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Magenentzündung bis Magenkatarrh (Bd. 6, Sp. 64 bis 67)
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Artikelverweis Magenentzündung (Gastritis) tritt in ihrer leichtesten Form, der katarrhalischen M., als Meyers Magenkatarrh (s. d.) auf. Während dieser aber nur eine Erkrankung der Schleimhaut des Magens mit vermehrter Absonderung darstellt, betreffen die schweren Formen der M. stets auch die tiefern Schichten der Magenwand. Von diesen Formen der M. unterscheidet man: 1) die durch giftige, in den Magen gelangende Substanzen, wie z. B. konzentrierte Mineralsäuren (Schwefelsäure, Salpetersäure etc.), ätzende Alkalien und manche Metallsalze, hervorgerufene M. (Gastritis toxica). Eine geringe Menge konzentrierter Mineralsäure verwandelt nur die Epithelien und die oberflächlichen Schleimhautschichten in einen weichen bräunlichen oder schwarzen Schorf, durch größere Mengen werden dagegen alle Schichten des Magens in eine schwarze, brüchige oder gallertartig erweichte Masse verwandelt, die auch breiige Konsistenz annimmt; dabei wird oft die Magenwand durchrissen, und der Mageninhalt ergießt sich in die Bauchhöhle, so daß tödliche Bauchfellentzündung erfolgt. Sofern auf diese Weise oder durch spätere Resorption des Giftes vom Darm aus (die Magenschleimhaut selbst ist wenig resorptionsfähig) nicht der Tod erfolgt, können selbst die schwersten Ätzungen und Zerstörungen der Magenwand heilen, wobei hohe Grade der Schrumpfung, Wandverdickung und Narbenbildung eintreten. Zuweilen kann auch ohne direkten Durchbruch, durch Fortleiten des Entzündungsprozesses auf das Bauchfell, tödliche Bauchfellentzündung nachfolgen. Die Diagnose ergibt sich aus der Anamnese, aus der weißen Färbung der Mundschleimhaut bei Schwefelsäurevergiftung, der gelben bei Salpetersäure, aus dem heftigen Brennen in der Magengegend

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und dem meist mit blutigem Schleim vermischten Erbrechen. Bei Säuren gibt man Kreide, oder kohlensaure Magnesia in Wasser, oder kohlensaures Natron, bei Alkalien Essig, oder in Haferschleim verdünnte Schwefelsäure. 2) Die schwerste Form der M., die phlegmonöse Gastritis, stellt sich dar als starke Schwellung und Verdickung der ganzen Magenwand mit Infiltration aller Wandschichten mit trübem wässerigen oder eiterigen Exsudat. Diese seltene M. ist umschrieben oder diffus. In der Regel erscheint sie als metastatische Entzündung im Gefolge schwerer Infektionskrankheiten, wie Kindbettfieber, Typhus, Blut- oder Eitervergiftung etc., und beruht in der Regel wohl auf embolischen Prozessen. Die umschriebene phlegmonöse M. kann sich so auf einen Punkt konzentrieren, daß es zu einem Magenabszeß oder auch zu mehreren Abszessen dieser Art kommt, die, falls sie sich in den Magen öffnen, ausheilen können. Die diffuse M. ist entweder über den ganzen Magen verbreitet oder nur über einen Teil desselben. Unter der mehrfach durchlöcherten Schleimhaut liegt die serös oder eiterig infiltrierte oder ganz und gar eiterig geschmolzene Submucosa, auf welche die ebenfalls infiltrierte Muscularis folgt. Durch Übergreifen der M. auf die äußerste Schicht der Magenwand, die seröse Haut und von dieser auf die seröse Haut der Nachbarorgane können zwischen letztern und dem Magen vielfache Verwachsungen entstehen. Die Symptome dieser M. bestehen in heftigem Schmerz in der Magengegend, in Erbrechen, hohem Fieber, Kollaps, Delirien und Koma, in dem dann der Tod erfolgt. Bei Durchbruch in die Bauchhöhle treten die Anzeichen der allgemeinen Bauchfellentzündung auf. Die Behandlung ist symptomatisch. Kruppöse (diphtheritische) M. ist eine seltene Begleiterscheinung von Diphtherie, Pocken und andern Infektionskrankheiten.
 
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Magenerweichung (Gastromalacia), eine nur an Leichen vorkommende, durch Selbstverdauung der Magenwand bedingte Veränderung derselben, wobei die Schleimhaut zu gallertartigen, schmutziggrauen, leicht von der darunter liegenden Muskelschicht abstreifbaren Massen zerschmilzt.
 
