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Mackenzie bis Macksche Dielen (Bd. 6, Sp. 23 bis 25)
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Artikelverweis Mackenzie (spr. mǟkénnsi), großer Strom im nordwestlichen Kanada (s. Karte bei Artikel »Kanada«), der sich durch die Vereinigung des Meyers Peace River (s. d.) und Meyers Athabasca (s. d.) bildet, aber auf der Laufstrecke zwischen dem Athabascasee und dem Großen Sklavensee Großer Sklavenfluß heißt und seinen Namen M. erst nach dem Austritt aus dem letztern erhält. Im allgemeinen mit nordwestlicher Laufrichtung, nimmt er dann von links noch die Felsengebirgsströme Liard und Peel River und von rechts den Bärenseefluß auf, während der Athabascasee und der Große Sklavensee im Grunde genommen nur die Erweiterungen der rechtsseitigen Nebenflüsse Stone River und Lockhart River darstellen. Das Stromgebiet des M. mißt 1,750,000 qkm und steht an Ausdehnung in Nordamerika nur dem Mississippigebiet nach. Bei seinem Durchbruch durch die Rentierkette mittewegs zwischen dem Athabasca- und Großen Sklavensee erleidet die Schiffbarkeit des Stromes durch die wilde Schnellenreihe der Fünf Portagen (mit 72 m Gefälle) eine Unterbrechung, von da ab ist er aber auf 1800 km für Dampfer gut schiffbar. Vor seiner Mündung in das Nördliche Eismeer teilt er sich in zahlreiche Deltaarme, die bei den katastrophenartigen Eisgängen des Stromes mannigfaltigen Veränderungen unterworfen sind. Die winterliche Eisdecke ist im nördlichen Unterlaufe fester und dauernder (bis Mai) als im südlichen Oberlaufe (bis April), und dies führt zu besonders furchtbaren Eisstauungen und Eisgangfluten. Die Wasserführung des M. ist während des Sommers reich und ziemlich gleichmäßig, und seine künstliche Verbindung mit dem Churchill und Saskatchewan würde bei der allgemeinen Niedrigkeit und Unbestimmtheit der Wasserscheide leicht sein. Mit dem Meyers Churchill (s. d.) steht er durch den Wollastonsee auch in natürlicher Verbindung. Der im I. 1895 geschaffene kanadische Distrikt M. schließt den südlichen Teil des Stromgebiets aus, umfaßt aber dafür Teile des Doobaunt River-Gebiets, des Back River-Gebiets, das Kupferminenflußgebiet und enthält nach der 1897 vorgenommenen Abgrenzung 1,462,000 qkm, aber nur 5213 Bewohner (meist Indianer), deren Haupterwerbszweig die Pelztierjagd bildet. An weißen Siedelungen

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gibt es nur eine Anzahl Blockhausforts der Hudsonbaigesellschaft und Missionsstationen, darunter namentlich Fort Resolution, nahe beim Eintritte des M. in den Großen Sklavensee, Fort Providence, unterhalb seines Austritts aus diesem See, Fort Simpson, an der Liardmündung, Fort Norman, an der Mündung des Bärenseeflusses, und Fort Mc Pherson, am untern Peel River. Das Haupthemmnis einer höhern Kulturentwickelung liegt in dem rauhen Klima. Getreide ist zwar bei Fort Simpson (mit 15,7° mittlerer Julitemperatur) zur Reise gebracht worden, aber zuverlässige Ernten sind damit schwerlich irgendwo zu erzielen, da kein Monat in dem Gebiete frostfrei ist. Der Wuchs von Schwarz- und Weißtannen, Lärchen und Pappeln ist dagegen selbst am Großen Bärensee und an der Mackenziemündung noch ziemlich dicht und stattlich. Entdeckt wurde der M. 1789 von Alexander Mackenzie, doch lebten damals schon französische Kanadier an seinen Ufern; dann erforschten ihn 1825 John Franklin und 186273 Abbé Petitot.
 
