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Magnetische Suszeptibilität bis Magnetisierungskurve (Bd. 6, Sp. 91 bis 92)
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Artikelverweis Magnetische Suszeptibilität, s. Meyers Magnetische Influenz, S. 84.
 
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Magnetische Trägheit, s. Meyers Hysteresis.
 
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Magnetische Wage, eine Wage zur Bestimmung magnetischer Kräfte, s. Meyers Magnetische Kraft, S. 86; auch eine Vorrichtung zur Messung der Intensität des Erdmagnetismus (s. Magnetometer); insbes. eine von Du Bois angegebene Vorrichtung zur Prüfung der magnetischen Eigenschaft des Eisens durch Bestimmung der Kraft, die zum Abreißen eines Ankers erforderlich ist.
 
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Magnetische Wellen, s. Meyers Elektrische Wellen.
 
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Magnetiseur, s. Meyers Magnetische Kuren.
 
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Magnetisieren, magnetisch machen (s. Meyers Magnetische Influenz). Auch: jemand in magnetischen Schlaf versetzen (s. Meyers Magnetische Kuren).
 
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Magnetisierende Kraft, s. Meyers Elektromagnetismus, S. 682, und Magnetische Influenz, S. 84.
 
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Magnetisierungsarbeit, die Arbeit, die zur Erregung eines Magnets erforderlich ist und bei einfacher Magnetisierung in Form magnetischer Energie darin aufgespeichert wird (s. Energie, S. 777). Beim Magnetisieren und abermaligen Magnetisieren bis zur gleichen Stärke sind die Verhältnisse komplizierter. Beim Verschwinden der magnetomotorischen Kraft verschwindet nämlich die magnetische Energie infolge der Koerzitivkraft, die permanenten oder remanenten Magnetismus erzeugt, nicht vollständig. Es stellt sich der Rückkehr der Molekularmagnete in ihre frühern Lagen eine Art Reibungswiderstand entgegen. Die entgegengesetzt gerichtete magnetomotorische Kraft erzeugt deshalb unter Überwindung dieses Reibungswiderstandes, bis der permanente Magnetismus beseitigt ist, zunächst Wärme. Beim wiederholten Ummagnetisieren, wie z. B. bei Anwendung von Wechselstrom, wird derart ein erheblicher Teil der M. des Stromes in Wärme umgesetzt (Hysteresisverlust), und zwar um so mehr, je größer die Koerzitivkraft der betreffenden Eisensorte ist. Bei Eisen ohne Koerzitivkraft wären die Verluste gleich Null,

[Bd. 6, Sp. 92]


d. h. die verschwindende magnetische Energie käme wieder vollständig in der elektrischen Energie des beim Verschwinden des Magnetismus in den Drahtwindungen erzeugten Induktionsstromes zum Vorschein. Schwedisches Eisenblech ergibt bei einer maximalen magnetischen Induktion (B) von 18,000 CGS für einen Zyklus (d. h. auf eine Periode des Wechselstroms) und Kubikzentimeter einen Verlust von 60007000 Erg. Blech, das 10,000 Erg Verlust ergibt, wird als mittelgut bezeichnet, solches mit mehr als 15,000 ist schlecht, d. h. für elektrotechnische Zwecke nicht verwendbar. Vgl. Magnetische Influenz.
 
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Magnetisierungsfunktion, soviel wie magnetische Suszeptibilität (s. Meyers Magnetische Influenz, S. 84). Sie ist nur bei sehr schwach magnetisierbaren Körpern eine konstante, d. h. der induzierte Magnetismus ist der magnetisierenden Kraft im allgemeinen nicht proportional. Die M. ist z. B. auch abhängig von Zug- und Druckkräften, denen das Eisen unterworfen wird.
 
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Magnetisierungskonstante, s. Meyers Magnetisierungsfunktion.
 
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Magnetisierungskurve, eine krumme Linie, die den Zusammenhang zwischen der magnetisierenden Kraft (z. B. eines um einen Eisenkern herumgeführten elektrischen Stromes) und der bewirkten Magnetisierung (des Eisenkerns) graphisch darstellt. Die Kurve steigt anfangs fast geradlinig an, d. h. die Magnetisierung wächst bei kleiner magnetisierender Kraft ungefähr dieser proportional, dann folgt bei mittlern Kräften ein rascheres Ansteigen bis zu einem Wendepunkt, denn bei den höchsten Kräften wächst die Magnetisierung immer langsamer und nähert sich asymptotisch einem Maximalwert (Sättigung).

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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