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Magenerweiterung (Gastréktasis), eine abnorme Ausdehnung des Magens, ist meistens eine Folgeerscheinung andrer pathologischer Verhältnisse des Magens. Die häufigste Ursache der M. ist Verengerung des Magenpförtners, wodurch die Entleerung des Mageninhalts in den Darm erschwert wird. Solche Verengerungen werden besonders durch Geschwülste in der Pförtnergegend, also vor allem durch hier sitzenden Krebs hervorgebracht, ferner durch schrumpfende Narben von Magengeschwüren, die in dieser Gegend ihren Sitz gehabt haben. Der normalerweise dehnbare und weite Pförtner kann hierbei in ein starres, kaum für einen Bleistift durchgängiges Rohr verwandelt werden. Auch von Ätzungen (durch Säurevergiftung) und von Verletzungen herrührende Narben können dies erzielen. Seltener drücken außerhalb des Magens si sitzende Geschwülste (der Leber, der Bauchspeicheldrüse) auf den Pförtner. Zunächst wird das Hindernis durch vermehrte Anstrengung der bald hypertrophisch werdenden Magenmuskulatur überwunden, allmählich bleibt aber doch ein Teil des Mageninhalts länger liegen und dehnt den Magen aus, dazu kommt die Gärung dieser stagnierenden Reste, Gasentwickelung und hierdurch bedingte Aufblähung, die Magenwand verfällt durch die zerfetzten Reste einem chronischen Katarrh, wodurch sie weiter an Widerstandsfähigkeit einbüßt. Zuletzt ist der Magen ein schlaffer Sack, der um das Drei- bis Vierfache den Rauminhalt eines gefunden Magens übertreffen kann. M. ist auch eine Folge der Gastroptose, d. h. Magensenkung, wobei durch Erschlaffung der Aufhängebänder des Magens dieser in eine zu tiefe Lage herabsinkt, so daß der Pförtnerteil abnorm steil ansteigt, auch durch Zerrung oder Knickung schwer wegsam werden kann. Aber auch ohne mechanische Hindernisse kann M. eintreten durch Insuffizienz oder Atonie der Magenmuskulatur infolge allgemeiner Schwäche durch Blutarmut, in der Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten. Diese Fälle stellen gewöhnlich leichtere Grade von M. dar als die durch mechanische Hindernisse bedingten. Primäre M. kann auch durch häufige Überlastung des Magens zustande kommen bei Schlemmern und Säufern, aber auch bei armen Leuten, die sich hauptsächlich von Kartoffeln nähren müssen. Zur Erkennung der M. dient vor allem die oft sichtbare, weit den Nabel nach unten überschreitende Austreibung des Leibes bei starker Magenfüllung, die künstliche Aufblähung des Magens mit Luft (durch die Magensonde), die Ausheberung des Mageninhalts mittels der Sonde, wobei sich nach bestimmter Mahlzeit (»Probemahlzeit«) noch reichlicher Inhalt vorfindet, während der gesunde Magen erfahrungsgemäß bereits leer wäre. Die Behandlung muß die Stauung der Speisen und ihren Übergang in Gärung im Magen verhüten. Zu dem Zwecke spült man in schweren Fällen täglich, in leichtern jeden zweiten Tag den Magen mit einer 2proz. Lösung von doppeltkohlensaurem Natron zwei Stunden nach dem Frühstück mittels des Heberschlauches (s. Meyers Magenpumpe) so lange aus, bis das eingegossene Wasser klar wieder abfließt. Bei starker Gärung des Mageninhalts verwendet man zweckmäßig antiseptische Lösungen (z. B. von Salizylsäure) zu den Spülungen. Auch die Massage des Magens ist empfohlen, ebenso die Faradisation der Magenwand. Um die Ursache der M., d. h. die Verengerung am Pförtner, welche die Nahrung nicht genügend in den Darm übertreten läßt, radikal zu beseitigen, hat man die Magenresektion, also die Ausschneidung eines Stückes aus der Magenwand, oder die Resektion des Pförtners, oder auch die Verbindung des Magens mit einer Dünndarmschlinge (Gastroenterotomie, diese in sonst nicht operierbaren Fällen) empfohlen; s. auch Meyers Magenkrebs. Bei gutartigen Verengerungen ist die Pyloroplastik von Heinecke und Mikulicz angezeigt, indem man den verengerten Pförtner vom Magen bis in den Dünndarm hinein spaltet und dann die Längswände wieder zusammennäht, aber in querer Richtung, wodurch der Pförtner erweitert werden muß. Akut entsteht M. sehr selten und wohl nur bei plötzlicher Abklemmung oder Abknickung des Pförtners oder des Dünndarms.
 
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Magenfäden (Gastralfilamente), s. Akalephen.
 
