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Mac Donald bis Macelj-Gebirge (Bd. 6, Sp. 18 bis 19)
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Artikelverweis Mac Donald, George, engl. Dichter, geb. 1824 in Huntly (Grafschaft Aberdeen), gest. Ende September 1905 in Sagamore (Surrey), studierte Theologie am Independent College in Highbury, war auch als Geistlicher tätig, widmete sich dann aber in London ausschließlich literarischer Tätigkeit; die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er meist in Bordighera. Auf das Drama »Within and without« (1855) folgten von Dichtungen: »Poems« (1857), »Phantastes, a faerie romance« (1858), »The hidden life, and other poems« (1864) und »The disciple, and other poems« (1867). Unter seinen vielen Romanen sind als »schottisch« zu erwähnen: »David Elginbrod« (1862) und »Adela Cathcart« (1864, mit eingestreuten Balladen und Liedern von großer Schönheit); als »englisch«: »Annals of a quiet neighbourhood« (1866) und »The seabord parish« (1868). Nicht minder trefflich ist: »Alec Forbes of Howglen« (1865).
 
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Macdonnell, Alexander, Schachspieler, geb. 1798 in Irland, gest. 14. Sept. 1835, besonders bekannt als Gegner von Mahé de la Bourdonnais.
 
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Mac Dowell (spr. mǟck dauèl), Patrick, engl. Bildhauer, geb. 12. Aug. 1799 in Belfast, gest. 9. Dez. 1870 in London, erlernte seine Kunst bei dem französischen Bildhauer Chenu, bildete sich dann auf der Akademie in London und machte sich zuerst durch eine Gruppe: die Liebe der Engel (nach Th. Moore), bekannt, der später noch mehrere Idealfiguren u. Gruppen in antikisierendem Stil, wie z. B. das lesende Mädchen, die Badende, das Gebet, Virginius und seine Tochter, der wachende Traum (1853, s. Tafel Meyers »Bildhauerkunst XIII«, Fig. 1) und Liebe in Müßiggang folgten. Noch hervorragender sind seine zahlreichen Porträtbüsten und Standbilder (Bronzestatue des Earl von Belfast in Belfast, Viscount Exmouth in Greenwich, Marmorstatuen des W. Put und des Lords Chatham in der Westminsterabtei, Maler Turner in der Paulskirche). Seit 1846 war er Mitglied der Akademie.
 
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Mace, ostasiat. Gewicht, s. Meyers Mehs.
 
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Mace (engl., spr. mēß, »Zepter«), Emblem der Parlamentsgewalt in England und dann auch in den Vereinigten Staaten von Nordamerika ein Stabbündel, ähnlich dem der römischen Liktoren, aus 13 Ebenholzstäben bestehend (Erinnerung an die ersten Staaten des Bundes), die durch zwei silberne Bänder zusammengehalten werden. Auf diesem Bündel ruht eine silberne Erdkugel, die einen amerikanischen Adler trägt. Seit 1834 ist es Hoheitszeichen des Repräsentantenhauses in Washington und Symbol der Amtsgewalt des Sergeant at Arms. Nach 1834 haben auch die einzelnen Staaten für ihre legislativen Körperschaften ein M. angeschafft. Im englischen Unterhaus liegt das M. vor dem »Sprecher« als Zeichen seiner Würde und seiner Amtsgewalt.
 
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Macedo (spr. maßēdu), 1) Pater José Agostinho de, portug. Dichter, geb. 11. Sept. 1761 in Beja, gest. 1831 in Pedrouços, trat 1778 als Mönch zu Lissabon in das Augustinerkloster da Graça, ward 1792 aus demselben ausgestoßen, durfte indessen als weltlicher Priester fungieren, erhielt 1802 sogar die Stelle eines Hofpredigers, ward 1812 Deputierter und 1830 Chronist des Usurpators Dom Miguel. Seine Hauptwerke sind die epischen Dichtungen: »Gama« (1811; spätere vermehrte Ausgabe u. d. T.: »O Oriente«, 1814), »Newton« (1813), »Nova Argonautica« (1825) und das komische Heldengedicht »Os Burros« (1812). Als Prosaschriftsteller entwickelt er Witz und derbe Satire in den »Cartas a Manoel Mendes Fogaça« und »As pateadas«. M. war von maßloser Selbstüberhebung und hielt sein Epos für bedeutender als die »Lusiaden«.
   2) Joaquim Manoel de, einer der Begründer der brasil. Nationalliteratur, geb. 24. Juni 1820 zu São João de Itaborahy in der Provinz Rio de Janeiro, studierte Medizin, wandte sich aber früh der Poesie zu und wirkte als Professor der brasilischen Geschichte am Kollegium Dom Pedro in Rio de Janeiro. Sein berühmtestes Werk ist: »A Nebulosa« (1857), ein lyrisch-episches Gedicht in sechs Gesängen, voll trefflicher Schilderungen der großartigen Natur Brasiliens, aber nicht ohne mancherlei Überschwenglichkeiten. Außerdem schrieb er Bühnenstücke, wie die nationale Tragödie »Cobé« (1855), die Komödien: »O fantasma branco« (1856), »Luxo e vaidade« (1859), »Torre em concurso« u. a., und zahlreiche Romane, als deren beste »Moreninha« (1844, 5. Aufl. 1877), »O moço louro« (1845, 5. Aufl. 1877), »Rosa«

[Bd. 6, Sp. 19]


(1854), »Vicentina« (3. Aufl. 1890), »A carteira de meu tio« (2. Aufl. 1859) und »As baetas de mantilha« zu nennen sind.
 
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Macedo, Miniaturmaler, s. Clovio.
 
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Macedonianer, Sekte, s. Meyers Heiliger Geist, S. 76.
 
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Macedonien, s. Mazedonien.
 
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Maceió, Hauptstadt des brasil. Staates Alagôas, auf einer Halbinsel, die das Haff Lagoa do Norte vom Atlantischen Meere trennt, ist durch Eisenbahn mit Imperatriz verbunden, mit deutschem Vizekonsulat, stattlicher Kathedrale, Regierungspalast, Lyzeum, archäologisch-geographischem Verein, Baumwollweberei, Maschinenfabrik, Schiffswerften, Ausfuhr von Zucker, Baumwolle, Baumwollsamen, Mais etc. und 31,498 Einw.
 
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Macelj-Gebirge, s. Matzel-Gebirge.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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