Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Hiterö bis Hitzdrahtgalvanometer (Bd. 6, Sp. 385 bis 386)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Hiterö, Insel, s. Meyers Lister und Mandal.
 
Artikelverweis 
Hitlandinseln, s. Meyers Shetlandinseln.
 
Artikelverweis 
Hitopadēsa (Hitopadeça, d. h. »freundliche Unterweisung«), indische Sammlung von Erzählungen, dem Meyers Pantschatantra (s. d.) ähnlich und großenteils auf diesem beruhend. Sie wurde herausgegeben von Schlegel und Lassen (Bonn 182931, 2 Bde.) und sonst; übersetzt von Max Müller (Leipz. 1844), Schönberg (Wien 1884) und Hertel (Leipz. 1895).
 
Artikelverweis 
Hitteren, Insel an der Westküste Norwegens, Amt Süd-Drontheim, umfaßt mit mehreren umliegenden kleinern Inseln 526 qkm (9,5 QM.).
 
Artikelverweis 
Hittorf, Stadt, s. Meyers Hitdorf.
 
Artikelverweis 
Hittorf, Johann Wilhelm, Physiker, geb. 27. März 1824 in Bonn, habilitierte sich in Münster als Privatdozent und erhielt daselbst 1852 die Professur für Chemie und Physik. H. arbeitete über die Allotropie des Selens und Phosphors und stellte 1865 gemeinsam mit Plücker fest, daß die gleichen Stoffe bisweilen verschiedene Spektra aufweisen können. Er untersuchte 1869 den Durchgang der Elektrizität durch sehr stark verdünnte Gase und fand viele jener merkwürdigen Erscheinungen, die 1879 durch Crookes unter der Bezeichnung »Strahlende Materie« bekannt und effektvoll gemacht wurden. Am bedeutendsten sind Hittorfs Untersuchungen über die Elektrolyse, die er seit 1853 bis in die neueste Zeit fortgeführt hat. Die Abhandlungen von 185359 erschienen in Ostwalds Klassikern (»Über die Wanderung der Ionen während der Elektrolyse«, 2. Aufl., Leipz. 190304). H. entdeckte u. deutete richtig die fundamentalen Erscheinungen der »Überführung« oder »Jonenwanderung«; er erkannte bereits, was neuerdings so wichtig wurde, daß elektrische Leitfähigkeit in engem Zusammenhang mit der chemischen Wirksamkeit steht, charakterisierte die Elektrolyte als Salze und bestimmte die Spaltung der komplexen Salze durch den Strom. 1898 beschrieb er das elektromotorische Verhalten des Chroms und fand eine neue Erklärung für die Passivität der Metalle.
 
Artikelverweis 
Hittorff, Jakob Ignaz, Architekt, geb. 20. Aug. 1792 in Köln, gest. 25. März 1867 in Paris, empfing seine Vorbildung in Köln und ging sodann nach Paris, wo Percier sein Lehrer war. Er wurde 1814 Inspektor und später königlicher Architekt. Neben Privatbauten in Paris und im südlichen Frankreich leitete er, gemeinschaftlich mit Lecointe, den Wiederaufbau des italienischen Theaters Favart, den Neubau des Théâtre del'Ambigu comique und besorgte unter anderm die Entwürfe zur Wiederherstellung der Kirche St.-Remy in Reims und zu dem Springbrunnen der Place de la Concorde in Paris, ferner die Herausgabe des »Recueil des décorations et descriptions du baptême du duc de Bordeaux« (Par. 1827). Früher hatte H. Deutschland, England und 182224 mit seinem Schüler L. Zanth Italien und Sizilien bereist. Letzteres gewährte ihm die reichste Ausbeute, die er in seiner »Architecture antique de la Sicile« (Par. 182630, 3 Bde.; neue Bearbeitung 186667) und in der »Architecture moderne de la Sicile« (18261830) niederlegte. Seine epochemachende, später noch weiter bestätigte Entdeckung, daß die hellenischen Bauten bemalt gewesen seien, legte er in seiner »Architecture polychrome chez les Grecs« (1830) und in »Restitution du temple d'Empédocle à Selinunte« (1851) dar. 1832 wurde H. zum Regierungs- und Stadtamtsarchitekten ernannt. Seitdem waren seine wichtigsten Werke: die Entwürfe zur Verschönerung des Konkordienplatzes, der Elysäischen Felder, des Bois de Boulogne, das Panorama der Champs Elysées, die gotische Mairie neben der Kirche St.-Germain l'Auxerrois und (186165) der Nordbahnhof.

[Bd. 6, Sp. 386]



 
Artikelverweis 
Hitzacker, Stadt im preuß. Regbez. Lüneburg, Kreis Dannenberg, am Einfluß der Jeetze in die Elbe und an der Staatsbahnlinie Wittenberge-Lüneburg, hat eine evang. Kirche, ein altes Schloß, Burgruine, Stahlquelle und Badeeinrichtung für Stahl-, Moor- und Solbäder, Hauptsteueramt und (1900) 992 Einw. Die Bibliothek in Wolfenbüttel ward hier von Herzog August (gest. 1666) gegründet und 1643 dorthin verlegt.
 
Artikelverweis 
Hitzbank, Sandbank, auf der die Bernsteinsammler (Hitzläufer) während der Ebbe bei Sylt, Föhr, Amrum, Röm Bernstein sammeln.
 
Artikelverweis 
Hitzbläschen, populäre Bezeichnung verschiedener Hautausschläge in Bläschenform; s. Meyers Blase.
 
Artikelverweis 
Hitzdrahtgalvanometer, ein Galvanometer, bei dem die Stärke des Stromes nach der thermischen Ausdehnung eines dünnen, durch den Strom erhitzten Drahtes beurteilt wird (s. Meyers Elektrotechnische Meßinstrumente, S. 693, und Galvanometer, S. 306).

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 71 bis 80 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer
71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
Artikel 71 bis 80 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer