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Mai-Kussa bis Mailehen (Bd. 6, Sp. 120 bis 125)
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Artikelverweis Mai-Kussa (Maikassa), Fluß in Neuguinea, s. Meyers Baxter.
 
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Mail (engl., spr. mēl), Felleisen für die Beförderung der Postsachen in England und seinen Kolonien sowie in Nordamerika und danach der Inhalt der Felleisen

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selber. Mail-steamer, Dampfer, der die Post vertragsmäßig befördert; Mail-train, Postzug. Vgl. Mail-coach.
 
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Mail (franz., spr. maj, zuweilen unrichtig Maille), Spiel mit Kugeln, das bis zum vorigen Jahrhundert in Frankreich so beliebt war, daß fast jede ansehnliche Stadt eine besondere Bahn dazu hatte. Letztere mußte 400500 Schritt lang, möglichst eben und mit seinem Sand bedeckt sein. An den Seiten war sie meistens mit Bäumen eingefaßt, und an jedem Ende stand ein torähnlicher, kleiner eiserner Bogen, durch den die Kugeln aus Buchsbaumholz getrieben werden mußten. Zum Schlagen derselben bediente man sich des M., eines hölzernen Hammers mit langem Stiel, dessen zylindrischer Kopf mit Eisen beschlagen war. Da die Bahn, auf der man M. spielte, ebenfalls M. hieß, findet man noch jetzt in vielen französischen Städten Promenaden, die diesen Namen führen, obgleich das Spiel selbst gegenwärtig nur noch wenig üblich ist.
 
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Mailand (ital. Milāno), ital. Provinz mit gleichnamiger Hauptstadt in der Lombardei, grenzt an die Provinzen Como, Bergamo, Cremona, Piacenza, Pavia, Novara und hat ein Areal von 3169 qkm (57,6 QM.) mit (1901) 1,442,179 Einw. (455 auf 1 qkm). M. ist in die Kreise Abbiategrasso, Gallarate, Lodi, M. und Monza geteilt. S. Karte »Italien, nördliche Hälfte«.
 
