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Magdeburg, Eduard bis Mage (Bd. 6, Sp. 62)
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Artikelverweis Magdeburg, Eduard, Präsident der preußischen Oberrechnungskammer, geb. 16. Okt. 1844 in Diez a. d. Lahn, studierte die Rechte und trat in den Staatsverwaltungsdienst, war 187071 während des Krieges Unterpräfekt in Château-Thierry, wurde dann Bezirksdirektor in Metz, 1875 Landrat in Sonderburg, 1879 Hilfsarbeiter, dann vortragender Rat im Ministerium des Innern, 1884 Vizepräsident, 1886 Regierungspräsident in Kassel, gleich darauf Unterstaatssekretär im Ministerium für Handel und Gewerbe, 1892 Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau und im Dezember 1898 Präsident der preußischen Oberrechnungskammer und des deutschen Reichsrechnungshofs in Potsdam.
 
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Magdeburger Baugewerksberufsgenossenschaft, s. Meyers Baugewerks-Berufsgenossenschaften.
 
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Magdeburger Börde, sehr fruchtbare Landschaft in der preuß. Provinz Sachsen, breitet sich auf dem linken Ufer der Elbe zwischen Magdeburg, Aschersleben und der Elbe aus, enthält Steinsalz- und Braunkohlenlager.
 
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Magdeburger Halbkugeln, s. Meyers Luftpumpe, S. 815.
 
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Magdeburger Recht, s. Meyers Magdeburg, S. 60.
 
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Magdeburger Sauerkohl, s. Meyers Kohl, S. 229.
 
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Magdeburger Zenturien, die erste umfassende protestantische Kirchengeschichte, so genannt, weil der Stoff nach Zenturien (Jahrhunderten) abgeteilt ist, wurde seit 1552 zu Magdeburg unter der Leitung des Matthias Flacius (s. d.) von Johann Wigand, Matthias Judex, Basilius Faber, Andreas Corvinus und Thomas Holzhuber auf Kosten der evangelischen Fürsten bearbeitet und erschien, bis 1400 reichend, zu Basel 155974, 13 Bde.; deutsch nur die ersten vier Zenturien (Jena 156065). Eine neue Ausgabe, bis 500 reichend, begannen Baumgarten und Semler (Nürnb. 175765, 6 Bde.). Einen Auszug besorgte Osiander (Tübing. 15921604, 9 Bde.), einen wortgetreuen Nachdruck der zweiten Zenturie Chr. Graf Münnich (Oldenb. 1855). Vgl. Schaumkell, Beitrag zur Entstehungsgeschichte der M. Z. (Ludwigslust 1898).
 
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Magdeburgische Zeitung, dreizehnmal wöchentlich in Magdeburg im Verlag der Faberschen Buchdruckerei erscheinende politische Zeitung nationalliberaler Richtung (mit dem Montags erscheinenden Beiblatt »Blätter für Handel, Gewerbe und soziales Leben«), die in der Provinz Sachsen, in Thüringen, Braunschweig und Anhalt verbreitet ist. Sie gehört zu den ältesten Zeitungen Deutschlands. Ihre älteste vorhandene Nummer ist von 1626 datiert. Anfangs hieß sie »Wöchentliche Zeitungen«. Den jetzigen Titel nahm sie in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. an. Redakteur ist gegenwärtig (1905) W. Splittgerber.
 
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Mägdeherbergen, Anstalten, die, ähnlich wie die Meyers Mädchenheime (s. d.), Dienstmädchen und Arbeiterinnen Unterkunft auf beliebige Zeit gewähren, um sie vor den sittlichen Gefahren, die alleinstehenden jungen Mädchen drohen, zu bewahren. Sie sind nicht selten mit Mägdebildungsanstalten und immer mit Stellenvermittelung verbunden. In Deutschland gibt es ca. 50 Anstalten. S. Meyers Frauenvereine, S. 46.
 
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Mägdesprung, Name einer Felsenklippe im Harz, im Herzogtum Anhalt, im Selketal, mit dem Eindruck eines riesigen menschlichen Fußes (»Magdtrappe«) und einem 3 m hohen eisernen Kreuz, das Prinz Friedrich von Preußen und seine Gemahlin Luise von Anhalt-Bernburg deren Vater Alexis widmeten. Am Fuße der Klippe und an der Eisenbahn Gernrode-Harzgerode, 295 m ü. M., liegt das gleichnamige Eisenhüttenwerk mit Kirche, einem zu Ehren des Herzogs Friedrich Albert (gest. 1796) errichteten, 18 m hohen Obelisken und (1900) 270 Einw. Die Hütte liefert besonders seine Artikel der Kunstgießerei, berühmte Hirschgruppen etc. In der Nähe Meyers Alexisbad (s. d.).
 
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Mage (Magschaft, Magenschaft, althochd. mag), in der germanischen Rechtssprache soviel wie Seitenverwandtschaft. Die männlichen Verwandten von väterlicher Seite wurden als Schwertmagen (Ger-, Speermagen, Schwertseite, auch schlechthin Schwert, Speer), die Verwandten weiblichen Geschlechts und die von solchen abstammenden Männer als Spill- (Spindel-) oder Kunkelmagen (Spillseite, auch schlechthin Spille, Spindel, Spillsippe, Spinne) bezeichnet. Magenscheid, soviel wie Erbvergleich.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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