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Magenfistel, ein Fistelgang, der die Magenwand und die Bauchwand durchsetzt, entsteht nach vorheriger entzündlicher Verklebung, Verwachsung zwischen Magen- und Bauchwand, durch Durchbruch eines Magengeschwürs oder eines Abszesses, oder sie bleibt nach Verletzungen zurück, oder sie wird bei Undurchgängigkeit der Speiseröhre (z. B. infolge von Krebs) künstlich angelegt (Gastrotomie), um den Kranken vor dem Hungertode zu retten. Man schließt eine nicht beabsichtigte M., indem man ihre Ränder anfrischt und durch Naht verbindet. Je nach der Lage und Größe der M. verursacht sie verschiedene Beschwerden,

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und infolge des Verlustes an Säften leidet die Ernährung beträchtlich. Bei künstlich angelegter M. läßt man daher einen Trendelenburgschen Obturator tragen, um das Ausfließen von Magensaft zu verhindern. Patienten mit M. wurden von Physiologen zum Studium des Verdauungsprozesses benutzt, so namentlich von William Beaumont, der an dem kanadischen Jäger San Martin sehr lehrreiche Beobachtungen über die Absonderung und die Wirkung des Magensaftes anstellte.
 
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Magengegend, s. Meyers Bauch.
 