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Mailand (ital. Milano, lat. Mediolanum, hierzu der Meyers Stadtplan), die alte Hauptstadt der Lombardei und der gleichnamigen ital. Provinz (s. oben), eine der wichtigsten Handels- und Industriestädte Italiens, liegt unter 45°28' nördl. Br. und 9°11' östl. L. in weiter, fruchtbarer Ebene, 122 m ü. M., an dem Flüßchen Olona und an drei Schiffahrtskanälen, dem Naviglio Grande und Naviglio di Pavia, die zum Ticino führen, und dem Naviglio della Martesana, der die Verbindung mit der Adda herstellt. M. ist zugleich ein wichtiger Knotenpunkt des oberitalienischen Eisenbahnnetzes mit vier Linien und vier Bahnhöfen, darunter dem großen Zentralbahnhof (von 1864). Das Klima ist nicht ungesund; die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 12,7°, das Minimum -17°, das Maximum+36,2°; die Monatsmittel bewegen sich zwischen 24,3 (Juli) und 0,6° (Januar).
   Das Zentrum der Stadt und des Verkehrs ist gegenwärtig der seit 1876 nach dem Plan Mengonis erweiterte, an der Nord- und Südseite mit Arkaden versehene große Domplatz, von dem nördlich die prächtige Galleria Vittorio Emanuele (s. unten) zur Piazza della Scala (mit dem Denkmal des Leonardo da Vinci) führt. Westlich stößt an den Domplatz die Piazza dei Mercanti, der älteste Stadtmittelpunkt von M. Die schönsten Straßen sind der belebte Corso Vittorio Emanuele mit seiner Fortsetzung, dem Corso Venezia, die Via Alessandro Manzoni mit der anschließenden Via Principe Umberto und dem Corso di Porta Nuova, dann die Via Dante, die Via Torino und der Corso di Porta Romana. Unter den 14 Toren ist das prachtvollste der Arco della Pace oder del Sempione (weil hier die Simplonstraße M. erreicht), 1807 zur Verherrlichung Napoleons I. im Stile eines römischen Triumphbogens (von Cagnola) ausgeführt und 1814 dem Frieden geweiht, mit Reliefs und der Statue der Friedensgöttin. Schöne Tore sind auch die Porta Venezia mit Reliefs und Statuen (1828) und die 1861 restaurierte Porta Ticinese mit schönem Relief. In neuester Zeit sind mehrere Denkmäler errichtet worden, so die Standbilder Cavours (1865), des Kardinals Borromeo (1865), des Rechtsgelehrten Beccaria (1871) und des Leonardo da Vinci (1872), das Denkmal der bei Mentana Gefallenen auf der Piazza Santa Marta (1880), das Monument Manzonis auf der Piazza San Fedele (1883), die Denkmäler Bertanis (1889), des Malers Hayez (1891), das Denkmal der Märzgefallenen 1848 (1894), Garibaldis vor dem Kastell (1895), Viktor Emanuels II. (1896), des Schriftstellers Carlo Cattaneo (1901); das Reiterstandbild Napoleons III. steht im Hofe des Senatorenpalastes.
   Von den zahlreichen Kirchen ist die hervorragendste der Dom, die glänzendste gotische Kathedrale Italiens, 1386 im gotischen Stile begonnen, im 16. Jahrh. mit der jetzt in allmählicher stilreiner Erneuerung begriffenen Barockfassade von Pellegrino Tibaldi versehen und 180513 vollendet. Das Äußere übt durch das prachtvolle Material (weißer Marmor vom Lago Maggiore), durch die zahlreichen auf dem Dach emporsteigenden Spitztürme und durch die verschwenderische Fülle von Bildwerken, worunter an 2000 Marmorstatuen, einen gewaltigen Eindruck aus. Das Innere ist ein fünfschiffiges Langhaus, von einem dreischiffigen Querbau durchschnitten, 148 m in der Länge, 88 m in der Breite (des Querschiffs) und bis zur Turmspitze 108 m in der Höhe. Die hohen Pfeiler (52) haben über den Kapitellen einen Kranz von Tabernakelnischen mit Statuen. Bedeutendere Kunstwerke im Innern sind: die Grabmäler des Kanonikus Vimercati, der Brüder Giovanni und Gabriele de' Medici und des Kardinals Caracciolo, das Standbild des geschundenen Bartholomäus, Altarreliefs von Agostino Busti, der siebenarmige Bronzeleuchter, die Glasgemälde etc. Von der obersten Galerie des Mittelturms genießt man eine herrliche Aussicht bis zu den Alpen. Vgl. Boito, Il duomo di Milano (Mail. 1889); Romussi, Il duomo di Milano (das. 1902, mit 43 Tafeln). Unter den übrigen Kirchen verdienen Erwähnung: die älteste Kirche Mailands San Lorenzo (4. Jahrh.), mit kühner Pfeiler- und Kuppelkonstruktion, vor der ein altrömischer Portikus von 16 kannelierten korinthischen Marmorsäulen (wahrscheinlich Thermenreste) steht; die frühromanische Kirche Sant'Ambrogio (9. Jahrh.), in der neun Kaiser die Eiserne Krone empfingen, mit Vorhof, Mosaiken, reicher Marmorkanzel und Hochaltar mit Mosaikbekleidung und Tabernakel; Monastero Maggiore oder S. Maurizio (150319) mit schönen Fresken von Bern. Luini; Santa Maria delle Grazie (15. Jahrh.), mit Kuppel, Querschiff und Chor mit schöner Außendekoration von Bramante (daneben im ehemaligen Refektorium das berühmte Abendmahl von Leonardo da Vinci); Sant'Eustorgio, ein gotischer Bau des 13. Jahrh., mit Sarkophag des Petrus Martyr (von Balduccio), Grabmälern der Visconti und des heil. Brivio; San Satiro aus dem 15. Jahrh., mit herrlicher Sakristei von Bramante und imposanter Kuppel; endlich die jüngste der Kirchen Mailands, San Carlo, eine runde Kuppelkirche mit stattlichem Säulenvorbau (183647 von Amati erbaut).
   Unter den Palästen ist in erster Reihe der Palazzo di Brera zu nennen, ein ehemaliges Jesuitenkonvikt (1651), jetzt der Kunstpalast von M., mit

