auch in deutscher Übersetzung.
 
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Hlinsko, Stadt in Böhmen, Bezirksh. Chrudim, 582 m ü. M., an der Chrudimka und der Linie Deutschbrod-Rositz der Österreichischen Nordwestbahn, Sitz eines Bezirksgerichts, hat ein Rathaus, bedeutende Fabrikation von Teppichen, Möbelstoffen, Plüschdecken, Tüchern, Schals etc. und (1900) 4132 tschech. Einwohner.
 
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Hlubek, Franz Xaver Wilhelm von, landwirtschaftl. Schriftsteller, geb. 11. Sept. 1802 zu Chatischau in Österreich. Schlesien, gest. 10. Febr. 1880 in Graz, studierte in Brünn und Wien und ward 1830 Professor der Landwirtschaft in Wien, 1832 in Lemberg, 1834 in Laibach und 1840 in Graz, wo er 1843 einen Seidenbauverein für Steiermark begründete. Er trat 1867 in den Ruhestand. H. zählt zu den Vorläufern der landwirtschaftlichen Naturforschung und zu den letzten Verteidigern und Läuterern der Humustheorie. Er schrieb: »Die Ernährung der Pflanzen und die Statik des Landbaues« (Prag 1841); »Beleuchtung der organischen Chemie des Herrn J. Liebig« (Graz 1842); »Versuch einer neuen Charakteristik und Klassifikation der Rebsorten« (das. 1841); »Die Landwirtschaftslehre in ihrem ganzen Umfang« (Wien 1846, 2 Bde.; 2. Aufl. 185153); »Die Betriebslehre der Landwirtschaft« (das. 1853); »Die Bepflanzung des Karstes« (Graz 1858); »Der Weinbau in Österreich« (das. 1864); »Die wichtigsten Lehren der Landwirtschaft« (das. 1867); »Maulbeerbaum und Seidenzucht« (das. 1880).
 
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Hluboká, Schloß, s. Meyers Frauenberg 4).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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