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Magengeschwür, eins der häufigsten Magenleiden, tritt in verschiedenen Formen auf und hat für die Gesundheit und das Leben sehr verschiedene Bedeutung. Kleine, flache Substanzverluste von Hanfkorngröße mit gerötetem Grund, sogen. hämorrhagische Erosionen, haben keine größere Bedeutung und verheilen meist, ohne eine Spur zurückzulassen. Verschwärungen der geschlossenen Drüsenfollikel der Magenschleimhaut sind an sich selten und heilen mit Zurücklassung einer unbedeutenden Narbe, ohne dem Kranken auf längere Zeit belästigende Symptome zu verursachen. Eine sehr wichtige und schwere Form des Magengeschwürs dagegen ist das sogen. chronische, runde oder durchbohrende M. (Ulcus ventriculi chronicum, s. rotundum, s. perforans). Dies beruht auf einer umschriebenen Selbstverdauung der Magenwand und wird daher auch Ulcus pepticum genannt. Warum die Magenwand von dem stark eiweißlösenden Magensaft normalerweise nicht angegriffen wird, ist auf sehr verschiedene Weise erklärt worden. Jedenfalls bestehen gewisse Schutzvorrichtungen für die lebende Schleimhaut, die durch schädigende Einflüsse an umschriebenen Stellen unwirksam gemacht werden können. Nach Virchows Ansicht entsteht das M. dadurch, daß zunächst eine Verstopfung kranker arterieller Gefäße eintritt, daß infolgedessen die Magenwand, soweit sie das kapillare Stromgebiet der verstopften Arterie bildet, brandig abstirbt, und daß der Magensaft die brandig gewordene Stelle, die seiner Einwirkung keinen Widerstand leisten kann, durch Selbstverdauung zur Erweichung und zum Zerfall bringt. Wenn auch auf diese Weise im Tierexperiment ein M. künstlich erzeugt werden kann, so ist doch der Hergang beim natürlichen M. meistens ein andrer, indem nämlich irgend eine spezifische Widerstandsfähigkeit des lebenden Gewebes die Verdauung verhindert und irgend eine beliebige Schädigung des Zellebens diese Fähigkeit vermindert. Neuerdings wird behauptet, daß die Magenwand (ebenso wie die Darmwand) sogen. Antifermente enthalte, d. h. Körper, die den Zellen Schutz gegen die Fermente der natürlichen Verdauungssäfte biete. Die Disposition für das chronische M. ist sehr verbreitet, denn unter 20 Leichen ist je eine mit einem M. oder mit der Narbe von einem solchen versehen. Das chronische M. kommt im reisen Alter häufiger als in der Kindheit, bei Frauen und bleichsüchtigen Personen häufiger als bei Männern und kräftigen Individuen vor. Häufig werden Diätfehler, Genuß zu kalter und zu heißer Speisen, Mißbrauch von Spirituosen als Ursachen bezeichnet; doch ist dies völlig unbewiesen. Das chronische M. hat seinen Sitz am häufigsten in dem an den Pförtner angrenzenden Teil des Magens, häufiger an der hintern als an der vordern Magenwand und fast immer an dem kleinen Bogen des Magens oder in seiner Nähe. Selten kommt es im Magengrund vor. Zuweilen ist nur ein Geschwür vorhanden, häufiger zwei oder mehrere, mitunter 30 bis 40, die sich dann gewöhnlich in verschiedenen Stadien befinden. Das M. zeigt scharfe Umgrenzung, der Grund ist meist völlig rein, ohne Sekret oder abgestorbene Gewebsteile, Entzündung fehlt oder findet sich nur in geringem Maß bei ältern Geschwüren. Bei sehr tief gehenden ältern Geschwüren sieht man am Magen von außen her ein kreisrundes Loch mit scharfem Rand, von innen her gesehen bildet das Geschwür gleichsam Terrassen und stellt einen flachen Trichter dar. Die Größe schwankt zwischen 6 mm im Durchmesser bis zur Größe eines Talerstücks und darüber, in seltenen Fällen bis zur Handtellergröße. Oft heilt das Geschwür, bevor es alle Magenhäute durchbrochen hat. Es bildet sich dabei eine Narbe in der Magenwand, die gewöhnlich ein strahlenförmiges Aussehen hat. War das Geschwür sehr groß, so kann seine Heilung zu einer Verengerung deo Magens führen, indem die anfangs weiche Narbe sich später stark zusammenzieht. Eine solche Verengerung des Magens führt zu starken Beschwerden. Häufig wird ein M. durch Verwachsung der Magenwand mit dem ihr zunächst benachbarten Organ (Bauchspeicheldrüse, Leber, Zwerchfell etc.) gleichsam verlegt, so daß es nicht nach der Bauchhöhle durchbrechen kann. Während das Geschwür um sich greift, werden durch dasselbe nicht selten größere oder kleinere Blutgefäße des Magens zerstört, und es kommt dann zu bedeutenden Blutergüssen in die Magenhöhle. In seltenen Fällen von chronischem M. sind die Anzeichen einer Magenaffektion so geringfügig, daß man die Krankheit ganz übersieht, bis plötzlich nach allmählicher Durchbohrung der Schichten der Magenwand zuletzt auch die die letztern gegen die Bauchhöhle abgrenzende seröse Haut durchbrochen wird und durch Austritt des Mageninhalts in die Bauchhöhle eine tödliche Unterleibsentzündung entsteht, oder bis durch Anfressung eines größern Blutgefäßes eine gefährliche Magenblutung eintritt. Es kann aber auch das M., nachdem der Magen sich mit seinen Nachbarorganen verlötet hat, in den Pleurasack, in die Lungen, in den Herzbeutel, in den Darm, ja nach außen durch die Bauchwand durchbrechen, oder es bildet sich durch Durchbruch des Geschwürs in einen hinter dem Magen gelegenen Raum ein Abszeß unter dem Zwerchfell.
   Das gewöhnlichste Zeichen des Magengeschwürs sind Schmerzen in der Magengegend. Diese Schmerzen sind andauernd, vermehren sich bei Druck, sind an einer Stelle besonders heftig und steigern sich periodisch zu den heftigsten Anfällen, wobei sie in der Magengegend beginnen und nach dem Rücken hin ausstrahlen. Die Anfälle pflegen sich fast immer kurze Zeit nach der Mahlzeit einzustellen und stehen mit der Schwerverdaulichkeit und der reizenden Eigenschaft der genossenen Speisen in geradem Verhältnis. Durch Erbrechen tritt Erleichterung ein; die Schmerzen dauern aber oft stundenlang fort, wenn sich kein Erbrechen einstellt. In einzelnen Ausnahmefällen treten die Schmerzen gerade bei leerem Magen auf und werden durch Zufuhr von Speisen erleichtert, oder die Kranken bleiben, wenn sie schwerverdauliche Speisen genossen, von Schmerzen verschont, während leichter verdauliche Speisen heftige Schmerzen hervorrufen. Die Schmerzen bei der Verdauung werden hauptsächlich durch den Reiz verursacht, den der saure Magensaft auf die Geschwürsfläche ausübt. Zudem ist der abgeschiedene Magensaft beim M. meistens besonders stark sauer durch einen gegenüber der Norm stark gesteigerten Salzsäuregehalt. Die Untersuchung des Mageninhalts auf seinen Prozentgehalt auf