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großem Säulenhof, worin eine Bronzestatue Napoleons I., nach dem Modell Canovas 1810 gegossen, steht. Der Palast enthält die berühmte, 1903 neugeordnete Gemäldesammlung mit Raffaels Sposalizio, Leonardo da Vincis Christuskopf, Fresken von Bernardino Luini und Gaudenzio Ferrari und Bildern von Mantegna, Gentile und Giovanni Bellini, Cima, Crivelli, Lorenzo Lotto, Guercino, Albani, Tizian, van Dyck u. a., das archäologische Museum, die Bibliothek, ein Observatorium und die Akademie der schönen Künste. Das Castello Sforzesco, die 1368 von Galeazzo II. Visconti gegründete Herrscherburg von M., 1450 von den Sforza neugebaut, ist seit 1893 im Stile des 15. Jahrh. restauriert und enthält unter anderm die städtischen Kunstsammlungen. Der Palazzo reale ist an Stelle des festen Schlosses der Visconti 1771 erbaut, mit Fresken von Bern. Luini, Andrea Appiani u. a.; der erzbischöfliche Palast, unter Carlo Borromeo 1570 durch Pellegrino Tibaldi umgebaut, mit schönen Höfen, der schöne Palazzo Marino, seit 1861 Stadthaus, 1558 von Galeazzo Alessi erbaut; der Palazzo della Ragione, ehemals Gerichtshalle; der Palazzo Poldi-Pezzoli mit sehenswertem, jetzt der Stadt gehörigem Museum; Palazzo Serbelloni-Busca (1794); Palazzo Ciani mit Reliefs aus der modernen Befreiungsgeschichte Italiens; Villa reale (1790); Broletto, einst der Palast des Grafen Carmagnola; das Museo Civico (mit reicher naturgeschichtlicher Sammlung); das Sparkassengebäude (1871). Ein großartiges Bauwerk ist die Galleria Vittorio Emanuele, ein 186567 von Mengoni erbauter Bogengang, ein 14,5 m breites Kreuz mit kürzern Seitenarmen (195 m zu 105,5 m), 26 m hoch mit 50 m Kuppelhöhe, elektrisch beleuchtet, mit Cafés und Kaufläden. Unter den Theatern ist am bedeutendsten das 1778 von Piermarini erbaute Opernhaus della Scala, für 3600 Zuschauer. Andre Theater sind: Teatro Lirico, Filodrammatico, Politeama Verdi, Fossati (für Dialekt), dal Verme, Alessandro Manzoni und die 1805 für Volksspiele erbaute Arena, für 30,000 Zuschauer. Die Giardini pubblici bei der Porta Venezia enthalten reiche Baum- und Wiesenanlagen, kleine Seen, einen Zoologischen Garten, ein Museo Civico und Denkmäler der Italia, des Dichters Porta, des Geologen Stoppani, des Patrioten Luc. Manara und Ant. Rosminis. Nördlich von der Stadt liegt der von Maciacchini angelegte Friedhof mit schönen Grabmälern und einem Tempel für Feuerbestattung (von 1876).
   M. zählt (1901) 234,045, mit den Vorstädten 491,460 Einw. Die lebhafte Industrie umfaßt als wichtigste Zweige die metallurgische Produktion, insbes. Fabrikation von Lokomotiven, Waggons, Maschinen, Eisenwaren, Fuhrwerken aller Art, auch Zweirädern und Kraftwagen, Fahrstühlen, die Textilindustrie, und zwar hauptsächlich die Weberei in Seide, Baumwolle etc., dann die Erzeugung von Posamentier- und Wirkwaren, Krawatten, Wäsche, Knöpfen, Kautschukwaren, Leder und Lederwaren, Möbeln und andern Holzwaren, Ton- und Glaswaren, chemischen Produkten, die Buchdruckerei, endlich die königliche Münze und Tabakfabrik. Die Seidenindustrie allein beschäftigt über 200 größere Fabriken. Auch der Handel Mailands ist beträchtlich. Insbesondere ist die Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse bedeutend. Auf den Wasserstraßen kommen jährlich ca. 8000 Fahrzeuge an. Viele Schweizer und Deutsche sind in M. geschäftlich tätig und haben dazu beigetragen, es zum ersten Fabrik-, Bank- und Handelsplatz Italiens zu machen. Den