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Hirnrinde bis Hirsau (Bd. 6, Sp. 363)
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Artikelverweis Hirnrinde, Hirnsand, s. Meyers Gehirn, S. 468.
 
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Hirnschädel, s. Meyers Schädel.
 
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Hirnschädelmoos, s. Parmelia.
 
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Hirnschlagfluß, s. Meyers Schlagfluß und Meyers Gehirnerweichung.
 
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Hirnsichel, s. Meyers Gehirn, S. 468.
 
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Hirnwindungen, s. Meyers Gehirn, S. 467.
 
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Hirnzelt, s. Meyers Gehirn, S. 468.
 
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Hirosaki, Stadt in der japan. Provinz Mutsu, im nördlichen Nippon, früher bedeutend als Residenz eines mächtigen Daimio, ist Sitz eines Gerichtshofs und hat (1898) 34,771 Einw., die marmorierte Lackwaren mit grünem Grundton (Tsugarunuri) verfertigen.
 
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Hiroshima (Hirosima), Hauptstadt der japan. Provinz Aki, am Südwestende von Nippon, an einer durch mehrere Inseln geschützten Bai, durch Eisenbahn mit Kobe verbunden, Sitz eines Divisionskommandos, eines Obergerichts, einer Akademie und mit (1898) 122,306 handels- und gewerbtätigen Einwohnern. Gegenüber die schön bewaldete Insel Miyashima, westlich die Insel Itsukushima, beide mit berühmten Schintotempeln.
 
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Hirpīner (von hirpus, »Wolf«), von den Sabinern abstammende italische Völkerschaft, im fruchtbaren südlichen Samnium am westlichen Abhang der Apenninen, meist in Dörfern wohnend, mit dem uralten Malventum als Hauptstadt, das wegen seiner strategisch wichtigen Lage von den Römern 268 v. Chr. besetzt wurde und als römische Kolonie den Namen Beneventum führte.
 
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Hirsau, Dorf im württemberg. Schwarzwaldkreis, Oberamt Kalw, an der Nagold und der Staatsbahnlinie Pforzheim-Nagold, hat eine evang. Kirche, Forstamt, Nervenheilanstalt, Fabrikation von Papier, Band, Preßspänen, Kunstwolle, Löffeln und künstlichen Steinen und Erden, Wollspinnerei, Schleiferei, Sägewerke und (1900) 807 Einw. H. war ehemals berühmt durch sein Benediktinerkloster, das vom Grafen Erlafried von Kalw um 838 gegründet wurde. Einen großen Aufschwung nahm H., als Abt Wilhelm (s. Meyers Wilhelm von Hirsau) 1077 die Cluniacenser Regel einführte und diese, nun Hirsauer Regel genannt, sich nach allen Seiten hin verbreitete. Infolge der Reformation wurde H. 1558 säkularisiert und 1560 in eine Klosterschule verwandelt, aber 1692 von den Franzosen eingeäschert. Die malerischen Ruinen, darunter die sogen. Prälatur, zeugen noch von der Größe und Pracht der Klostergebäude, von denen nur die 1509

[Bd. 6, Sp. 364]


im germanischen Stil erbaute Kapelle (jetzt Pfarrkirche) mit dem interessanten Klosterbibliotheksaal noch gut erhalten ist. Das von dem Abt Trithemius verfaßte Geschichtswerk über H. (»Chronicon insigne Mon. Hirsaugiensis«, Basel 1559; vollständig herausgegeben als »Annales Hirsaugienses«, St. Gallen 1690) ist größtenteils legendenartige Erfindung; zuverlässig ist der »Codex Hirsaugiensis« (hrsg. von Gfrörer, Stuttg. 1844, Literarischer Verein), mehr Urkunden als Geschichtswerk. Vgl. Steck, Das Kloster H., historisch-topographisch beschrieben (Kalw 1844); Giseke, Die Hirschauer während des Investiturstreits (Gotha 1883); Klaiber, Das Kloster H. (Tübing. 1886); Baer, Die Hirsauer Bauschule (Freiburg 1897); Weizsäcker, Führer durch die Geschichte und die Ruinen des Klosters H. (Stuttg. 1898); Süßmann, Forschungen zur Geschichte des Klosters Hirschau 10651105 (Halle 1903).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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