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Maasym bis Mabinogion (Bd. 6, Sp. 12 bis 13)
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Artikelverweis Maasym, kaum gebräuchlicher Name des Fixsterns λ (5. Größe) im Sternbilde des Herkules.
 
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Maat, früher niederländ. Feldmaß, 500 Amsterdamer vierkante Roeden = 6773,90 qm. In Niederländisch-Ostindien ein Gewichtsmaß für Salz und Reis zu 75 Ponden trooisch = 36,913 kg.
 
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Maat (holländ., engl. mate, »Gehilfe, Gefährte«), in der Kriegsmarine Bezeichnung der Unteroffiziere. Je nach dem Dienstzweig gibt es in der deutschen Marine Steuermanns-, Feuerwerks-, Bootsmanns-, Wachtmeisters-, Zimmermanns-, Signal-, Hoboisten-, Artilleristen-, Segelmachers-, Malers-, Büchsenmachers-, Feuermeisters-, Sanitäts-, Torpedobootsmanns-, Maschinisten-, Meisters-, Materialienverwalters-, Torpeder- und Mechanikermaate etc.; die Obermaate haben Sergeanten-, die Maate Unteroffiziersrang. Zu den Maaten rechnet auch der Bottelier, der »Schreiber«, der Zahlmeisterapplikant, der Zeugobermaat und Exerzierunteroffizier der Marine. In der Handelsflotte soviel wie Schiffskamerad; Backsmaat, Tischgenosse; Kochsmaat, Gehilfe des Schiffskochs; Schaffersmaat (früher Stewartsmaat), Gehilfe des Schaffers. Vgl. Jan Maat.
 
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Maatjeshering (Matjeshering, v. holländ. maatje, Junge), »Jungfernhering«, s. Meyers Hering, S. 209.
 
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Maatschappij (holländ., spr. māt-schappei, »Kameradschaft«), Handelsgesellschaft, Schiffsmannschaft; daraus verderbt Meyers Maskopei (s. d.).
 
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Mab (Queen Mab), keltischer Name einer lau nischen Fee, von der sich in Shakespeares »Romeo and Juliet« (Akt 1, 4) eine berühmte Schilderung findet. Als Naturgöttin aufgefaßt erscheint sie in der gleichnamigen Dichtung (»Queen M.«) von Shelley.
 
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Maba, s. Meyers Afrikanische Sprachen.
 
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Maba J. R. et G. Forst., Gattung der Ebenazeen, Bäume oder Sträucher mit-wechselnden, ganzen Blättern, kleinen, einzeln oder in kurzen achselständigen Trugdolden stehenden Blüten und eiförmigen oder kugeligen Beeren. 63 in den Tropen zerstreut wohnende Arten, von denen mehrere, wie M. buxifolia Pers., im tropischen Westafrika, auf Madagaskar, im indischen Monsungebiet und in Australien, M. Mualala W. im tropischen Westafrika und M. geminata R. Br. in Australien, Nutzholz liefern. Von M. major G. Forst. werden die eiförmigen, bis 5 cm großen Früchte auf den Freundschaftsinseln gegessen.
 
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Mâbein (arabisch, »Zwischenraum«), der Vorsaal im türkischen Hause, der Meyers Harem (s. d.) und Meyers Selamlik (s. d.) trennt. M.-Humajûn (»kaiserliches M.«) oder schlechthin M. heißt der Audienzsaal, in dem der türkische Sultan seine Beamten empfängt und Audienzen erteilt. Auch wird der Teil des Palastes so genannt, in dem sich die türkische Hofkanzlei befindet. Mabeindschi (türk.), Titel der Hofbediensteten, denen das Audienzzimmer des Sultans zu betreten erlaubt ist, und die von diesem mit Botschaften betraut werden. M.-Muschiri (türk.), Palastmarschall des Sultans, soviel wie Minister des kaiserlichen Hauses.
 
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Mabillon (spr. mabijóng), Jean, berühmter franz. Gelehrter, geb. 23. Nov. 1632 zu St.-Pierremont in der Champagne, gest. 27. Dez. 1707 in Paris, trat 1653 zu St.-Remy in den Benediktinerorden, ward 1663 zum Konservator der Denkmäler in St.-Denis ernannt und arbeitete seit 1664 in der Abtei St.-Germain-des-Prés zu Paris. Hier unterstützte er unter anderm d'Achéry bei der Ausarbeitung seines »Spicilegium« und veranstaltete im Auftrag der Kongregation des heil. Maurus eine Herausgabe der Werke des heil. Bernhard (Par. 1667, 2 Bde.). Indem er im Interesse seines Ordens die Echtheit mehrerer von den Jesuiten angefochtener Urkunden zu beweisen strebte, ward er der Gründer der wissenschaftlichen Urkundenlehre, die er in seinem klassischen Werk »De re diplomatica« (Par. 1681; nebst Supplement, 1704; hrsg. von Ruinard, 1709, und von Adimari, Neapel 1789) entwickelte. Die Resultate einer Studienreise in Burgund und Deutschland sind z. T. im 4. Band seiner »Vetera analecta« (Par. 167585, 4 Bde.) niedergelegt. Die Früchte einer Reise nach Italien waren das »Museum italicum« (Par. 1687 bis 1689, 2 Bde.; 2. Aufl. 1727) und mehr als 3000 seltene Bücher für die königliche Bibliothek. Seine

[Bd. 6, Sp. 13]


»Acta Sanctorum ordinis S. Benedicti in saeculorum classes distributa« (Par. 16681702, 9 Bde.) und die »Annales ordinis S. Benedicti« (das. 1703 bis 1713, 5 Bde.) enthalten die erste kritische Geschichte des Benediktinerordens. Seine »Œuvres posthumes« (darin viele Briefe) erschienen Paris 1724 in 3 Bänden; die »Correspondance inédite de M. et de Montfaucon avec l'Italie« gab Valery (das. 1847, 3 Bde.) heraus. Vgl. Ruinart, Vie de Jean M. (Par. 1709); Chavin de Malan, Histoire de D. M. et de la congrégation de Saint-Maur (das. 1843); Jadart, Dom Jean M. (Reims 1879); E. de Broglie, M. et la société de l'abbaye de Saint Germain-des-Prés (Par. 1888, 2 Bde.); Bäumer, Johannes M. (Augsb. 1892).
 
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Mabinogion, s. Meyers Artur, S. 833.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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