Interessen des Verkehrs dienen Lagerhäuser (zwei speziell für Seide), eine Handels- und Gewerbekammer, eine Börse, ein Clearinghaus, Hauptstellen der italienischen Notenbanken, mehrere Kredit- und Volksbanken, ein großes Leihhaus, eine Sparkasse sowie zahlreiche gewerbliche Unterstützungsvereine, Versicherungsanstalten und Aktiengesellschaften, endlich das reichverzweigte Eisenbahnnetz mit Linien nach Chiasso, Piacenza, Genua, Mortara, Turin, Venedig, Arona, Varese, Sondrio sowie Dampfstraßenbahnen nach den benachbarten lombardischen Städten, eine elektrische nach Varese.
   Unter den Wohltätigkeitsanstalten sind die bedeutendsten: das allgemeine Krankenhaus (Ospedale Maggiore), ein kolossaler Bau mit schöner Fassade (1456 im Auftrage Francesco Sforzas von Filarete begonnen), nebst einem Gebär- und Findelhaus; ein Spital der Barmherzigen Brüder und ein solches der Barmherzigen Schwestern; ein königliches Taubstummeninstitut, Blindeninstitut, Irrenhaus, 2 Waisenhäuser und ein großes Armenhaus. An Unterrichts- und Bildungsanstalten besitzt M. eine wissenschaftlich-literarische Akademie, die ihrem Wesen nach einer philosophischen Universitätsfakultät gleichsteht, aber 190203 nur von 127 Hörern besucht wurde, eine Handelsuniversität (»Bocconi«, seit 1902) mit 87 Hörern, ein höheres Technisches Institut (1902 bis 1903: 542 Hörer), ein Tierarznei-Institut, eine Wein- und höhere Ackerbauschule, ein erzbischöfliches theologisches Seminar, 3 staatliche Lyzeen und Gymnasien, 6 Technische Schulen, ein Technisches Institut, eine Bildungsanstalt für Lehrer und 2 für Lehrerinnen, ein Musikinstitut, eine Akademie der schönen Künste, eine Kunstgewerbeschule, ein Gewerbeinstitut, mehrere gewerbliche Fachschulen, ein Militärkollegium, 2 Kollegien für Mädchen, viele Elementarschulen und Privatlehranstalten. Unter den zahlreichen Sammlungen sind die Bibliothek im Brerapalast (s. oben), die berühmte Biblioteca Ambrosiana, 1609 durch den Kardinal Federico Borromeo gegründet, mit 175,000 gedruckten Werken und 8400 Manuskripten, 10 andere Bibliotheken, die Kunstsammlungen im Brerapalast und im Palazzo Poldi-Pezzoli (s. oben), das Museum im Palast Borromeo (Gemälde, Skulpturen), das Museo Civico mit naturgeschichtlicher Sammlung, das städtische vaterländische, archäologische und Kunstmuseum im Castello Sforzesco (früher im Salone der Giardini Pubblici), die permanente Kunstausstellung und das Handelsmuseum zu erwähnen. M. besitzt ferner einen Botanischen Garten, ein königliches lombardisches Institut der Wissenschaften und Künste, ein Athenäum, eine Italienische Gesellschaft der Naturwissenschaften, eine physikalisch-medizinischstatistische Akademie, eine Patriotische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und Künste und ist seit 1902 Sitz der Internationalen Vereinigung lyrischer Dichter mit einer Theateragentur und Wochenschrift.
   M. ist der Sitz des Präfekten, eines Erzbischofs, eines Appellhofs, des 3. Armeekorpskommandos, zahlreicher andrer Behörden, eines deutschen Berufskonsuls sowie mehrerer Konsulate andrer fremder Staaten und hat ein Zuchthaus. Es ist der Geburtsort des Rechtsgelehrten Beccaria, des Dichters Manzoni, der Päpste Pius IV. und Gregor XIV. u. a.
   [Geschichte.] M. hieß im Altertum Mediolanum (s. d.). Im September 569 n. Chr. besetzten die Langobarden M., das unter ihnen Hauptstadt eines Herzogtums, in der Zeit der fränkischen und deutschen Herrschaft über Italien aber Mittelpunkt einer Grafschaft

