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Mädchenschutz bis Madeira (Bd. 6, Sp. 38 bis 39)
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Artikelverweis Mädchenschutz bezeichnet den Inbegriff aller gemeinnützigen Veranstaltungen, die den Schäden und Gefahren entgegenwirken sollen, denen besonders jugendliche weibliche Personen im modernen Erwerbs- und Verkehrsleben ausgesetzt sind. Handelt es sich dabei auch in erster Linie um Sittlichkeitsbestrebungen, durch die namentlich dem der Prostitution dienenden Mädchenhandel (s. Meyers Kuppelei) gesteuert werden soll, so bezweckt der M. nicht minder auch die Hebung materieller Notstände, wie sie im Gefolge der gesteigerten weiblichen Erwerbstätigkeit der Gegenwart auftreten. Nach der Berufszählung von 1900 gab es in Deutschland etwa 4 Mill. weibliche Personen im Alter von 1420 Jahren, die auf sich selbst angewiesen waren. Während die Gesamtbevölkerung 18851900 um ca. 15 Proz. zunahm, wuchs die Zahl der weiblichen Erwerbstätigen (ohne die Dienstboten) um 25 Proz., am meisten in der Industrie, wo die Zahl der Arbeiterinnen von etwa 500,000 auf über 1 Mill. stieg. Im Handel und Verkehr stieg die Zahl der weiblichen Angestellten von etwa 70,000 auf 300,000 (darunter 100,000 Verkäuferinnen, 37,000 Kellnerinnen). Die Leichtigkeit des modernen Verkehrs gestattet den erwerbstätigen Mädchen, ohne Schwierigkeit fern von der Heimat in den Großstädten oder gar im Ausland ihr Brot zu suchen. Für die auf der Reise Befindlichen sorgt die Bahnhofsmission, die durch Frauen ausgeübt wird (zurzeit an etwa 70 Plätzen Deutschlands, seit 1897 zum »Verband der deutschen Bahnhofsmission« vereinigt). Durch Plakate auf den Bahnhöfen und in den Abteilen der Eisenbahnwagen wird auf diese Einrichtung aufmerksam gemacht. Die »Missionsdamen« (die protestantischen tragen Armbinden mit rosa Kreuz im weißen Feld, die katholischen [in etwa 15 deutschen Städten] gelbweiße Achselschleifen oder Armbinden) stehen den ankommenden und durchreisenden Mädchen mit Rat und Tat zur Seite, verhelfen durch Verbindung mit städtischen Arbeitsämtern den Stellungslosen zur Arbeit, machen sie auf die am Orte befindlichen Hilfseinrichtungen und Schutzvereine aufmerksam etc. Auch in Wien besteht seit 1905 eine (interkonfessionelle) Bahnhofsmission (Damen mit blauer Armbinde). Der Auswandernden nimmt sich auf gleiche Weise die protestantische Auswanderermission, bez. der katholische St. Raphaelsverein an. Auch besitzen einzelne Hafenstädte (z. B. Triest) eine Schiffsmission. Der Schutz der Mädchen im Beruf bezweckt die Beseitigung von wirtschaftlichen und moralischen Mißständen aller Art (vgl. Arbeiterschutz). Namentlich kommt hier die Wohnungsfrage in Betracht. Dem verderblichen Schlafstellenwesen der Großstädte sollen Arbeiterinnen- oder Mädchenheime steuern, deren es leider erst wenige gibt. Zahlreiche Vereine sorgen dagegen für Darbietung unschuldiger Erholung in der Freizeit (insbes. an den Sonntagen) sowie für angemessene Fortbildung in allgemein geistiger (religiöser) oder auch sachlicher Hinsicht. Konfessionelle Engherzigkeit richtet hier leider vielfach Schaden an. Vgl. Mädchenheime. Die Industriearbeiterinnen Deutschlands sind der Kranken-, Unfall- und Invaliditätsversicherung unterstellt, die kaufmännischen Gehilfinnen nur der Kranken- und Invaliditätsversicherung, die Dienstboten der Invaliditätsversicherung, der Krankenversicherung nur zum Teil. Die Arbeiterinnen der Meyers Hausindustrie (s. d.) sind der segensreichen staatlichen Schutzgesetzgebung leider noch gar nicht teilhaft geworden. Für die Versorgung ledig gebliebener weiblicher Dienstboten im Alter gibt es in verschiedenen Städten Altersheime. Schutz und Rettung sittlich gefährdeter und gefallener Mädchen bezwecken die Meyers Magdalenenstifter (s. d.). Der 1891 in Berlin gegründete Verein zur Fürsorge für die weibliche Jugend unterhält mehrere Heime, sorgt namentlich für die einwandernden stellenlosen Arbeiterinnen und gründete 1894 in Berlin die erste Bahnhofsmission. Seit 1877 wirkt segensreich der Internationale Verein der Freundinnen junger Mädchen, mit dem Sitz in Neuenburg (Schweiz), der in 40 Ländern über 10,000 Mitglieder zählt (in Deutschland allein 1905 über 6000) und zwanglose Mitteilungen (»Ratgeber« und »Freundinnenverein«) herausgibt. Zu gedenken ist hier auch jener zahlreichen Schutzvereine und Verbände, die das religiöse Moment in den Vordergrund stellen, wie der »Vorständeverband der evangelischen Jungfrauenvereine Deutschlands« in Berlin (Organ: »Fürsorge für die weibliche Jugend«); der »Internationale Verband der katholischen Mädchenschutzvereine« (gegründet 1896, Sitz: Freiburg in der Schweiz, Organe: »Monatsberichte« und »Jahrbuch«); der 1895 für Bayern gegründete »Marianische Mädchenschutzverein« (Organ: »Führer«); das »Werk des heil. Philipp Neri« (gegründet 1897, Sitz Wien, mit Zweigverbänden in Ungarn und Bayern); die namentlich von den Trierer Josephsschwestern (mit Niederlassungen in Berlin etc.) geleiteten »Katholischen Arbeiterinnenvereine«; der »Gesamtverband der katholischen kaufmännischen Gehilfinnen Deutschlands« (Sitz: Köln, mit großer Zentralkrankenkasse) u. a. Vgl. Albrecht, Handbuch der sozialen Wohlfahrtspflege in Deutschland (Berl. 1902); Alice Salomon, Soziale Frauenpflichten (das. 1902); Hasse, Leitfaden für weibliche Jugendpflege (2. Aufl., das. 1902, 3 Bde.); katholischerseits: Liese, Handbuch des Mädchenschutzes (Freiburg 1904), und andre vom Meyers Charitasverband (s. d.) für das katholische Deutschland herausgegebene »Charitasschriften«.
 