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Mackenzie (spr. mǟkénnsī), 1) Henry, engl. Schriftsteller, geb. im August 1745 in Edinburg, gest. daselbst 14. Jan. 1831, studierte in Edinburg und London die Rechte, wandte sich aber der schönen Literatur zu und erhielt, da er in seinen mit Witz geschriebenen Zeitschriften »The Mirror« (177980) und »The Lounger« (178587), beide nach dem Muster des »Spectator«, sowie durch Flugschriften einige Maßregeln der Regierung unterstützte, 1804 die Stelle eines Generalsteuerkontrolleurs in Schottland. Seine bekannteste Leistung ist der Roman »The man of feeling« (1771), eine von Empfindung überfließende Liebesgeschichte, die von Rousseau inspiriert wurde und dem »Werther« in England die Wege bahnte. Für die Aufnahme der deutschen Dramen, speziell der Schillerschen und des »Götz«, hat er 1788 durch eine Rede in der Royal Society zu Edinburg den Ausschlag gegeben; der junge Walter Scott wurde dadurch auf Goethe gewiesen. Seine Werke erschienen zuerst in Edinburg 1808 in 8 Bänden, dann vollständiger 1822, von ihm selbst gesammelt. Sein Leben beschrieb Walter Scott in den »Lives of the novelists«.
   2) Sir Alexander, schott. Entdeckungsreisender im arktischen Amerika, geb. um 1755 in Inverneß, gest. 11. Mai 1820 in Mulnair bei Dunkeld, trat 1779 in die Dienste der Northwest Für Company, der Rivalin der Hudsonbai-Gesellschaft, war mehrere Jahre in Fort Chippewyan als Händler tätig und unternahm 1789 eine Expedition nach Norden, auf der er 29. Juni als Ausfluß des Großen Sklavensees den nach ihm benannten Strom entdeckte und unter den größten Beschwerden bis zur Mündung in das Eismeer verfolgte. Auf einer zweiten, noch mühevollern Reise überschritt er das Felsengebirge und erreichte die pazifische Küste im Juli 1793 unter 52°21' nördl. Br. M. wurde 1802 zum Ritter geschlagen. Er veröffentlichte: »Voyages on the River St. Lawrence and through the Continent of North America to the Frozen and Pacific Oceans in the years 1789 and 1793« (Lond. 1801; neue Ausg., New York 1904, 2 Bde.; deutsch, Hamb. 1802).
   3) George Henry, Schachspieler, geb. 24. März 1837 in Aberdeen, gest. 14. April 1891 in New York, englischer und amerikanischer Offizier, zeichnete sich im Schach zuerst 1862 aus, als er im Londoner Handikap- (Ausgleichungs-) Turnier seine Partien gegen Anderssen gewann, der ihm Bauer und Zug vorgab. Bald galt er (bei P. Morphys Untätigkeit) für den stärksten Spieler der Union. Seit 1878 erschien M. auch in Europa wieder auf dem Plan und trug öfter Preise davon, so 1887 den ersten in Frankfurt a. M. Mackenzies Spielweise war diejenige der »alten Schule«: sie bevorzugte rasche Entwickelung und scharfen Angriff vor langsamem Aufbau und Ringen um kleine Stellungsvorteile.
   4) Sir Morell, Mediziner, geb. 7. Juli 1837 in Leytonstone (Essex), gest. 3. Febr. 1892 in London, studierte in London, Paris, Wien und Pest, gründete 1863 in London ein Hospital für Halskrankheiten und wurde auch Assistenzarzt am London Hospital, dann Arzt und Dozent für Kehlkopfkrankheiten. Er gewann als erfahrener Diagnostiker und geschickter Operateur einen großen Ruf und behandelte auch das Halsleiden des deutschen Kronprinzen 1887. Wegen seines Verhaltens in diesem Falle wurde er von den deutschen Ärzten heftig angegriffen (vgl. »Die Krankheit des Kaisers Friedrich III. nach amtlichen Quellen etc.«, Berl. 1888). Er schrieb: »On the pathology and treatment of the diseases of the larynx« (1863); »The use of the laryngoscope« (3. Aufl. 1871); »Diphtheria« (1879); »Diseases of the throat and nose« (188084, 2 Bde.; deutsch von Semon, Berl. 188084, 2 Bde.); »Hayfever« (1884); »The hygiene of the vocal organs« (1886, 5. Aufl. 1888; deutsch von Michael, 2. Aufl., Hamb. 1901); »The fatal illness of Frederic the Noble« (1888; deutsch, Styrum 1888). Ein Band »Essays« erschien 1893. Vgl. Haweis, Sir Morell M. (Lond. 1893).
   5) Sir Alexander Campbell, Komponist, geb. 22. Aug. 1847 in Edinburg, erhielt seine Ausbildung durch Bartel, Uhlrich und Stein in Sondershausen und 186264 an der königlichen Musikakademie in London, ließ sich 1865 als Musiklehrer in Edinburg nieder und wurde, nachdem er durch einige Chorwerke für die englischen Musikfeste (»The Bride«, 1881; »Jason«, 1882; »The rose of Sharon«, 1884) Aufsehen erregt, 1885 Dirigent von Novellos Oratorienkonzerten in London und 1887 Nachfolger Macfarrens als Direktor der Royal Academy of music. 1892 bis 1899 dirigierte er auch die Philharmonische Gesellschaft. 1893 wurde er geadelt. Außer durch eine Reihe weiterer Chorwerke erwies sich M. mit zwei schottischen Rhapsodien für Orchester, einem schottischen Klavierkonzert und einem Instrumentalwerk schottisch-nationaler Färbung, einem Violinkonzert (1885), fünf Ouvertüren, einem Klavierquartett u. a. als einen der bedeutendsten englischen Tonkünstler, der auch den Weg in deutsche Konzertsäle fand. Als Opernkomponist trat er erfolgreich auf mit »Colomba« (London 1883, deutsche Bearbeitung von Ernst Frank), »The Troubadour« (1886) und einer Operette »His majesty« (1887).
 