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war, deren Grafen im 11. Jahrh. dem Haus Este angehörten (s. die »Geschichtskarte von Italien II«). Mehrere deutsche Könige, zuerst Konrad II., sind in M. zu Königen von Italien gekrönt worden. 1037 nahm die Stadt für ihren Erzbischof gegen Konrad II. Partei und konnte auch nach längerer Belagerung nicht genommen werden, Bald nach Heinrichs III. Tode brach hier die kirchliche, später auch politische Reformbewegung der Pataria (s. Patarener) aus, in der die niedern Volksmassen emporkamen und die Stadt aufs tiefste zerrüttet wurde. Die Absetzung des von Heinrich IV. ernannten Erzbischofs Theobald von M. durch Gregor VII. 1075 brachte den Kampf zwischen Papsttum und Königtum zum Ausbruch und rief in M. neue Wirren hervor. In den Kämpfen zwischen Adel und Bürgerschaft entwickelte sich zu Anfang des 12. Jahrh. die neue städtische Verfassung, derzufolge die Stadt sich durch gewählte consules selbst regierte, die auch die früher gräflichen Hoheitsrechte ausübten. Um die so errungene munizipale Freiheit hat M. mit Kaiser Friedrich I. Barbarossa lange gekämpft. Dieser belagerte die Stadt, die ihre Herrschaft über die Lombardei auszudehnen suchte und Pavia, Como und Lodi vergewaltigt hatte, vom 5. Aug. bis 7. Sept. 1158 und zwang sie zur Kapitulation. Als er aber nach den Roncalischen Beschlüssen die Einsetzung von Podestas auch in M. beanspruchte, empörte sich die Stadt aufs neue, wurde jedoch nach langer Belagerung (29. Mai 1161 bis 1. März 1162) zur Übergabe auf Gnade und Ungnade gezwungen, worauf der Kaiser M. bis auf die Kirchen völlig zerstören ließ und die Bürgerschaft in vier offenen Orten der Nachbarschaft ansiedelte. Allein schon 1167 wurde die Stadt mit Hilfe des Lombardenbundes wieder aufgebaut, und ihr Heer gab in der Schlacht bei Legnano 1176 den Ausschlag. Im Konstanzer Frieden 1183 wurde das Recht der Selbstregierung Mailands durch gewählte Konsuln anerkannt, und durch ein Privileg vom 11. Febr. 1185 verlieh Friedrich der Stadt sämtliche Regalien im Gebiete des Erzbistums M. Auch im 13. Jahrh. spielte M. in den Kämpfen der oberitalienischen Städte gegen Friedrich II. eine Hauptrolle, und unter seiner Führung wurde 6. März 1226 der Lombardische Städtebund erneuert. Nachdem die Mailänder und ihre Bundesgenossen bei Cortenuova 27. Nov. 1237 eine vollständige Niederlage erlitten hatten, ihre weitgehenden Friedensanerbietungen aber vom Kaiser abgelehnt waren, schlug 1239 ein Angriff Friedrichs auf die Stadt fehl, und 1240 gewann durch die Erhebung des Pagano della Torre zum Oberhaupte der Stadt die guelfische Partei darin vollends die Oberhand. Die della Torre leiteten nun fast 40 Jahre lang als Signoren mit kurzen Unterbrechungen die Regierung der Stadt; Napoleone (Napo) della Torre, der Brescia gewann, wurde 1275 von Rudolf von Habsburg als Herr von M. anerkannt. Doch sein Gegner, der Erzbischof Otto Visconti (seit 1263), besiegte ihn 1277, nahm ihn gefangen und beherrschte M., bis er 1287 seinen Neffen Matteo Visconti zum Capitano del popolo erwählen ließ. Matteo, 1294 von Adolf von Nassau zum Vikar ernannt, wurde 1302 von den della Torre vertrieben, jedoch 1311 von Heinrich VII. wieder eingesetzt und zum Reichsvikar bestellt. Matteo, der bis 1322 regierte, sowie seine Nachfolger Galeazzo (132228), Azzo (132939) und Luchino (133949) Visconti dehnten ihre Herrschaft über den größten Teil der Lombardei und manche