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Mädchensommer, soviel wie Altweibersommer.
 
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Mädchenturnen, s. Meyers Turnkunst.
 
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Maddalēna, La, die größte der Bucinarischen Inseln nordöstlich von Sardinien, in der Straße von Bonifacio, zum Kreis Tempio der ital. Provinz Sassari gehörig, hat 20,12 qkm und mit Santo Stefan o zusammen (1901) 7269 Einw., die Granitbrüche, Viehzucht und Seefischerei (auch auf Korallen) betreiben und tüchtige Matrosen stellen. Der an der Südseite gelegene Hauptort M. hat einen durch Befestigungswerke in einen Kriegshafen umgewandelten trefflichen Hafen, in den 1902: 703 handelstätige Schiffe von 299,972 Ton. einliefen, sowie eine Strafkolonie.
 
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Maddalōni, Stadt in der ital. Provinz Caserta, malerisch am Fuße des Apennin, an den Eisenbahnen Rom-Neapel und Neapel-Foggia gelegen, hat ein mittelalterliches Schloß, einen Palast Caraffa, ein Lyzeum und Gymnasium, Steinbrüche, Teigwarenfabrikation, Weberei und (1901) 17,974 (als Gemeinde 20,682) Einw. 3 km östlich von M. führt der große Aquädukt Ponti della Valle nach Meyers Caserta (s. d.).
 