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Mackinac-Straße (Mackinaw, spr. mǟkinao-), Wasserstraße, die den Huronensee mit dem Michigansee verbindet, 60 km lang, etwa 6 km breit und 77 m tief, vom Dezember bis Ende April durch Eis verschlossen. Sie ist benannt von der kleinen, schön bewaldeten Felseninsel M., auf der Fort M., ein viel besuchter Sommeraufenthalt, liegt.
 
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Mac Kinlay (M'Kinlay, spr. mǟkinnlĭ), John, austral. Entdeckungsreisender, gest. 28. Dez. 1872 zu Gawlertown in Südaustralien, wanderte 1840 in Südaustralien ein und machte dort wie in Neusüdwales als Viehzüchter ausgedehnte Reisen. Von der südaustralischen Regierung 1861 entsandt, um Burke und Wills zu Hilfe zu kommen, durchkreuzte er den

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ganzen Kontinent bis zum Golf von Carpentaria, wofür er vom Parlament eine Belohnung von 1000 Pfd. Sterl. erhielt. 1866 erforschte er die Adams- und Ansonbai im Nordterritorium behufs Anlegung einer Kolonie. Vgl. »M'Kinlay's journal of exploration in the interior of Australia« (Melbourne 1863).
 
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Mac Kinley, Mount, höchster Berg Nordamerikas, in den Alaska-Mountains unter 63° nördl. Br. und 182° östl. L., 6241 m hoch, wurde erst in neuester Zeit entdeckt und seine Höhe 1898 durch Muldrow trigonometrisch bestimmt.
 
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Mac Kinley (spr. mäkinnlĭ), William, Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika, geb. 29. Jan. 1843 in Niles (Ohio), gest. 14. Sept. 1901 in Buffalo, trat 1861 in ein Freiwilligenregiment ein, brachte es im Verlauf des Krieges bis zum Major, studierte nach abgeschlossenem Frieden Rechtswissenschaft, ließ sich 1867 in Canton (Ohio) als Rechtsanwalt nieder, wurde 1877 von der republikanischen Partei in den Kongreß gewählt, wo er sich als einer der eifrigsten Vorkämpfer des Schutzzolltarifs hervortat und 1890 die nach ihm benannte Hochschutzzollbill (s. Meyers Mac Kinley-Bill) durchbrachte. 1891 wurde er zum Gouverneur von Ohio und 1896 als Kandidat der Republikaner mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Union gewählt. Auch weiterhin galt sein Interesse vorwiegend der Entwickelung von Industrie und Handel, die unter ihm einen bedeutenden Aufschwung nahmen. Dafür ward er 1900 abermals zum Präsidenten erwählt, aber in Buffalo, wo er auf einer panamerikanischen Ausstellung eifrig sein wirtschaftliches Programm vertreten hatte, von dem Anarchisten Czolgosc ermordet. Von ihm erschienen: »Speeches and addresses« (New York 1893). Sein Leben beschrieben Everett (Chicago 1901), Tyler (Philad. 1901), Fallows (Chicago 1902), Halstead und Munson (das. 1902) u. a.
 