benachbarte Gebiete aus; als Luchinos Bruder Giovanni (134954), der zugleich Erzbischof von M. war, die Regierung antrat, gehörten, außer M. selbst, Como samt Lugano und dem Veltlin, Bergamo, Brescia und Valcamonica, Cremona, Crema, Lodi, Novara, Vercelli, Asti, Alba, Cherasco, Cuneo, Alessandria, Tortona, Novi, Piacenza, Parma, Pontremoli zu seinem Staat, und in Pavia hatte er das Besatzungsrecht. Giovanni erwarb noch Bologna und Genua; nach seinem Tode teilten seine Neffen Matteo II., Bernabo und Galeazzo II. seine Staaten. Bernabo ließ sich nach Matteos (1355) und Galeazzos Tod (1378) das Vikariat über die Lombardei vom König Wenzel 1380 übertragen, ward aber 1385 von seinem Neffen Giangaleazzo gestürzt. Giangaleazzo vertrieb Antonio della Scala aus Verona und Vicenza, Francesco Carrara aus der Mark Treviso und aus Padua und unterwarf später die Städte Pisa, Siena, Perugia und Bologna. Er begann den Bau des Doms zu M. und der Certosa bei Pavia und vollendete den fürstlichen Palast in Pavia. Im Mai 1395 ward er von Wenzel zum Herzog von M. erhoben. Sterbend (1402) hatte Giangaleazzo eine Teilung seiner Länder unter seine unmündigen Söhne Gian Maria und Filippo Maria angeordnet; doch wurde schon 1412 Gian Maria wegen seiner Grausamkeit ermordet, und Filippo Maria ward Alleinherrscher. Er gewann durch List und durch die Tapferkeit seines Feldherrn Francesco da Carmagnola viele Städte wieder, die während seiner Minderjährigkeit verloren gegangen waren, und selbst Genua begab sich unter seine Oberhoheit; als sich aber 1425 Florenz und Venedig gegen ihn verbanden, mußte er einen Frieden eingehen, in dem Venedig Bergamo und Brescia erhielt (1428). Im Vertrauen auf die beiden berühmtesten Condottieri seiner Zeit, Francesco Sforza und Niccolo Piccinino, ergriff er bald die Waffen von neuem, mußte aber nach jahrelangen Kämpfen, insbesondere um Brescia, auf die Eroberung der venezianischen Besitzungen in der Lombardei verzichten (1441). Er starb 13. Aug. 1447 ohne männliche Nachkommen. Als eine republikanische Regierung von 24 Capitani sich als unfähig erwies, wurde 1450 Franz Sforza, Filippo Marias Schwiegersohn, zum Herzog gewählt (1450). Dessen Sohn Galeazzo Maria Sforza (seit 1466) führte eine grausame Willkürherrschaft und wurde 26. Dez. 1476 ermordet, worauf sein Sohn Giangaleazzo Maria, erst acht Jahre alt, als Nachfolger anerkannt wurde. Für ihn regierte zuerst seine Mutter Buona, dann sein Oheim Lodovico Sforza, mit dem Beinamen il Moro, dem schon 5. Sept. 1494 Maximilian I. das Herzogtum M. verlieh; bald darauf starb sein Neffe, und 1495 wurde Lodovico feierlich belehnt. Ludwig XII. von Frankreich, durch seine Großmutter Valentine von den Visconti stammend, erhob gleich nach seiner Thronbesteigung Ansprüche auf M. und bemächtigte sich 1499 des Herzogtums. Der geflüchtete Lodovico nahm es zwar im Januar 1500 wieder, ward aber von seinen Schweizer Söldnern verraten, 10. April in Novara gefangen genommen und nach Frankreich gebracht; 1505 erteilte auch Maximilian der französischen Krone die Belehnung mit M. Nachdem die heilige Liga 1512 M. den Franzosen wieder entrissen hatte, wurde Moros Sohn, Maximilian Sforza, als Herzog eingesetzt; doch eroberte Franz I. 1515 nach der Schlacht von Marignano das Herzogtum zurück. Kaiser Karl V. entriß es 1521 den Franzosen von neuem und setzte Franz II. Sforza als Herzog ein. Da aber der Kanzler des Herzogs, Morone, ein Bündnis italienischer