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Madden, Sir Frederic, Herausgeber mittelenglischer Texte, geb. 16. Febr. 1801 in Portsmouth aus irischer Familie, gest. 8. März 1873 in London, studierte in Oxford, lernte früh Altenglisch und Romanisch, trat 1828 in die Handschriftenabteilung des Britischen Museums ein und wurde 1837 ihr Vorstand. Er veröffentlichte: »Havelok« (1828), »William and the Werwolf« (1832), »Syr Gawain and the green knight« (1839), Layamons »Brut« (1847) und mit H. Forshall zusammen die Wiclifsche Bibelübersetzung

[Bd. 6, Sp. 39]


(Lond. 1850, 4 Bde.). Paläographische Sorgsamkeit ist ihm nachzurühmen.
 
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Mâdeba, Ort in Palästina, s. Meyers Medeba.
 
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Madefaktion (lat.), Befeuchtung.
 
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Madega, abessin. Getreidemaß = 0,4404 Lit., an Gewicht = 1 ägypt. Rottel.
 
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Made in Germany (engl., spr. mēd in dschörmĕnĭ), »hergestellt in Deutschland«, s. Meyers Fabrik- und Handelszeichen, S. 255.
 
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Madeira (spr. madē-ira, Madera), zu Portugal gehörige Insel im Atlantischen Ozean, unter 32°38' nördl. Br. und 16°54' westl. L. und 700 km von der Küste Marokkos entfernt, 443 km nördlich von Tenerife, bildet mit der 55 km nordöstlich gelegenen Insel Porto Santo, den Desiertas im SO. und den unbewohnten Klippen der Salvados einen portugiesischen Distrikt Funchal (815 qkm). M. ist 55 km lang, 24 km breit und wird in seiner ganzen Länge von einer Gebirgskette (durchschnittliche Erhebung 811 m) durchzogen. Im östlichen Teil, wo die Bergmassen 1200 m übersteigen, breitet sich ein mehr als 15 km im Umfang messendes, von steilen Klippen begrenztes Plateau aus, Paul da Serra, mit moorigen Flächen. Westlich davon erhebt sich der höchste Berg der Insel, der Pico Ruivo (1846 m) am Rande des 500 m tief eingeschnittenen Curral das Freiras, eines ungeheuern kreisförmigen Beckens, wahrscheinlich des alten Kraters. Das Bergland wird von tiefen, weiten Schluchten zerrissen, die den Verkehr sehr erschweren, und fällt zum Meer in steilen (bis 585 m) Klippen ab. Außerordentlich wild ist die Nordostküste bei der Halbinsel São Lourenço (davor die Insel Fora mit Leuchtturm). M. und seine Nebeninseln verdanken ihre Entstehung Vulkanen, die von der Miocänzeit an tätig waren, aber sämtlich erloschen sind. In den Tuffschichten, die mit basaltischen Strömen, Schlacken und Aschenmassen wechsellagern, finden sich noch in 370 m Höhe Reste miocäner Muscheln. Die Pflanzenreste deuten nach Unger auf eine Flora hin, die zur Tertiärzeit ein großes Festland zwischen Island und den Kapverdischen Inseln bedeckte und Europa mit Afrika und wahrscheinlich auch mit Amerika verband. Island, M., die Azoren, die Kanarischen und Kapverdischen Inseln stellen die Trümmer dar. Den Untergrund von M. bildet ein älteres Eruptivgestein, Diabas, das von den jüngern tertiären Gebilden fast vollständig verhüllt wird. Das Klima ist von einer wunderbaren Milde und Gleichmäßigkeit. Die mittlere Jahrestemperatur ist 18,6°; Februar (kühlster Monat): 15,4°, August (heißester): 22,6°. Als Extreme sind seit 25 Jahren: 32,7° und 6,5° vorgekommen; die Temperatur der Sommernächte sinkt kaum unter 24°. Regenmenge in Funchal 68,3 cm an 79 Regentagen; die feuchtesten Monate