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Hirschruf bis Hirschvogel (Bd. 6, Sp. 372)
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Artikelverweis Hirschruf, aus Blech geformtes kegelformiges Instrument oder eine an der Spitze abgeschnittene Tritonmuschel, auf der man das Schreien (Orgeln) der Hirsche zur Brunstzeit nachzuahmen vermag. Die Hirsche lassen sich hierdurch zum Antworten anregen, taufen auch wohl den Jäger schußmäßig an.
 
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Hirsch-Schraube, s. Meyers Dampfschiff, S. 461.
 
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Hirschschwamm, s. Clavaria.
 
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Hirschschwämmchen, Pilz, s. Calocera.
 
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Hirschsprung, s. Meyers Pferd (Gangarten).
 
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Hirschstreuling, s. Elaphomyces.
 
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Hirschtaler, gräflich Stolbergsche Speziestaler mit einem an einer Säule stehenden Hirsch, dem Wappentier des Stolbergschen Grafengeschlechts.
 
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Hirschtalg (Sebum cervinum), der ausgeschmolzene Talg des Hirsches, wird zu Salben etc. gebraucht.
 
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Hirschtränen, schmierige Masse in den Tränenhöhlen des Hirsches.
 
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Hirschtrüffel, s. Elaphomyces.
 
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Hirschvogel (Hirsvogel), Nürnberger Künstlerfamilie des 15. und 16. Jahrh., von der folgende Mitglieder bekannt geworden sind: Veit, geb. 1461, gest. 1525, war vornehmlich als Glaser und Glasmaler tätig und hat unter anderm vier Fenster in der Sebalduskirche zu Nürnberg ausgeführt. Sein Sohn Veit der jüngere (gest. 1553) wurde sein Nachfolger im Handwerk. Sein zweiter Sohn, Augustin, geb. um 1488, gest. um 1553 in Wien, war anfangs Glasmaler, entfaltete aber bald eine sehr vielseitige Tätigkeit als Zeichner, Maler, Radierer, Töpfer, Wappenschneider und mathematischer Schriftsteller. Abgesehen von einem Aufenthalt in Venedig (um 1534), wo er die Töpferkunst in Majolika erlernt haben soll, war er meist in Nürnberg auf vielerlei Kunstgebieten tätig und seit 1542 in Wien, wo er als Kartograph tätig war und 1543 eine Unterweisung in der »Geometrie« und 1550 eine Bilderbibel herausgab. Ihm werden viele altdeutsche Ofenkacheln, Ofen (unter andern ein grün glasierter auf der Burg zu Nürnberg, s. Tafel Meyers »Ornamente III«, Fig. 31) und Krüge (s. Meyers Hirschvogelkrüge), letztere fälschlich, zugeschrieben. Vgl. Friedrich, Augustin Hirsvogel als Töpfer (Nürnb. 1885, mit 38 Tafeln); Nehring, Über Herberstain und Hirsfogel (Berl. 1897).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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