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Mac Kinley, Mount bis Maclay-Küste (Bd. 6, Sp. 25 bis 26)
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Artikelverweis Mac Kinley, Mount, höchster Berg Nordamerikas, in den Alaska-Mountains unter 63° nördl. Br. und 182° östl. L., 6241 m hoch, wurde erst in neuester Zeit entdeckt und seine Höhe 1898 durch Muldrow trigonometrisch bestimmt.
 
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Mac Kinley (spr. mäkinnlĭ), William, Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika, geb. 29. Jan. 1843 in Niles (Ohio), gest. 14. Sept. 1901 in Buffalo, trat 1861 in ein Freiwilligenregiment ein, brachte es im Verlauf des Krieges bis zum Major, studierte nach abgeschlossenem Frieden Rechtswissenschaft, ließ sich 1867 in Canton (Ohio) als Rechtsanwalt nieder, wurde 1877 von der republikanischen Partei in den Kongreß gewählt, wo er sich als einer der eifrigsten Vorkämpfer des Schutzzolltarifs hervortat und 1890 die nach ihm benannte Hochschutzzollbill (s. Meyers Mac Kinley-Bill) durchbrachte. 1891 wurde er zum Gouverneur von Ohio und 1896 als Kandidat der Republikaner mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Union gewählt. Auch weiterhin galt sein Interesse vorwiegend der Entwickelung von Industrie und Handel, die unter ihm einen bedeutenden Aufschwung nahmen. Dafür ward er 1900 abermals zum Präsidenten erwählt, aber in Buffalo, wo er auf einer panamerikanischen Ausstellung eifrig sein wirtschaftliches Programm vertreten hatte, von dem Anarchisten Czolgosc ermordet. Von ihm erschienen: »Speeches and addresses« (New York 1893). Sein Leben beschrieben Everett (Chicago 1901), Tyler (Philad. 1901), Fallows (Chicago 1902), Halstead und Munson (das. 1902) u. a.
 
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Mac Kinley-Bill, das auf energisches Betreiben von W. Meyers Mac Kinley (s. d.) in den Vereinigten Staaten von Nordamerika 1890 eingeführte Gesetz, durch das die Zollsätze für ausländische, in Amerika eingeführte Waren im allgemeinen erhöht und an die Stelle der frühern neue Vollzugsvorschriften »behufs Vereinfachung« der auf die Zollerhebung bezüglichen Bestimmungen gesetzt wurden. Die M. zerfällt in zwei selbständige Teile: die Mac Kinley Administrative-Bill (vom 10. Juni 1890) und die Mac Kinley Tariff-Bill (vom 1. Okt. 1890). Der erste Teil bezweckt namentlich den bis dahin in großem Umfang geübten Zolldefraudationen der amerikanischen Importeure durch strenge Vorschriften über die Ausfüllung der Frachtbriefe, Fakturen etc., ferner den Bestechungen der Zollbeamten und der verschiedenartigen Zollbemessung ein Ende zu machen; auch sollten dadurch die zahlreichen Berufungen gegen die amtlichen Zollbemessungen beseitigt oder eingeschränkt werden. Der zweite Teil bezweckt namentlich, die Einfuhr aus Frankreich, England, Deutschland und Österreich-Ungarn, die 1889 etwa 337 Mill. Doll. betragen hatte, zu beschränken, einesteils um die inländische Industrie zu schützen, andernteils um die Zolleinnahmen, die seit Jahren das finanzielle Bedürfnis der Vereinigten Staaten bedeutend überstiegen und Schwierigkeiten zu bereiten anfingen, zu verringern. Es wurden zwar mehrere Artikel, die in Amerika nicht oder nicht in gleicher Weise hergestellt werden, vom Zoll befreit, bez. mit niedrigern Zöllen belegt, dafür aber bei zahlreichen andern Waren die Zölle so sehr erhöht, daß deren Einfuhr sehr erschwert wurde. Durch den neuen Zolltarif ist in der Tat die Ausfuhr vieler europäischer Produkte gehemmt worden; namentlich hatten in Deutschland die Textilindustrie (Sachsen), die Spirituosen- und Papierwarenbranche zu leiden. Mehr noch als Deutschland war Frankreich, das bis dahin 9,43 Proz. der amerikanischen Gesamteinfuhr gestellt hatte, durch dieses Zollgesetz getroffen. Auch sind unter dem Zollschütze mehrere Industrien in den Vereinigten Staaten neu entstanden. Doch haben sich die extremen, an das Gesetz geknüpften Befürchtungen nicht erfüllt; die Einfuhr hat nicht vollständig aufgehört, sondern nur einen im ganzen mäßigen Rückgang erfahren. Infolge des erschütternden Eindrucks, den der Erlaß der M. in den am schwersten gefährdeten europäischen Staaten hervorrief, fand der Gedanke, im Wege der Repression durch Bildung einer europäischen Zollunion gegen Amerika vorzugehen, zunächst außerordentlichen Anklang, wurde aber bald infolge der mit dem Projekt zusammenhängenden Schwierigkeiten wieder aufgegeben. Nach dem Sieg der demokratischen Partei 1893 wurde die M. im Juni 1894 einer gründlichen Revision unterzogen und 28. Aug. ein neues Tarifgesetz mit wesentlich ermäßigten Sätzen erlassen. Als aber die Präsidentenwahl von 1896 mit dem Siege Mac Kinleys die schutzzöllnerische republikanische Partei neuerdings aus Ruder brachte, erfolgte eine Rückkehr zum extremen Schutzzoll mit zum Teil noch höhern Sätzen als früher, die in der sogen. Dingley-Bill vom 24. Juli 1897 ihren Ausdruck fand (s. Meyers Dingley).
 