sind November bis März. Ein heißer, trockner Wüstenwind aus der Sahara, »Leste« genannt, tritt zuweilen als Nordost bis Südost im Winter, Frühling und Herbst, selten im Sommer auf und führt roten Staub mit sich. Relative Feuchtigkeit sinkt dann unter 20 Proz. Schnee fällt im Winter bis auf 800 m herab. Mittlere Bewölkung erreicht 46 Proz. M. steht in seiner Vegetation den Kanaren am nächsten. Der Süden hat noch schwache Reste der Waldungen bewahrt, die einst M. bedeckten und ihr den Namen Isola di Legname (»Holzinsel«, auf der Mediceischen Hafenkarte 1351; auch madéira bedeutet im Portugiesischen »Holz«) verschafften, durch den Leichtsinn ihres ersten Entdeckers und Kolonisators Gonçalves Zarco aber fast ganz niedergebrannt wurden. Neben südeuropäischen gedeihen die meisten tropischen Kulturgewächse, wie Zuckerrohr und Pisang; auch andre tropische Fruchtbäume sind häufig, Palmen dagegen fehlen. Charakteristisch für M. ist der auch auf den Kanaren herrschende Drachenbaum Dracaena Draco in der immergrünen Region der Lorbeerbäume, die durch Laurus canariensis bezeichnet ist, und in der Clethra arborea und die Sapotazee Sideroxylon für M. typisch sind. Wo der Lorbeerwald (über 1600 m) aufhört, entwickelt sich die Region der Maquis. Hier besteht die Hauptmasse der Vegetation aus der südeuropäischen Baumheide (Erica arborea), mit Stämmen von 1213 m Höhe, und aus einem endemischen Vaccinium (V. maderense). Die Fauna von M. gehört zur paläarktischen Region und zwar zur Mittelmeersubregion; die auf der Insel vorkommenden Säugetiere sind eingeführt. An Vögeln hat M. eine größere Zahl mit den Azoren gemein, einige sind ihr eigentümlich, mehrere europäisch. Sehr spärlich sind Reptilien und Amphibien vertreten; zahlreich dagegen Insekten (über 700 Arten Käfer); einen großen Teil derselben hat M. gemeinsam mit den Azoren; ein kleiner Teil ist europäisch, viele sind M. eigen; bemerkenswert ist die große Anzahl flügelloser Insekten. Von Landschnecken besitzt M. eine große Zahl eigner Arten. Die Bevölkerung, fast nur am Südrand, während das Innere menschenleer bleibt, ist zumeist portugiesischer Abkunft, in den untern Schichten durch Mauren, als Sklaven eingeführte Neger, Italiener, Juden stark beeinflußt und nimmt trotz Kindersterblichkeit und Krankheit zu, ist jedoch, da das arme Land wenig Hilfsquellen bietet, zur Auswanderung gezwungen, die sich nach Britisch-Guayana, der Kapkolonie, Brasilien, Hawaï richtet. M. bewohnten 1768: 64,000, 1825: 100,000, 188590: 134,000, 1900: 150,500 (185 auf 1 qkm) Einw. Jetzt haben viele Fremde, namentlich Engländer, die Insel ihres für Lungenkranke wohltätigen Klimas halber zum Wohnsitz gewählt (s. unten). Der Schulbesuch ist obligatorisch, es bestehen einige Elementarschulen, in Funchal ein Lyzeum und Seminar. Religion ist die römisch-katholische (Bischof in Funchal), doch werden alle Bekenntnisse geduldet. Der Ackerbau ist in dem zerklüfteten Gelände sehr schwierig, die Anlage von Terrassen und Bewässerungskanälen, oft in Tunnels durch die Berge, bewundernswert. Das Land ist Eigentum weniger Großgrundbesitzer, die dasselbe an Pächter gegen ein Viertel bis zur Hälfte des Ertrags zu freier Verfügung überlassen haben. Gebaut wird Zuckerrohr (1452 eingeführt), aus dem viel Rum bereitet wird, Weizen, Mais, Gerste, doch nicht genügend für den Bedarf, ausgezeichnete Bananen, Ananas, Frühgemüse (viel ausgeführt), Tabak, echte Kastanien, Orangen, Zitronen