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Mac Kinley-Bill, das auf energisches Betreiben von W. Meyers Mac Kinley (s. d.) in den Vereinigten Staaten von Nordamerika 1890 eingeführte Gesetz, durch das die Zollsätze für ausländische, in Amerika eingeführte Waren im allgemeinen erhöht und an die Stelle der frühern neue Vollzugsvorschriften »behufs Vereinfachung« der auf die Zollerhebung bezüglichen Bestimmungen gesetzt wurden. Die M. zerfällt in zwei selbständige Teile: die Mac Kinley Administrative-Bill (vom 10. Juni 1890) und die Mac Kinley Tariff-Bill (vom 1. Okt. 1890). Der erste Teil bezweckt namentlich den bis dahin in großem Umfang geübten Zolldefraudationen der amerikanischen Importeure durch strenge Vorschriften über die Ausfüllung der Frachtbriefe, Fakturen etc., ferner den Bestechungen der Zollbeamten und der verschiedenartigen Zollbemessung ein Ende zu machen; auch sollten dadurch die zahlreichen Berufungen gegen die amtlichen Zollbemessungen beseitigt oder eingeschränkt werden. Der zweite Teil bezweckt namentlich, die Einfuhr aus Frankreich, England, Deutschland und Österreich-Ungarn, die 1889 etwa 337 Mill. Doll. betragen hatte, zu beschränken, einesteils um die inländische Industrie zu schützen, andernteils um die Zolleinnahmen, die seit Jahren das finanzielle Bedürfnis der Vereinigten Staaten bedeutend überstiegen und Schwierigkeiten zu bereiten anfingen, zu verringern. Es wurden zwar mehrere Artikel, die in Amerika nicht oder nicht in gleicher Weise hergestellt werden, vom Zoll befreit, bez. mit niedrigern Zöllen belegt, dafür aber bei zahlreichen andern Waren die Zölle so sehr erhöht, daß deren Einfuhr sehr erschwert wurde. Durch den neuen Zolltarif ist in der Tat die Ausfuhr vieler europäischer Produkte gehemmt worden; namentlich hatten in Deutschland die Textilindustrie (Sachsen), die Spirituosen- und Papierwarenbranche zu leiden. Mehr noch als Deutschland war Frankreich, das bis dahin 9,43 Proz. der amerikanischen Gesamteinfuhr gestellt hatte, durch dieses Zollgesetz getroffen. Auch sind unter dem Zollschütze mehrere Industrien in den Vereinigten Staaten neu entstanden. Doch haben sich die extremen, an das Gesetz geknüpften Befürchtungen nicht erfüllt; die Einfuhr hat nicht vollständig aufgehört, sondern nur einen im ganzen mäßigen Rückgang erfahren. Infolge des erschütternden Eindrucks, den der Erlaß der M. in den am schwersten gefährdeten europäischen Staaten hervorrief, fand der Gedanke, im Wege der Repression durch Bildung einer europäischen Zollunion gegen Amerika vorzugehen, zunächst außerordentlichen Anklang, wurde aber bald infolge der mit dem Projekt zusammenhängenden Schwierigkeiten wieder aufgegeben. Nach dem Sieg der demokratischen Partei 1893 wurde die M. im Juni 1894 einer gründlichen Revision unterzogen und 28. Aug. ein neues Tarifgesetz mit wesentlich ermäßigten Sätzen erlassen. Als aber die Präsidentenwahl von 1896 mit dem Siege Mac Kinleys die schutzzöllnerische republikanische Partei neuerdings aus Ruder brachte, erfolgte eine Rückkehr zum extremen Schutzzoll mit zum Teil noch höhern Sätzen als früher, die in der sogen. Dingley-Bill vom 24. Juli 1897 ihren Ausdruck fand (s. Meyers Dingley).
 
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Mackintosh, Kleiderstoff, s. Meyers Macintosh.
 
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Mackintosh (spr. mäkintösch), Sir James, engl. Politiker, geb. 24. Okt. 1765 zu Aldourie in der schottischen Grafschaft Inverneß, gest. 30. Mai 1832, studierte in Edinburg Medizin, beschäftigte sich aber vorwiegend mit Geschichte, Philosophie und Politik. Durch seine »Vindiciae gallicae, or defence of the French revolution« (Lond. 1791), von der drei Auflagen in einem Jahre verkauft wurden, erwarb er sich zwar den Titel eines französischen Bürgers, später aber überzeugte ihn eine Unterredung mit Burke von der Unhaltbarkeit seines Standpunktes. Nachdem er noch in London die Rechte studiert, trat er 1795 als Sachwalter auf und wurde 1803 zum Direktor des Kriminalgerichts in Bombay ernannt. 1812 nach England zurückgekehrt, wurde er in das Unterhaus gewählt, wo er für Reformen der Verfassung und Gesetzgebung kräftig eintrat. 181824 war er Professor des Rechts und der allgemeinen Politik in Haileybury; 1827 wurde er zum Mitgliede des Geheimen Rats und 1830 zum Kommissar im Indischen Kontrollamt ernannt. Unter seinen Schriften sind die »Dissertation on the progress of ethical philosophy« (Lond. 1830, 10. Aufl. 1872) und die »History of England«, bis 1572 (das. 1830, 3 Bde.; neue Ausg. 1853, 2 Bde.), sowie die unvollendete »History of the revolution in England in 1688« (das. 1834) hervorzuheben. Seine »Miscellaneous works« erschienen 1846 in 3 Bänden (3. Aufl. 1854); sein Leben beschrieb sein Sohn (Lond. 1835, 2 Bde.).
 
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Macklig, seemännisch soviel wie seetüchtig, vom Schiff gesagt.
 
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Macksche Dielen, s. Meyers Gipsdielen.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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