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Mackintosh, Kleiderstoff, s. Meyers Macintosh.
 
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Mackintosh (spr. mäkintösch), Sir James, engl. Politiker, geb. 24. Okt. 1765 zu Aldourie in der schottischen Grafschaft Inverneß, gest. 30. Mai 1832, studierte in Edinburg Medizin, beschäftigte sich aber vorwiegend mit Geschichte, Philosophie und Politik. Durch seine »Vindiciae gallicae, or defence of the French revolution« (Lond. 1791), von der drei Auflagen in einem Jahre verkauft wurden, erwarb er sich zwar den Titel eines französischen Bürgers, später aber überzeugte ihn eine Unterredung mit Burke von der Unhaltbarkeit seines Standpunktes. Nachdem er noch in London die Rechte studiert, trat er 1795 als Sachwalter auf und wurde 1803 zum Direktor des Kriminalgerichts in Bombay ernannt. 1812 nach England zurückgekehrt, wurde er in das Unterhaus gewählt, wo er für Reformen der Verfassung und Gesetzgebung kräftig eintrat. 181824 war er Professor des Rechts und der allgemeinen Politik in Haileybury; 1827 wurde er zum Mitgliede des Geheimen Rats und 1830 zum Kommissar im Indischen Kontrollamt ernannt. Unter seinen Schriften sind die »Dissertation on the progress of ethical philosophy« (Lond. 1830, 10. Aufl. 1872) und die »History of England«, bis 1572 (das. 1830, 3 Bde.; neue Ausg. 1853, 2 Bde.), sowie die unvollendete »History of the revolution in England in 1688« (das. 1834) hervorzuheben. Seine »Miscellaneous works« erschienen 1846 in 3 Bänden (3. Aufl. 1854); sein Leben beschrieb sein Sohn (Lond. 1835, 2 Bde.).
 
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Macklig, seemännisch soviel wie seetüchtig, vom Schiff gesagt.
 
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Macksche Dielen, s. Meyers Gipsdielen.
 
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Mac L., bei Tiernamen für William Sharp Mac Leay (spr. mǟck lī), engl. Entomolog, geb. 1792, gest. 1865, bereiste Vandiemensland.
 
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Maclaurinsche Reihe, s. Meyers Taylorsche Reihe.
 
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Maclay, Nikolaus von, Reisender, s. Meyers Miklucho-Maclay.

[Bd. 6, Sp. 26]



 
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Maclay-Küste, Küstenstrich im Kaiser Wilhelms-Land (Neuguinea), vom Konstantinhafen bis Kap König Wilhelm, benannt nach dem russischen Reisenden Miklucho-Maclay.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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