[Bd. 6, Sp. 40]


etc. Das wichtigste Produkt der Insel ist aber Wein (s. Meyers Madeirawein). Die Industrie beschränkt sich auf Zucker-, Tabak- und Zigarrenfabrikation, Handstickerei, Holzarbeiten, Stroh- und Weidengeflechte, die im Ausland Absatz finden. Der Handel, hauptsächlich in englischen Händen, ist im Stillstand begriffen, der Schiffsverkehr aber durch den gesteigerten Wettbewerb der europäischen Nationen um Westafrika in stetigem Wachsen, da Funchal Depot für Kohle (englische) ist. Handel und Schiffahrt bewegen sich ausschließlich über Meyers Funchal (s. d.). Gewöhnliche Beförderungsmittel sind bei den steilen Straßen von Ochsen gezogene Schlitten, Reitpferde, Hängematten. Auf der 46 km nordöstlich gelegenen Insel Porto Santo, 12 km lang, 5,5 km breit, bis 490 m hoch, mit kahlem, dürrem Boden und 1750 Einw., wird etwas Gerste gebaut; Hauptort ist la Vilha, Sitz eines Lieutenant-Gouverneurs. Die davorliegenden drei Desiertas werden von einigen hundert Fischern und Schäfern bewohnt, die etwas Getreide bauen. Sie beherbergen viele wilde Ziegen und Kaninchen, auch die Orseillepflanze. M. bildet einen Distrikt von Portugal, der in den Cortes zu Lissabon durch Abgeordnete vertreten ist. An der Spitze der Regierung steht ein Gouverneur. Die Hauptstadt Funchal hat (1900) 20,850 Einw. Daselbst befindet sich in 300 m Höhe seit 1905 eine von deutscher Seite begründete Kuranstalt (Santa Anna), die Höhenstationen bis zu 1600 m errichten will. M. soll durch die Phöniker entdeckt worden sein; jedenfalls war es schon früh den Portugiesen bekannt, die unter genuesischen Kapitänen Fahrten hierher machten. Auf einer florentinischen Karte erscheint die Insel 1351 unter dem Namen Isola di legname (»Holzinsel«). Ein Sturm verschlug 1419 zwei Portugiesen, João Gonzales und Martin Vaz, an die von ihnen aus Dankbarkeit Porto Santo benannte Insel, und im nächsten Jahre nahm Portugal Besitz von der bisher unbewohnten Gruppe und sandte Kolonisten hierher. Man glaubte damals die Atlantis der Alten wiedergefunden zu haben. Mit Portugal stand auch M. 15801640 unter spanischer Herrschaft; 1801 und 180714 war es von England besetzt. Vgl. Hochstetter, Madeira (Wien 1861); Hartung, Geologische Beschreibung der Insel M. und Porto Santo (Leipz. 1864); R. Schultze, Die Insel M., Aufenthalt der Kranken und Heilung der Tuberkulose (Stuttg. 1864); Mittermaier und Goldschmidt, M. und seine Bedeutung als Heilungsort (2. Aufl., Leipz. 1885); Johnson, M., its climate and scenery (3. Aufl., Lond. 1885); Brown, M. and the Canary Islands, Reiseführer (7. Aufl., das. 1903); Langerhans, Handbuch für M. (Berl. 1884); Zimmermann, Die europäischen Kolonien, Bd. 1 (das. 1899); Biddle, M. Islands (2. Aufl., Lond. 1900, 2 Bde.); Vahl, Madeiras vegetation (Kopenh. 1904).

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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