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Staaten gegen den Kaiser anzettelte, wurde die Stadt und nach langer Belagerung auch das Kastell, in das Sforza sich zurückgezogen hatte, von den Kaiserlichen eingenommen (1526). 1529 gab der Kaiser das Herzogtum an Franz Sforza zurück, nachdem dieser aber 1535 kinderlos gestorben war, zog Karl V. das Land ein und übertrug es seinem Sohn Philipp II. von Spanien. Bei Spanien blieb M. bis zum Spanischen Erbfolgekrieg, infolgedessen es 1714 an Österreich kam und mit Mantua die österreichische Lombardei bildete. Im Wiener Frieden von 1738 und im Wormser Vertrag von 1743 wurden Teile davon an Sardinien abgetreten. Nachdem 13. Mai 1796 die Franzosen das Land besetzt hatten, wurde M. 1797 die Hauptstadt der Zisalpinischen, 1802 der Italienischen Republik und 1805 des Königreichs Italien. Bei dessen Auflösung (1814) erhielt Sardinien den früher besessenen Anteil zurück; das übrige kam an Österreich als Teil des neugebildeten Lombardisch-Venezianischen Königreichs. 1848 kam es schon im Januar zu Unruhen in M., 18. März fand ein blutiger Straßenkampf statt, und in der Nacht vom 21. zum 22. März mußten die Österreicher die Stadt verlassen. Nach der Niederlage bei Custoza warf sich Karl Albert nach M., mußte es aber 5. Aug. an Radetzky ausliefern. Am 6. Aug. 1849 ward hier der Friede zwischen Sardinien und Österreich geschlossen. Die Beschlagnahme der Güter der Emigrierten, zahlreiche Hinrichtungen und ein unerträglicher Steuerdruck machten die Österreicher noch mehr verhaßt; doch wurde der von Mazzini vorbereitete Aufstand 6. Febr. 1853 leicht unterdrückt. In den italienischen Verwickelungen von 1859 offenbarte M. von Anfang an eine Österreich feindselige Haltung. Nach der Schlacht von Magenta (4. Juni) verließ die österreichische Besatzung die Stadt, in die am 8. Juni Napoleon III. und König Viktor Emanuel einzogen. Im Frieden von Villafranca (12. Juli) wurde M., wie die übrige Lombardei, an Napoleon und unmittelbar darauf an Piemont abgetreten. Vgl. Romussi, Milano e suoi monumenti (2. Aufl., Mail. 1901); Schwarz, Mailands Lage und Bedeutung als Handelsstadt (Köln 1891); Trevisani, Rivista industriale e commerciale di Milano e provincia (Mail. 1894); Holtzmann, M., ein Gang durch die Stadt und ihre Geschichte (Leipz. 1899); A. Gosche, M. (Bd. 27 der »Berühmten Kunststätten«, das. 1904); Schubring, M. und die Certosa von Pavia, moderner Cicerone (Stuttg. 1904), Arrighi, Dizionario Milanese-Italiano (Mail. 1896; Wörterbuch des Mailänder Dialekts). Zur Geschichte: Giulini, Memorie spettanti alla storia di Milano (Mail. 176071, 12 Bde.; neue Ausg. 185457, 7 Bde.); Rosmini, Istoria di Milano (das. 1820, 4 Bde.); Cantù, Milano e il suo territorio (das. 1844, 2 Bde.); Cusani, Storia di Milano (das. 186284, 8 Bde.); Formentini, Il ducato di Milano (das. 1877); Bonfadini, Milano nei suoi momenti storici (das. 188384, 2 Bde.); »Conferenze di storia Milanese« (das. 1897, von Marchi, Ratti, Ferrai, Rolando, Bonfadini); Giannetti, Trenta quattro anni di cronistoria milanese (seit 1825, das. 1903 f.); Anemüller, Geschichte der Verfassung Mailands 10751117 (Halle 1889); Beltrami, Reminiscenze di storia e d'arte nella cittá di Milano (Flor. 189192, 2 Bde.).
 