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Salzsäure (im Erbrochenen oder einer mit der Magensonde entnommenen Probe) dient daher im Zweifelsfalle zur Sicherstellung eines Geschwürs. Fast immer kommt bei dem chronischen M. auch, periodisches Erbrechen vor, das durch dieselben Veranlassungen, welche die Schmerzanfälle bedingen, hervorgerufen zu werden pflegt und bald kürzere, bald längere Zeit nach der Mahlzeit eintritt. Wenn zu den heftigen Magenschmerzen und zu dem Erbrechen, die regelmäßig nach der Mahlzeit eintreten, sich noch Blutbrechen hinzugesellt, so besteht über das Vorhandensein eines chronischen Magengeschwürs kaum ein Zweifel. Manche Kranke leiden an Ausgetriebenheit der Magengegend, an Aufstoßen und heftigem Sodbrennen, ihr Appetit liegt gänzlich danieder; andre befinden sich in den schmerzfreien Stunden verhältnismäßig wohl, und selbst ihr Appetit ist kaum vermindert. Fast stets ist dauernde Stuhlverstopfung vorhanden. Das chronische M. kann frühzeitig die Ernährung untergraben, in andern Fällen aber leidet die Ernährung weniger oder fast gar nicht. Der Verlauf der Krankheit ist meist sehr langwierig, wenn man von den Fällen absieht, wo die Magenblutung oder die Durchbohrung der Magenwand scheinbar das erste Symptom der Affektion ist. Das Übel kann viele Jahre lang bestehen, während der die Beschwerden mannigfache Schwankungen darbieten. Nicht selten tritt mitten in der scheinbaren Genesung plötzlich Blutbrechen auf. Es können auch die Leiden mit aller Heftigkeit wieder zurückkehren, nachdem sie jahrelang ganz verschwunden waren. Am häufigsten endet das chronische M. mit Genesung. Dieselbe ist aber sehr oft unvollständig, wenn nämlich das M. durch eine Narbe heilt, welche die Bewegungen des Magens an einer bestimmten Stelle hemmt, oder wenn der Magen infolge des Geschwürs an ein benachbartes Organ angelötet wurde und nun bei Bewegungen von der Verwachsungsstelle aus gezerrt wird. Solche Störungen bedingen die Fortdauer der Schmerzanfälle, die zuweilen noch heftiger sind als zuvor.
   Bei der Behandlung des Magengeschwürs ist vor allem der Magen möglichst zu schonen, seine Arbeit auf das Mindestmaß einzuschränken, da die langanhaltenden Bewegungen des Magens, seine Zusammenziehungen bei der Entleerung in den Darm, die Dehnung durch den Speisebrei und die Abscheidung des stark sauren Verdauungssaftes die Heilung natürlich erschweren. In schweren Fällen ist es daher sehr vorteilhaft, zunächst einige Tage lang unter völliger Umgehung des Magens nur durch Nährklistiere (s. Meyers Ernährungstherapie) Nahrung zuzuführen. Demnächst wird als schonendste Kost Milch, Suppe mit verrührtem Ei, Kakao, gelöste Fleisch- und Eiweißpräparate, Zwieback und ähnliches gegeben, nach ca. einer Woche schließt sich hieran eine etwas gehaltreichere, aber noch vorwiegend breiige, weiche, leichtverdauliche Kost mit Fleisch vom Huhn, Kalbshirn und -bries, Kartoffelbrei. Allmählich erfolgt dann der Übergang zu leichtverdaulicher Vollkost. Bei dieser Kostordnung ist strengste Bettruhe und in der ersten Zeit dauernde Anwendung heißer Umschläge auf die Magengegend erforderlich. Trinken von Karlsbader Wasser ist dabei zweckmäßig. Bei chronischen Fällen von M. kann manchmal auch eine ambulante Behandlung durchgeführt werden. Hierbei ist besonders die Anwendung großer Gaben von basischsalpetersaurem Wismut bewährt, das sich als schützender Niederschlag auf die Geschwürsfläche auslegt. Die heftigen Schmerzanfälle erfordern manchmal narkotische Mittel (Morphium), bei heftiger Blutung ist vollkommene Körperruhe notwendig. Stark blutende und sehr langwierige Geschwüre müssen häufig chirurgisch behandelt werden durch Resektion (Ausschneidung) des betreffenden Teiles der Magenwand. Daß man bei Perforation unter Umständen versuchen muß, den Kranken durch den Bauchschnitt zu retten, ist wohl zweifellos. Vernarbt das M. und tritt narbige Verengerung, z. B. des Pförtners, ein, so ist Magenerweiterung (s. d.) die Folge, die alsdann nur durch die dort erwähnten operativen Eingriffe beseitigt werden kann.
 
Artikelverweis 
Magengrube, s. Meyers Bauch.
 
Artikelverweis 
Magenhusten, s. Meyers Husten.
 
Artikelverweis 
Mageninsuffizienz, s. Meyers Magenerweiterung.
 
