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Magnesiumphosphat bis Magnetfeld (Bd. 6, Sp. 82)
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Artikelverweis Magnesiumphosphat, phosphorsaure Magnesia.
 
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Magnesiumsalze, s. Meyers Magnesiasalze.
 
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Magnesiumsilikat, kieselsaure Magnesia.
 
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Magnesiumsulfat, schwefelsaure Magnesia.
 
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Magnesiumsuperoxyd MgO2 entsteht beim Eintragen eines Gemenges von Natriumsuperoxyd mit schwefelsaurer Magnesia in Wasser u. wird in der Bleicherei verwendet. Unter dem Namen Novozon ist es gegen alle möglichen Krankheiten angepriesen worden.
 
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Magnēt (lat. magnes; vgl. Magnetismus), ein Körper, der Eisen aus kleiner Entfernung anzieht und nach eingetretener Berührung festhält, sowie bei freier Beweglichkeit eine bestimmte Lage gegen die Himmelsgegenden annimmt. Man unterscheidet natürliche Magnete, in der Natur vorkommenden Magneteisenstein, und künstliche Magnete, Eisen- oder Stahlstäbe, die ihren Magnetismus durch eine besondere Behandlung, durch Einwirkung andrer Magnete oder elektrischer Ströme erhalten. Die permanenten Magnete behalten dabei den Magnetismus auch nach dem Aufhören jener Einwirkung, während er bei den Induktionsmagneten, Elektromagneten mit jener Einwirkung aufhört. Die künstlichen Magnete sind nach ihrer Form Stab-, Hufeisen- und Lamellenmagnete. Weiteres s. Meyers Magnetismus und Meyers Magnetische Influenz.
 
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Magnetberge, nach alten indischen und chinesischen Sagen Berge aus reinem Magneteisen, die eine so starke Anziehungskraft äußern, daß sie niemand besteigen kann, der eiserne Nägel an seinen Schuhsohlen trägt, und die, wenn sie im Meere liegen, vorübersegelnden Schiffen alles Eisenwerk entziehen, so daß sie auseinander fallen. Schon Plinius berichtet diese Märchen vom Magnetberg am Indus; später kamen sie infolge der Kreuzzüge in die romantische Dichtung des Abendlandes, z. B. ins Gudrunlied, »Herzog Ernst«, »Goldene Schmiede« etc. An den noch heute so genannten Magnetbergen, wie sie auf Elba, Santo Domingo und an andern Orten vorkommen, spürt man von allen diesen Wunderwirkungen nichts. Vgl. Peschel, Der Magnetberg (in den »Abhandlungen zur Erd- und Völkerkunde«, Bd. 1, Leipz. 1877).
 
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Magneteisenerz (Magneteisenstein, Magnetit), Mineral der Spinellgruppe, besteht aus Eisenoxydoxydul Fe3O4 mit 72,4 Proz. Eisen, zuweilen mit etwas Titan (durch Beimengung von Titaneisen), kristallisiert tesseral, findet sich auf- und eingewachsen und besonders derb in körnigen bis fast dichten Aggregaten, auch in losen Körnern als Magneteisensand, ist eisenschwarz, metallglänzend, undurchsichtig, magnetisch, oft polar (natürliche Magnete), Härte 5,56,5, spez. Gew. 4,95,2. Das M. ist ziemlich verbreitet, besonders findet es sich sein eingesprengt in den kristallinischen Gesteinen, in Granit, Syenit, Gneis, Chlorit- und Talkschiefer, Basalt, Andesit, auch in Marmor, ferner im Fluß- und Meeressand, im aufgeschwemmten Lande. Doch erscheint es auch als selbständige Felsart auf mächtigen Lagern und ist dann ein wichtiges Eisenerz. Schöne Kristalle kennt man vom Greiner und Monte Mulatto in Tirol, vom Binnental in der Schweiz, von Traversella in Piemont etc. Technisch wichtige Lager von M. finden sich besonders in Norwegen (Arendal), Schweden (Dannemora), Rußland (Nishne Tagilsk, Blagodat, Katschkanar) und Nordamerika, weniger mächtig in Deutschland (Schmiedefeld in Thüringen, Schmiedeberg in Schlesien, Berggießhübel und Rittersgrün in Sachsen etc.). Eisenmulm ist erdiges, manganhaltiges M. aus dem Siegenschen, aus Eisenspat im Kontakt mit Basalt hervorgegangen. Der dem M. ganz ähnliche, in Oktaedern vorkommende Magnoferrit vom Vesuv und Ätna enthält Magnesia statt des Eisenoxyduls, entsprechend der Formel MgFe2O4.
 
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Magnetelektrische Maschine (Magnetmaschine), Vorrichtung zur Erzeugung elektrischer Energie mit Hilfe permanenter Magnete; s. Meyers Elektrische Maschinen.
 
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Magnetelektrizität, durch Magnetinduktion erzeugte Elektrizität, s. Meyers Elektrische Induktion, S. 620.
 
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Magnetfeld (magnetisches Feld), s. Meyers Magnetische Kraft, S. 87.

[Bd. 6, Sp. 83]


 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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