Artikelverweis 
Mailänder Gold, platter, auf der einen Seite vergoldeter Silberdraht zu Stickereien.
 
Artikelverweis 
Mailändischer Aussatz, Mailändische Rose, s. Pellagra.
 
Artikelverweis 
Mailáth (Majláth), 1) Georg von, ungar. Staatsmann, geb. 22. April 1786 zu Zavar im Preßburger Komitat, gest. 11. April 1861 in Wien, wurde schon 1811 Mitglied des Reichstags, 1817 Vizegespan des Preßburger Komitats, 1821 Statthaltereirat, 1822 Protonotar der königlichen Tafel, 1825 Personalis regius und zugleich Präsident der Ständetafel. 183239 wirkte er in gemäßigt konstitutioneller Richtung als Staatsrat in Wien und ward im April 1839 zum Judex curiae von Ungarn, 1848 zum Präsidenten des Oberhauses der Pester Nationalversammlung ernannt, legte diese Stelle aber bald nieder und lebte fortan nur seinen Studien.
   2) Johann, Graf, österreich. Geschichtschreiber und Dichter, Verwandter des vorigen, geb. 3. Okt. 1786 in Pest, gest. 3. Jan. 1855, Sohn des Grafen Joseph M., k. k. Staats- und Konferenzministers (geb. 1735, gest. 1810), studierte Philosophie und die Rechte, trat dann in den Staatsdienst, den er aber wegen eines Augenübels verlassen mußte. Wiederhergestellt, widmete er sich in Wien, dann in München literarischen Beschäftigungen und ertränkte sich mit seiner Tochter 1855 aus Nahrungssorgen im Starnberger See. Von seinen Schriften sind hervorzuheben: »Kalocsaer Kodex altdeutscher Gedichte« (mit Köfsinger, Pest 1818); »Auserlesene altdeutsche Gedichte, neudeutsch umgearbeitet« (Stuttg. 1819); »Gedichte« (Wien 1824); »Magyarische Sagen, Märchen und Erzählungen« (Brünn 1825; 2. Aufl., Stuttg. 1837); »Magyarische Gedichte, ins Deutsche übersetzt« (Stuttg. 1825); »Geschichte der Magyaren« (Wien 182831, 5 Bde.; 2. Aufl., Regensb. 1852 bis 1853, 3 Bde.; dazu: »Neuere Geschichte der Magyaren«, 1853, 2 Bde.); »Der ungrische Reichstag im J. 1830« (Pest 1831); »Geschichte der Stadt Wien« (Wien 1832); »Das ungrische Urbarialsystem« (Pest 1838); »Die Religionswirren in Ungarn« (Regensb. 1845, 2 Bde.; Nachträge 1846). Sein Hauptwerk ist die »Geschichte des österreichischen Kaiserstaats« (Hamb. 183450, 5 Bde.).
   3) Georg von, ungar. Politiker, Sohn von M. 1), geb. 3. Dez. 1818 in Preßburg, gest. 29. März 1883, begann seine amtliche Karriere im Dienste des Baranyaer Komitats, von dem er 1839 und 1843 zum Deputierten gewählt wurde. Nach dem Landtag 1843 Administrator, seit 1848 Obergespan des genannten Komitats, zog er sich im Laufe der Revolution ins Privatleben zurück, betrat aber später wieder die politische Laufbahn, indem er 1861 kurze Zeit als Vertreter konservativer Anschauungen am verstärkten Reichsrat hervorragenden Anteil nahm, und wirkte, 1865 zum ungarischen Hofkanzler ernannt, für Herstellung der ungarischen Verfassung, wie er auch zum Sturz des zentralistischen Ministeriums Schmerling beitrug. Er wurde später zum Judex curiae ernannt, war Präsident der Magnatentafel und ward 1883 in seinem Ofener Palais von Raubmördern grausam umgebracht. Vgl. Szécsen, Denkrede auf Georg von M. (Budapest 1884).
 
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Mailberg, Marktflecken in Niederösterreich, Bezirkshauptmannschaft Oberhollabrunn, mit Station Kadolz-M. an der Linie Lundenburg-Zellerndorf der Nordbahn, hat ein Schloß des Malteserordens mit schönem Garten, vorzüglichem Wein- und Obstbau und (1900) 1356 Einw.
 
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Mail-coach (spr. mēl-kōtsch), »Postkutsche«, großer, geschlossener Luxuswagen für Viererzug mit Sitzen für 812 Personen, auch Damen, auf dem Verdeck. Die M. dient jetzt vielfach zur Personenbeförderung,

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auch zu Spazierfahrten in großen Städten. Ursprünglich saß bei der M. die Dienerschaft im geschlossenen Raum.
 
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Mailehen (Maibrautschaft), die in Hessen, Westfalen, Rheinland und andern deutschen Gegenden bestehende oder bis vor kurzem vorhandene Sitte, nach der die jungen Leute in der Walpurgisnacht mit Gesang und Peitschengeknall nach einer Anhöhe vor das Dorf ziehen, wo die jungen Mädchen (manchmal bei einem Maifeuer) mit dem Spruche: »Heute zum Lehen, übers Jahr zur Ehe« an den Meistbietenden versteigert werden. Das erlöste Geld wird im Wirtshause beim Maifest verzehrt. Das erwählte Mädchen (Maibraut) kann den Meistbietenden ablehnen, nimmt sie ihn aber an und befestigt dafür als Zeichen den Lehnstrauß auf seinem Hute, so erwächst für beide Teile die Verpflichtung, das ganze Jahr zusammenzugehen und mit keinem oder keiner Dritten zu tanzen. Für den Burschen kommen noch andre Pflichten hinzu, z. B. das Setzen des Maibaums vor dem Kammerfenster u. a. Gewöhnlich führt das M. in der Tat nach einem Jahre zur Heirat. Ähnlich ist der Gebrauch des Valentinstags in England, und auch sonst heißt das Maipaar Valentin und Valentine (vgl. Vielliebchen). Herodot (I, 146) bezeugt die Sitte für die illyrischen Veneter, mit der Bemerkung, daß mit dem Meistgebot für die schönen die häßlichen Mädchen ausgesteuert würden, um ebenfalls begehrenswert zu erscheinen.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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