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Lowry bis Loxolophŏdon (Bd. 6, Sp. 752 bis 753)
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Artikelverweis Lowry (engl., spr. laurĭ, auch Lorrie), s. Meyers Lore.
 
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Lowth (spr. löth), Robert, namhafter Gelehrter der englischen Kirche, geb. 27. Nov. 1710, gest. 3. Nov. 1787 in Fulham, ward 1741 Professor der

[Bd. 6, Sp. 753]


Poesie in Orford. Seit 1749 begleitete er die Söhne des Herzogs von Devonshire auf Reisen durch Europa, ward 1755 Bischof von Limerick, 1766 von St. Davids, bald nachher von Oxford und 1777 von London. Seine Hauptwerke sind die für die Würdigung der hebräischen Poesie grundlegenden »Praelectiones de sacra poesi Hebraeorum« (Lond. 1753; neue Ausg. von Rosenmüller, Leipz. 1815; Lond. 1839) und ein Kommentar zu Jesaias (Lond. 1778; deutsch von Richerz und Koppe, Leipz. 177981, 4 Bde.).
 
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Lowther (spr. lōther), James, brit. Staatsmann, geb. 1840 in Leeds als jüngerer Sohn des Baronets Sir Charles Hugh L., gest. 12. Sept. 1904, wurde 1864 Sachwalter (Barrister) in London. 1865 ins Unterhaus gewählt, schloß er sich der konservativen Partei an, war vom August bis Dezember 1868 parlamentarischer Sekretär des Armenamtes und seit Februar 1874 unter Disraeli Unterstaatssekretär im Kolonialministerium. Im Februar 1878 wurde er zum Obersekretär (Minister) für Irland befördert, trat aber im Frühjahr 1880 mit Lord Beaconsfield zurück.
 
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Lowthers (spr. lōthers), s. Meyers Louther Hills.
 
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Loewy, Maurice, Astron dm, geb. 15. April 1833 in Wien, studierte daselbst und in Paris und erhielt 1864 eine Anstellung am Pariser Observatorium. 1872 wurde er Mitglied des Längenbureaus, 1878 Subdirektor und 1896 Direktor der Sternwarte, auch ist er Mitglied der Pariser Akademie der Wissenschaften. Seine Arbeiten betreffen die Bestimmung der Bahn der Planeten und Kometen, die Refraktion, die Bestimmung der Aberrationskonstante, telegraphische Längenbestimmungen; auch rührt von ihm die Konstruktion des Équatorial coudé her, mit dem er gemeinsam mit Puiseux die besten Mondphotographien herstellte, die er in dem »Atlas photographique de la Lune« (Par. 1896 ff.) veröffentlichte.
 
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Loxa (spr. lōcha), Provinz von Ecuador, s. Meyers Loja.
 
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Loxachina, die Kronenchina von Loxa, s. Meyers Chinarinden.
 
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Loxarthrōse (griech.), Gelenkverkrümmung.
 
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Loxĭa, der Meyers Kreuzschnabel (s. d.); Loxiinae, Kreuzschnäbel, eine Unterfamilie der Finken.
 
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Loxodrome (Loxodromische Linie, Windstrich, griech., »Linie des schiefen Laufs«), jede auf der Erdoberfläche gezogene krumme Linie, die alle Meridian e unter demselben Winkel schneidet. Würde ein Schiff beständig in derselben Richtung segeln, so würde es eine L. beschreiben (Dwarskurs), in unendlich vielen spiralförmigen Windungen um den Pol herumsegeln und diesem immer näher kommen. Ausgenommen sind nur die vier Hauptrichtungen Norden, Süden etc.; in einer dieser Richtungen segelnd, würde es entweder einen Meridian oder einen Parallelkreis durchlaufen (vgl. Kurs, S. 868). Beide Eigenschaften der loxodromischen Linie kannte schon ihr Entdecker Nonius 1546, der die Linie linea rhombica nannte, daher der Schifferausdruck rumb. Auf Seekarten in Mercators Projektion wird die loxodromische Linie zur Geraden. Vgl. Günther, Geschichte der loxodromischen Kurve (Halle 1879); R. Wolf, Handbuch der Astronomie (Zürich 1890).
 
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Loxolophŏdon, s. Dinoceraten.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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