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Hirsemontag bis Hirtenmusik (Bd. 6, Sp. 374)
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Artikelverweis Hirsemontag, s. Meyers Blauer Montag.
 
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Hirsesucht, soviel wie Meyers Tuberkulose (s. d.) des Rindes und Finnigkeit der Schweine (s. Meyers Finne).
 
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Hirsingen, Dorf und Kantonshauptort im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Altkirch, an der Eisenbahnlinie Altkirch-Pfirt, hat eine kath. Kirche, Amtsgericht und (1900) 1177 Einw.
 
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Hirson (spr. irßóng), Stadt im franz. Depart. Aisne, Arrond. Vervins, 175 m ü. M., Knotenpunkt der Nord- und Ostbahn, an der Oise, mit einem Fort (seit 1870), Schieferbrüchen, Feilen-, Glas- und Ziegelfabrikation und (1901) 7278 Einw. H. ward 1650 durch die Spanier, 1763 durch eine Feuersbrunst verwüstet.
 
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Hirsova (rumän. Hârşova, spr. hūrschowa), Stadt in der rumän. Dobrudscha, Distrikt Constantza, an der Donau, mit (1899) 3088 Einw. und Ruinen einer Festung; mehrmals Schauplatz von Gefechten zwischen Russen und Türken.
 
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Hirt, 1) Aloys, Archäolog und Kunsthistoriker, geb. 27. Juni 1759 zu Behla in Baden, gest. 29. Juni 1836 in Berlin, studierte in Nancy und seit 1779 in Wien. Seit 1782 hielt er sich in Italien auf. 1796 nach Deutschland zurückgekehrt, ward er Lehrer des Prinzen Heinrich von Preußen, Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin und der Akademie der Künste, königlicher Rat und bei Gründung der Universität ordentlicher Professor der Archäologie. 1816 und 1817 bereiste er nochmals Italien und hierauf Belgien und Holland. Er hatte wesentlichen Anteil an der Stiftung des Berliner Museums. Seine durch die spätern Forschungen wertlos gewordenen Hauptwerke sind: »Die Baukunst nach den Grundsätzen der Alten« (Berl. 1809, mit 50 Kupfertafeln); »Geschichte der Baukunst bei den Alten« (das. 182027, 3 Bde., mit 32 Tafeln); »Geschichte der bildenden Künste bei den Alten« (das. 1833).
   2) Johann, Bildhauer, geb. 4. März 1836 in Fürth, gest. 19. Aug. 1897 in München, kam 1855 auf die Akademie in München und erhielt durch Widnmann seine künstlerische Ausbildung. Neben wohlgelungenen Porträtbüsten machten ihn anfangs Statuetten und dekorative Arbeiten durch hübsche Erfindung, Lebensfrische und Zierlichkeit bekannt; ihnen folgten später lebensgroße, meist nackte Idealfiguren aus der griechischen Mythe, die sich durch ungewöhnlichen Adel der Form im Anschluß an die Antike, durch Tiefe der Empfindung und durch große Meisterschaft in der Behandlung des Marmors auszeichnen. Seine Hauptwerke sind: Faust und Gretchen, ein spielender Knabe, der verweigerte Kuß, der Flötenspieler, das Kind mit dem Hunde, das Mädchen mit dem jungen Ziegenbock, Amor Pfeile schmiedend, die Musik, die Spinnerin, Hermann und Dorothea, Aschenbrödel, Lady Macbeth, die Schnitterin, Andromeda, junger David, Arethusa (1889), getroffene Niobide (1890), Klytia (1891), Bogenspanner und flehende Nymphe (1894) und das Kriegerdenkmal in Fürth.
 
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Hirtenbriefe (Literae pastorales), Rundschreiben der katholischen Bischöfe an die Geistlichkeit und die Laien ihres Sprengels über kirchliche oder weltliche Gegenstände. Sie pflegen sich vornehmlich zu verbreiten über die Gottesdienstordnung, über die vorgeschriebenen Andachten, Fasten und Abstinenz, Gebete, Gesänge, Lehr- und Erbauungsbücher, auch wohl über die Stellung der Kirche zum Staat, über kirchenpolitische Tagesfragen u. dgl. Auch protestantische Generalsuperintendenten pflegen bei Antritt ihres Amtes H. zu erlassen, die Bischöfe der anglikanischen Kirche alle drei Jahre.
 
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Hirtendichtung, s. Meyers Idyll.
 
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Hirtengras, s. Phleum.
 
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Hirtenkönige, s. Meyers Hyksos.
 
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Hirtenmusik, soviel wie Pastorale.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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