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Hinterzarten bis Hiogo (Bd. 6, Sp. 356 bis 357)
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Artikelverweis Hinterzarten, Gemeinde und besuchter Luftkurort im badischen Kreis Freiburg, Amt Neustadt, nordöstlich vom Feldberg im Schwarzwald und an der

[Bd. 6, Sp. 357]


Staatsbahnlinie Freiburg-Donaueschingen, 885 m ü. M., hat eine kath. Kirche, Uhrmacherei, Dioritbrüche, Sägemühlen und (1900) 820 Einw. Vgl. Rudmann u. Bauer, H. im Schwarzwald (Freiburg 1903).
 
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Hinterzeug, s. Meyers Geschirr, S. 682.
 
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Hinterziehung, s. Meyers Defraudation und Meyers Zollstrafrecht.
 
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Hinterzwiesel, s. Meyers Sattel.
 
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Hintze-Ribeiro, E. R., portug. Staatsmann, geb. 1849 in Ponta Delgada, studierte in Coimbra die Rechte, ließ sich als Rechtsanwalt nieder und wurde in die Zweite Kammer gewählt, in der er sich der Partei der Regeneradores (Konservativen) anschloß. Nachdem er 188183 Minister der öffentlichen Bauten und 188386 Finanzminister gewesen war, wurde er 1887 zum Mitglied der Ersten Kammer ernannt. 1890 wurde er Minister des Auswärtigen und war 189397 gleichzeitig Ministerpräsident. Im Juni 1900 übernahm er wiederum das Ministerpräsidium und das Ministerium des Innern. In dieser Stellung hat er sich auch behauptet, als er im Februar 1903 teilweise eine Umbildung seines Ministeriums vornehmen mußte.
 
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Hinwil (Hinweil), Dorf und Bezirkshauptort im schweizer. Kanton Zürich, am Fuß des Bachtel und an den Eisenbahnen Effretikon-H. und Bauma-Ürikon, mit reger Fabriktätigkeit (Stickerei, Baumwoll- und Seidenweberei), Elektrizitätswerk und (1900) 2866 Einw.
 
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Hinzpeter, Georg Ernst, Pädagog, geb. 9. Okt. 1827 in Bielefeld, studierte 184750 in Halle und Berlin Philologie und Philosophie und übernahm in mehreren vornehmen Familien des Westens die Stellung eines Hauslehrers; nur vorübergehend unterrichtete er am Gymnasium in Bielefeld. 1866 wurde er zum Erzieher des Prinzen Wilhelm (jetzigen Kaisers) ernannt und begleitete ihn auch nach Kassel, wo der Prinz bis 1877 das Gymnasium besuchte. Von seinem kaiserlichen Zögling wurde H. bei verschiedenen wichtigen Beratungen zugezogen, so 1889 über die Verhältnisse der Bergarbeiter in Rheinland und Westfalen und 1890 über die Reform des höhern Schulwesens. Dem aus dieser Konferenz hervorgehenden Siebenerausschuß gehörte er als Vorsitzender an. 1904 wurde er zum Wirklichen Geheimen Rat (Exzellenz) ernannt. H. schrieb: »Zum 25. Januar 1883« (silberne Hochzeit des Kronprinzen; Bielef. 1883) und »Kaiser Wilhelm II.« (das. 1888, 9. Aufl. 1889).
 
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Hīob (Job) ist Held des nach ihm benannten Lehrgedichts im Alten Testament. Er wird als Herdenbesitzer im Land Uz geschildert, ist in Wahrheit entweder eine Gestalt der alten, nicht einmal spezifisch hebräischen Sagenwelt (vgl. Hesek. 14,14 u. 20) oder geradezu (schon der symbolische Name, soviel wie Angefeindeter, läßt dies vermuten) eine zum Zweck der Veranschaulichung einer Idee fingierte Person. Das Buch H. erörtert das Problem, wie sich das Leiden des Frommen mit der göttlichen Gerechtigkeit vertrage, von einem Standpunkt aus, der von einem künftigen Ausgleich nichts weiß, sondern eine Lösung im Diesseits anstrebt. Zu unterscheiden sind der epische Prolog (1 und 2) und Epilog (42,717) und die Hauptmasse der Reden, die zwischen H. und seinen Freunden in drei Gängen (414,1521,2231) gewechselt werden; die Reden Elihus (3237) sind vielleicht spätere Einschaltung. Das Ganze ist im besten Hebräisch geschrieben und könnte der Blütezeit der hebräischen Literatur angehören, doch weisen Thema, Gedankengang und Vorstellungen wie die Anschauung von den Engeln in die nachexilische Zeit (4. Jahrh.). Der Text ist oft stark verderbt. Die Bilder sind mannigfaltig, frisch und blühend, die Naturbeschreibungen nicht selten erhaben; die Gedanken zeugen von einem hohen Geist, der viel in sich zerarbeitet und an sich gearbeitet hat. Dagegen weiß er die Dämonen des Zweifels, die er heraufbeschwört, nicht eigentlich zu bewältigen. Das einzig praktische Resultat so vieler Streitreden besteht in dem Bekenntnis, daß der Mensch unfähig sei, das Rätsel des Geschickes mit dem Gottesgedanken zu versöhnen, und ihm deshalb nur unbedingte Unterwerfung übrigbleibe. Kommentare lieferten Dillmann (4. Aufl., Leipz. 1891), Budde (Götting. 1896), Duhm (Freib. 1897), Delitzsch (Leipz. 1902), neuere deutsche Übersetzungen Duhm und Delitzsch. Vgl. Ley, Das Buch H. für gebildete Leser dargestellt (Halle 1902).
 
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Hiobspost, soviel wie Trauerbotschaft.
 
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Hiobstränen, s. Meyers Coix.
 
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Hiogo, Stadt in Japan, s. Meyers Kobe.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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