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Hiogo bis Hippe (Bd. 6, Sp. 357 bis 358)
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Artikelverweis Hiogo, Stadt in Japan, s. Meyers Kobe.
 
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Hip! hip (hip!) hurrah! in England die hergebrachte Art, ein Hurra (Hoch) auszubringen.
 
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Hipp..., s. Meyers Hippo ...
 
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Hippalektryon (»Pferdhahn«), Fabeltier der Griechen, mit Hahnenkopf und Pferdeleib.
 
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Hippanthrōp (griech.), Pferdemensch, Kentaur.
 
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Hipparch (griech.), bei den alten Griechen der Befehlshaber der Reiterei (s. Meyers Hippeis). Als Names. Hipparchos.
 
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Hipparchĭa, die schöne Gemahlin des kynischen Philosophen Meyers Krates (s. d.), gebürtig aus Maronea in Thrakien aus reicher Familie, Schwester des Metrokles, war eine eifrige Anhängerin der kynischen Schule. die um 336 v. Chr. blühte, aber gleich ihrem Gatten durch ihre von der Überlieferung wohl übertriebene kynische Lebensweise berüchtigt.
 
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Hipparchos, 1) Sohn des Peisistratos, erbte mit seinem Bruder Hippias 527 v. Chr. des Vaters Gewalt über Athen, zeichnete sich durch Liebe zur Kunst und Wissenschaft aus, war aber sinnlich und lüstern und fiel am Feste der Panathenäen (514) unter den Dolchen der durch ihn beleidigten Jünglinge Aristogeiton und Harmodios (s. d.).
   2) H. von Nicäa, der Begründer der wissenschaftlichen Astronomie, lebte um 160125 v. Chr. zumeist in seiner Heimat Bithynien, zeitweilig aber auch in Rhodos und Alexandria. Von seinen Schriften ist uns nur eine Jugendarbeit erhalten, ein Kommentar zu den »Phaenomena« des Aratos und Eudoxos (hrsg. von Victorius, Flor. 1567, in des Petavius »Uranologium«, Par. 1630, und von Manitius, mit deutscher Übersetzung, Leipz. 1894). Was wir sonst von seinen zahlreichen astronomischen Schriften wissen, hat Ptolemäos im »Almagest« aufbewahrt. Die älteste ihm zugeschriebene Beobachtung ist die des Herbstäquinoktiums 161 v. Chr., die erste sichere die einer Mondfinsternis im J. 146, die letzte uns bekannte eine Mondbeobachtung von 126. Der genialste Astronom des Altertums, war er zugleich ausgezeichnet durch unermüdlichen Fleiß und die strenge Art, die Erscheinungen festzustellen und ohne Hypothese zu erklären. Er gilt für den Erfinder des Sehnenkalküls und der sphärischen Trigonometrie. Sein Hauptruhm gründete sich im Altertum auf den durch das Erscheinen eines neuen Fixsterns im J. 134 veranlaßten Sternkatalog, in dem er mit Hilfe teils neu erfundener, teils verbesserter Instrumente die Orte von 1080 Fixsternen feststellte; dabei führte ihn die Vergleichung der eignen Beobachtungen mit denen Früherer auf die Entdeckung der Meyers Präzession (s. d.). Die Länge des

[Bd. 6, Sp. 358]


Sonnenjahrs bestimmte er auf 365 Tage 5 Stunden 55 Minuten (bisher 3651/4 Tage). Er berechnete die Exzentrizität der Sonnenbahn (freilich um ein Sechstel zu groß), suchte die Exzentrizität der Mondbahn und ihre Neigung gegen die Ekliptik sowie die Dauer des Mondumlaufs festzustellen, auch die Entfernung und Größe von Sonne und Mond vermöge einer indirekten Methode (später Diagramm des H. genannt) richtiger als bisher zu bestimmen (den Abstand des Mondes von der Erde bestimmte er nahezu richtig gleich 59 Erdhalbmessern, für den Abstand der Sonne fand er den zu kleinen Wert von 1200 Erdhalbmessern); bei den Planeten wies er das Unzureichende der bisherigen Hypothesen nach. Auch über Geographie schrieb H. (seine abfällige Kritik der mathematischen Geographie des Eratosthenes kennen wir aus Strabon) und führte die Ortsbestimmung nach Länge und Breite ein. Vgl. Berger, Die geographischen Fragmente des H. (Leipz. 1869).
 
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Hipparĭon, ein fossiles pferdeähnliches Tier, s. Meyers Einhufer, S. 455.
 
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Hipparmost (griech.), s. Meyers Hippeis.
 
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Hippe, ein Winzer- oder Gärtnermesser mit gebogener Klinge und im entgegengesetzten Sinne gebogenem Griff. Das Wort ist in dieser Form erst durch Luther in die Schriftsprache eingeführt. Er gebraucht es Offenbarung Joh. 14, 18 für ein Gartenmesser, mit dem man die Trauben schneidet (1545); 1522 setzte er dafür noch Sichel. Die Abbildungen bei den Ausgaben zu dieser Stelle zeigen den Engel mit einer H., nicht Sichel. In den Anmerkungen zu Luthers Bibel von Paulus Tossanus (1. Ausg. 1617) wird noch 1716 H. als Rebmesser erklärt. Erst im Verlaufe des 18. Jahrh. wird die H. dem Tod beigegeben, der in den Abbildungen zu Kap. 6 der Offenbarung Joh. 1522 eine dreizackige Gabel, 1545 eine Sense trägt. Saturn, das Vorbild unsers Gevatters Tod, erscheint abwechselnd mit Baummesser, Sichel und Sense.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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