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Magenkatarrh (Status gastricus, Gastrizismus), Störung der Magensekretion mit Steigerung der Schleimabsonderung. Der M. tritt in den verschiedensten Graden und Formen, mit sehr wechselnden Symptomen auf, und zwar richten sich die genannten Momente wesentlich nach der Dauer und den Ursachen der Krankheit sowie nach dem Alter und den sonstigen Verhältnissen des Patienten. Der M. ist bald akut, bald chronisch; beide Formen sind häufige Krankheiten, noch häufiger aber werden Störungen der Magentätigkeit von rein funktioneller Natur (s. Meyers Magenneurosen) irrtümlich als M. bezeichnet.
   Die Disposition für den akuten M. ist bei verschiedenen Menschen sehr verschieden. Es scheint, als ob eine mangelhafte Absonderung von Magensaft die Disposition für den M. erhöhe, weil dadurch die Bildung abnormer Zersetzungsprodukte im Magen begünstigt wird. So tritt z. B. fast bei allen Fieberkranken M. auf, weil die Absonderung von Magensaft gestört ist, und kaum jemals bei Fieberkranken die Nahrungszufuhr entsprechend der Verminderung des Magensaftes herabgesetzt werden kann.
   Auch bei heruntergekommenen und schlecht genährten Individuen, z. B. bei Rekonvaleszenten, scheint die Neigung zu derartigen Erkrankungen in mangelhafter Absonderung jenes Verdauungssaftes ihren Grund zu haben. Hat jemand wiederholt an M. gelitten, so wird er nur noch mehr zu ähnlichen Affektionen disponiert. Der akute M. wird hervorgerufen durch eine Aufnahme ungewöhnlich großer Quantitäten selbst leichtverdaulicher Speisen. Der Magensaft reicht dann zur Verdauung nicht aus, vor allem aber entsteht durch mechanische Überlastung des Magens Stauung des Inhalts, der dann leicht in Zersetzung übergeht. Wird ein Teil des Mageninhalts erbrochen und reicht der Magensaft hin, den Rest zu verdauen, so kommt es nicht zum Katarrh. M. kann auch durch mäßigen Genuß schwerverdaulicher Speisen oder durch Einfuhr grober, wenig zerkleinerter Nahrung bei ungenügendem Kauen, zumal wenn das Gebiß mangelhaft ist, hervorgerufen werden, er entsteht häufig auch infolge von Reizung der Magenschleimhaut durch sehr heiße oder sehr kalte Speisen und Getränke, durch manche Arzneien, vor allem durch zu starke oder zu viele spirituöse Getränke, durch scharfe Gewürze, wenn sie in größerer Menge genossen werden, und durch Diätfehler jeder Art (daher der Ausdruck verdorbener Magen); auch Erkältungen können M. hervorrufen. Zu gewissen Zeiten treten endlich Magenkatarrhe ohne bekannte Veranlassungen epidemisch auf, meist als Begleiterscheinung von Darmkatarrh, so besonders bei dem fieberhaften Magendarmkatarrh, der sogen. Sommercholera oder Cholerine (Cholera nostras).
   Tritt der M. nur in geringem Grad ohne oder nur mit mäßigem Fieber auf, so geht er meist schnell

