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Himbeerwein bis Himly (Bd. 6, Sp. 343)
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Artikelverweis Himbeerwein, s. Meyers Obstwein.
 
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Hĭmbeerzunge, s. Meyers Scharlach.
 
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Himbesing (Himbeerstrauch , s. Meyers Rubus.
 
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Himeji, Hauptstadt der japan. Provinz Harima, im südlichen Nippon, am rechten Ufer der Jehikawa etwas oberhalb ihrer Mündung ins Meer, Station der Eisenbahn Osaka-Okayama, Knotenpunkt dreier Hauptstraßen. von denen eine zu den wichtigen Bergwerken von Ikuno führt, mit (1898) 35,282 Einw., die wegen ihrer vorzüglichen Lederarbeiten berühmt sind.
 
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Himĕra, altgriech. Stadt auf der Nordküste Siziliens, am gleichnamigen Fluß (Fiume Grande oder Salso), um 650 v. Chr. von ionischen Griechen aus Zankle gegründet, kam unter die Herrschaft des Tyrannen Terillos, der, durch Theron von Agrigent vertrieben, die Karthager zu Hilfe rief. Diese schickten 480 ihr erstes Heer unter Hamilkar nach Sizilien, wurden aber durch Gelon von Syrakus gänzlich geschlagen, angeblich an demselben Tage wie die Perser bei Salamis. Nun herrschte Theron in H., bis die Bewohner 473 von dessen grausamen Sohn Thrasydäos durch Hieron befreit wurden. H. genoß dann lange Zeit Ruhe und Wohlstand, bis es 408 von den Karthagern gänzlich zerstört wurde. Ruinen liegen bei Buonfornello.
 
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Himerios, griech. Sophist, aus Prusa in Bithynien, um 315386 n. Chr., gest. in Athen, der Stätte seiner Ausbildung und nur durch die Berufung als Geheimschreiber des Kaisers Julian unterbrochenen Wirksamkeit als Lehrer der Rhetorik. Sein Ruf zog zahlreiche Schüler nach Athen, darunter Gregor von Nazianz und Basilius d. Gr. Die erhaltenen 24Reden (hrsg. von Wernsdorf, Götting. 1790, und von Dübner, Par. 1849), Schulübungen und Gelegenheitsreden zeigen anmutigen, blumenreichen Stil; Wert verleihen ihnen die zahlreich eingeflochtenen Reminiszenzen aus ältern Dichtern, namentlich den Lyrikern.
 
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Himĕros, in der griech. Mythologie Personifikation der Sehnsucht und des Verlangens, Begleiter des Meyers Eros (s. d.), auch der Aphrodite.
 
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Himinbjorg, s. Meyers Asgard.
 
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Himjariten (bei den Griechen Homeriten), Name eines Volkes im südwestlichen Arabien (Jemen), das zum sabäischen Reich gehörte, vom 2. Jahrh. n. Chr. ab die Sabäer aber verdrängte. Ihr Reich bestand, obwohl durch die infolge der Zunahme der Schiffahrt auf dem Roten Meere bedingte Veränderung der Handelswege immer mehr verfallend, bis Anfang des 6. Jahrh., wo es von den Äthiopenkönigen zu Axum vernichtet wurde. Etwa 570 bemächtigten sich die Perser des Landes, die es beherrschten, bis es 630 dem Islam zufiel. Die früher himjaritisch genannten Denkmäler und Inschriften rühren in Wirklichkeit von den Minäern und Meyers Sabäern (s. d.) her.
 
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Himl, in Ägypten die Marktsteuer auf alle den städtischen Märkten zugeführten Landesprodukte.
 
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Himly, Karl Gustav, Mediziner, geb. 30. April 1772 in Braunschweig, gest. 22. März 1837 in Göttingen, studierte seit 1790 in Braunschweig und Göttingen, diente in den Lazaretten der preußischen Armee am Rhein, wurde 1795 Professor der medizinischchirurgischen Klinik in Braunschweig, 1802 Professor der Medizin in Jena, 1803 in Göttingen, wo er zugleich Direktor des akademischen Hospitals wurde. H. hat mehrere augenärztliche Instrumente angegeben und die Mydriatika (die Pupille erweiternde Mittel) in die Augenheilkunde eingeführt. Er schrieb: »Ophthalmologische Beobachtungen oder Beiträge zur Kenntnis der Augen« (Brem. 1801); »Einleitung in die Augenheilkunde« (Jena 1806; 3. Aufl., Götting. 1830); »Lehrbuch der praktischen Heilkunde« (Bd. 1, das. 1807; 3. Aufl. 1823); »Die Krankheiten und Mißbildungen des menschlichen Auges und deren Heilung« (hrsg. von seinem Sohn, Berl. 1843) u. a. und gab mit J. A. Schmidt die »Ophthalmologische Bibliothek« (Bonn 180107, 3 Bde.), mit Hufeland 18091814 das »Journal für praktische Heilkunde« heraus.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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