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Himmelpfort bis Himmelsglobus (Bd. 6, Sp. 347 bis 348)
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Artikelverweis Himmelpfort, Dorf im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Templin, am Einfluß des Lychener Kanals in den Stolpsee (Havel) und an der Staatsbahnlinie Britz-Fürstenberg i. Mecklenb., hat eine evang. Kirche (Teil der verfallenen Klosterkirche), ein ehemaliges Cistercienserkloster (1299 gegründet, 1541 säkularisiert, seit 1727 königliche Domäne), Oberförsterei, Schiffahrt und (1900) 620 Einw. Dabei liegt die Glashütte Pian.
 
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Himmelreich, s. Meyers Reich Gottes.
 
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Himmelsachse (Weltachse), die Gerade, um die sich scheinbar der ganze Himmel im Lauf eines Sterntags einmal in der Richtung von O. nach W. dreht, in Wirklichkeit die Rotationsachse der Erde. Vgl. Himmel.
 
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Himmelsäquator, s. Äquator.
 
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Himmelsbedeckung, s. Meyers Bewölkung.
 
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Himmelsbläue, s. Meyers Himmel und Meyers Atmosphäre.
 
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Himmelsbriefe, Bezeichnung für Schutzbriefe, Amulette, angeblich von Jesus Christus verfaßt, die zur Bewahrung vor Hieb und Stich, vor Feuersgefahr

[Bd. 6, Sp. 348]


oder auch zur Beförderung des Kindersegens getragen werden. Die Idee des Himmelsbriefes als Form göttlicher Offenbarung ist uralt, bei Griechen, Römern wie Juden nachweisbar. Die gegenwärtig, gedruckt wie ungedruckt, umlaufenden, in Jerusalem z. B. am Heiligen Grab kaufbaren H. aller Sprachen gehen mehr oder minder deutlich auf eine um 580 in Spanien auftauchende Form zurück, die der Einschärfung der Sonntagsheiligung diente und weiterhin bei dem Gegner des Bonifatius, Aldebert, den Flagellanten und andern eine Rolle spielte. Das Gegenstück zu den Himmelsbriefen sind Höllenbriefe, von Luzifer verfaßt und als beißende Kritik den Erdbewohnern zusandt. Vgl. Zahn, Geschichte des Sonntags (Kiel 1878); Wattenbach, Über erfundene Briefe in Handschriften des Mittelalters, besonders Teufelsbriefe (in den Sitzungsberichten der Berliner Akademie, 1892); Delehaye, Note sur la légende de la lettre du Christ tombée du ciel (1899); A. Dieterich und W. Köhler in den »Hessischen Blättern für Volkskunde« (1902); »Archiv für Religionswissenschaft« (1902 u. 1903); »Der Pitaval der Gegenwart« (1903).
 
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Himmelsdill, s. Peucedanum.
 
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Himmelsgebirge, s. Tienschan.
 
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Himmelsgegenden, s. Meyers Weltgegenden.
 
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Himmelsglobus, s. Meyers Globus.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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