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vorüber. Die Kranken fühlen sich matt, klagen über Frösteln und fliegende Hitze, drückenden Stirnkopfschmerz, Flimmern vor den Augen. Auch bei leerem Magen kann Druck und Schmerz in der Magengegend vorhanden sein; der Appetit fehlt, es besteht Übelkeit und Widerwille gegen Speisen. Häufig werden übelriechende oder geruchlose Gase durch Aufstoßen entleert, oft gelangen dabei sauer oder ranzig schmeckende Flüssigkeiten in den Mund. Die Zunge ist schleimig belegt, der Geschmack fade und pappig; es pflegt ein übler Geruch aus dem Munde vorhanden zu sein. Wenn, wie es häufig der Fall ist, der Darm mit beteiligt ist, kann sich Kolik und Durchfall hinzugesellen. Ist der akute M. die Folge einer stärker einwirkenden Schädlichkeit, so tritt stärkere Übelkeit mit Würgen und Erbrechen ein. Mitbeteiligung des Darms führt auch hier zu heftigem Durchfall. Erbrechen und Durchfall stellen hierbei Abwehrmaßregeln der Natur dar, durch die Beseitigung der schädlichen Stoffe erzielt und die Heilung beschleunigt wird. Häufig ist der dem Magen zunächst liegende Darmteil, der Zwölffingerdarm, mit erkrankt (Gastroduodenalkatarrh).
   Ist der akute M. mit stärkerm, einige Tage anhaltendem Fieber verbunden, so kann er eine schwerere Erkrankung vortäuschen, einen beginnenden Typhus. Diese Fälle bezeichnet man als Gastrizismus oder auch bisweilen als gastrisches Fieber (Febris gastrica. mucosa, biliosa). Dasselbe tritt seltener mit einem einmaligen, stärkern Frostanfall, häufiger mit wiederholtem, leichtem Frösteln auf. Die Pulsfrequenz ist dem Fieber entsprechend erhöht, das Allgemeinbefinden ist in noch höherm Grade gestört als bei den oben beschriebenen Zuständen. Es kann dabei große Mattigkeit mit Gliederschmerzen, Schlaflosigkeit und schwerem Krankheitsgefühl bestehen. Diese Erscheinungen pflegen Ende der ersten oder Anfang der zweiten Woche nachzulassen, allmählich stellt sich Appetit ein, und es beginnt die Genesung. Die Kranken erholen sich aber nur langsam, bleiben lange Zeit sehr reizbar und bekommen leicht Rückfälle. Daß die katarrhalischen Erkrankungen des Darms, zumal der zunächstgelegenen Teile des Dünndarms, häufig zusammen mit M. vorkommen, ist bekannt; so kompliziert sich der akute M. besonders leicht mit katarrhalischer Gelbsucht. Auch die Cholerine (s. Meyers Cholera) ist stets mit akutem M. verbunden. Der Ausdruck gastrisches Fieber wird übrigens häufig (unberechtigterweise) für leichtere Fälle von Unterleibstyphus angewendet.
   Was die Behandlung des akuten Magenkatarrhs anbetrifft, so ist die wichtigste Aufgabe die, den M. zu verhüten. Besonders bei Fieberkranken und Genesenden, bei Neugebornen und Säuglingen muß die Diät überwacht werden. Wenn sich schädliche Dinge, z. B. in Zersetzung begriffene Nahrungsmittel, im Magen befinden, so ist deren Entfernung, gründliche Reinigung des Magens durch Spülung mittels der Magensonde das beste Mittel. Auch kann durch Trinken größerer Mengen warmen Salzwassers Erbrechen erzielt werden. Weniger geeignet ist die Darreichung von Brechmitteln. Sind Kolikschmerzen, Blähungen etc. vorhanden, so sind Abführmittel am Platze. Bei abnormer Säurebildung ist gebrannte Magnesia, in Wasser eingerührt, ganz zweckmäßig, ebenso das doppeltkohlensaure Natron. Bei kleinen Kindern tut ein Pulver von Magnesia mit Rhabarber sehr gute Dienste. Während eines akuten Magenkatarrhs muß der Kranke gänzlich fasten oder doch nur milde Nahrungsmittel, am besten einfache Wassersuppe, zu sich nehmen. Bei der schwerern Form (s. oben) muß man, um die Kräfte des Kranken zu schonen, etwas gehaltvollere Kost (konzentrierte Fleischbrühen, Ei) geben. Um das übermäßige Erbrechen und den Durchfall zu stillen, läßt man den Kranken kleine Eisstückchen verschlucken und gibt ihm Opiumpräparate.
   Der chronische M. entwickelt sich bald aus dem akuten M., wenn dieser sich in die Länge zieht oder häufig von neuem erscheint, bald tritt er von Anfang an als chronische Erkrankung auf. Alle Schädlichkeiten, die einen akuten M. hervorrufen, können, wenn sie lange anhalten oder sich häufig wiederholen, auch Ursachen des chronischen Magenkatarrhs werden. Am häufigsten führt zu chronischem M. dauernder mißbräuchlicher Genuß spirituöser Getränke (s. Meyers Trunksucht). Außerdem hängt der chronische M. häufig von Stauungen des Blutes in den Gefäßen des Magens ab, wie dies bei Krankheiten der Leber, des Herzens und der Lungen der Fall ist. Lungentuberkulose sowie andre chronische Krankheiten sind sehr häufig, Magenkrebs, Magenerweiterung und andre Entartungen des Magens stets mit chronischem M. verbunden, da bei diesen Leiden die natürliche Magenbewegung in hohem Grade daniederliegt, so daß die Nahrung zu lange im Magen verweilt und sich allerlei Gärungsprozesse, insbes. die Milchsäurebildung, im Magen entwickeln (s. Meyers Magenkrebs). Die Magenschleimhaut ist nach langer Dauer der Erkrankung häufig verdickt und mit warzenförmigen Schleimhautwucherungen besetzt. Bei sehr langer Dauer kann es zu Atrophie der Schleimhaut mit teilweisem oder gänzlichem Schwund der Drüsen kommen. Bei dem chronischen M. klagen die Kranken meist über ein Gefühl von Druck und Vollsein in der Magengegend, das nach dem Essen vermehrt wird, sich aber selten zum eigentlichen Schmerz steigert. Die Magengrube ist dabei vorgewölbt, weil der Magen mit Gasen und mit den lange Zeit in ihm verweilenden Speisen erfüllt und erweitert ist. Die Gase werden von Zeit zu Zeit durch Aufstoßen entleert, wobei auch etwas Mageninhalt von saurem oder ranzigem Geschmack in den Mund gelangt. Häufig entsteht durch diese sauren Massen ein garstiges Gefühl im Schlund und Schlundkopf (Sodbrennen). Seltener tritt Erbrechen auf. Das Erbrochene ist gewöhnlich nur zäher Schleim, der nach langem Würgen entleert wird. Dieses Erbrechen begleitet ganz gewöhnlich den chronischen M. der Säufer und stellt den berüchtigten Wasserkolk (vomitus matutinus) dar. Bei vielen Kranken ist das Hungergefühl, auch wenn sie schon abgemagert sind und der Körper dringend Ersatz bedarf, fast erloschen. In einzelnen Fällen, namentlich bei starker Säurebildung, entsteht zeitweise großes Hungergefühl, von schmerzhaften Empfindungen im Magen und Schlund begleitet, der sogen. Heißhunger. Die Zunge ist beim chronischen M. dick belegt, zeigt an den Rändern die Eindrücke der Zähne; der Geschmack ist fade und pappig, der Geruch aus dem Munde mehr oder weniger widerwärtig und stinkend (foetor ex ore). Gewöhnlich gesellen sich zu den Symptomen des chronischen Magenkatarrhs auch noch die des chronischen Darmkatarrhs: hartnäckige Verstopfung abwechselnd mit dünnen Stuhlgängen, Blähungen, Ausgetriebenheit des Leibes. Die Symptome des chronischen Magenkatarrhs können mehr oder weniger heftig und mit häufigen Schwankungen in ihrer Intensität monate-, selbst jahrelang fortbestehen. Dabei entwickeln sich häufig psychische Alterationen depressiver Art, die man gewöhnlich als Hypochondrie bezeichnet. Lassen sich

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die Ursachen des chronischen Magenkatarrhs beseitigen, so endet die Krankheit bei zweckmäßiger Behandlung gewöhnlich mit Genesung. Die Heilungsaussichten sind um so besser, je kürzer das Leiden besteht, und unter je günstigern äußern Verhältnissen der Kranke lebt.
   Die Behandlung des chronischen Magenkatarrhs erfordert vor allen Dingen die Beseitigung seiner Ursachen, worüber schon beim akuten M. gesprochen wurde. Notwendig ist das Verbot spirituöser Getränke, wenn der anhaltende Mißbrauch derselben die Krankheit hervorgerufen hat und unterhält. Die Speisen müssen mit der größten Sorgfalt ausgewählt werden, und der Kranke darf nichts andres, als was der Arzt bestimmt hat, genießen. Allgemein gültige Speisezettel können nicht angeführt werden, da die verschiedenen Formen der Erkrankung und die individuellen Verhältnisse berücksichtigt werden müssen. Die Speisen müssen in flüssiger oder breiiger reizloser Form dargeboten werden (Suppen, Reisbrei, Kartoffelbrei, weiche Eier). Später sind leichtverdauliche nicht fette Fleisch- und Fischsorten, junge Gemüse, Zwieback, Weißbrot u. a. erlaubt. Die Speisen müssen sehr gut gekaut und stets nur in kleinen Mengen auf einmal genossen werden. Eine Milchkur bekommt manchen Kranken vortrefflich, andern aber gar nicht. Besser als frische Milch bekommt vielen Kranken die Buttermilch. Fleischextrakte und Peptonpräparate sind nur in kleinen Mengen ratsam und stellen Arznei- und Reizmittel, nicht Nahrungsmittel dar. Bei schwereren Fällen von chronischem M. ist die tägliche Ausspülung des Magens mittels des Magenschlauches das beste Mittel, zumal wenn Gärungen bestehen. Häufig sind Mineralwassertrinkkuren von günstigem Erfolg. Bei M. mit starker Schleimabsonderung und Säurebildung empfehlen sich Trinkkuren mit alkalisch-muriatischen Wässern (Neuenahr, Vichy, Ems), bei gleichzeitiger Verdauungsträgheit solche mit alkalisch-salinischen Quellen (Karlsbad, Marienbad), bei schwer daniederliegender Magensaftbildung sind Kochsalzwässer (Kissingen, Homburg) besonders angezeigt. Von Arzneimitteln sind die Bitterstoffe und das salpetersaure Silber besonders bewährt. Literatur bei Artikel »Magen« (Krankheiten).

 

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Artikel 91 bis 100 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer
91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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