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Lutry bis Lutterberg (Bd. 6, Sp. 877 bis 878)
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Artikelverweis Lutry (spr. lütri), Stadt im schweizer. Kanton Waadt, Bezirk Lavaux, 308 m ü. M., an der Linie Genf-Lausanne-St.-Maurice der Jura-Simplonbahn, hat bedeutenden Weinbau und (1900) 2230 meist evang. Einwohner.
 
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Lütschental, s. Meyers Grindelwald.
 
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Lütschine, linker Nebenfluß der Aare im schweizer. Kanton Bern, entsteht aus zwei Quellflüssen, der Schwarzen und der Weißen L., die sich bei Zweilütschinen vereinigen. Die Schwarze L., aus dem untern Grindelwaldgletscher entspringend, durchfließt Meyers Grindelwald (s. d.), die Weiße L. das enge Lauterbrunner Tal (s. Meyers Lauterbrunnen) und nimmt die Sefinen-L. und den Staubbach auf. Der Unterlauf des 23 km langen Flusses bewegt sich durch das »Bödeli«, den Talgrund von Interlaken; hier ist ihm schon seit dem 13. Jahrh. ein Kanal nach Bönigen in den Brienzer See gegraben, damit er seine Geschiebe unschädlich ablade.
 
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Lutschitzky, Iwan, russ. Geschichtsforscher, geb. 1845 zu Kamenez-Podolsk in Podolien, studierte in Kiew, wo er sich 1870 als Privatdozent der Geschichte niederließ. 187275 bereiste er mit Unterstützung der russischen Regierung Frankreich, Italien und Deutschland, um in den Archiven Studien über die Geschichte der Religionskämpfe des 16. Jahrh. zu machen. 1875 wurde er Professor der Geschichte in Kiew und hielt besonders über die Geschichte der europäischen Staaten vielbesuchte Vorlesungen; auch veröffentlichte er über sie zahlreiche Werke. Außerdem beschäftigte er sich eingehend mit der Geschichte und den ländlichen Institutionen Kleinrußlands.
 
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Lu-tschu, Inseln, s. Linkin.
 
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Lutte, in Bergwerken eine Röhre aus Brettern oder Blech zur Zu- oder Abführung von reiner, bez. verdorbener Luft oder zur Ableitung von Wasser (Wetter- und Wasserlutte).
 
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Luttenberg (slowen. Ljutomer), Marktflecken in Steiermark, nahe der ungar. Grenze, an der Stainz (Zufluß der Mur) und der Südbahnlinie Spielfeld-L. gelegen, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat ausgezeichneten Weinbau, Pferdezucht, Dampfmühle, Sägewerk, Ziegelei, Gerberei und (1900) 1258 slowenische und deutsche Einwohner.
 
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Lutter (Läuter, Lauer), noch nicht rektifizierter, spiritusarmer Branntwein; s. Meyers Lutterprober und Spiritus.
 
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Lutter am Varenberg, Flecken im braunschweig. Kreis Gandersheim, an der Staatsbahnlinie Soest-Börßum, hat eine gotische evang. Kirche, Amtsgericht, große Sandsteinbrüche und (1900) 1753 evang. Einwohner. Die Burg L. verpfändete Heinrich von Grubenhagen 1322 an das Hochstift Hildesheim, das zu Anfang des 17. Jahrh. dem Herzog Christian von Lüneburg die Einlösung verweigerte. 1649 ward das Amt L. Braunschweig-Wolfenbüttel zugesprochen. Hier schlug im Dreißigjährigen Kriege Tilly 27. Aug. 1626 den König Christian IV. von Dänemark. Vgl.

[Bd. 6, Sp. 878]


Lichtenstein, Die Schlacht bei L. (Braunschw. 1850, mit Vorsicht zu benutzen); Schäfer, Die Schlacht bei L. am Barenberge 1626 (in den »Neuen Heidelberger Jahrbüchern«, Bd. 10, 1900).
 
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Lutterbach, Dorf im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis und Kanton Mülhausen i. E., an der Doller, Knotenpunkt der Eisenbahnen Straßburg-Basel, Mülhausen-Wesserling und L.-Mülhausen-Nord-Nixheim, hat eine kath. Kirche, eine ehemalige Priorei, Fabrikation pharmazeutischer Produkte und Farben, Bierbrauerei und (1900) 2513 Einw. In der Nähe das Dorf Meyers Pfastatt (s. d.) und das Trappistenkloster Ölenberg; vgl. Ruff, Die Trappistenabtei Ölenberg und der reformierte Cistercienserorden (Freiburg 1898).
 
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Lutterberg, Dorf im preuß. Regbez. Hildesheim, Kreis Münden, hat eine evang. Kirche, 570 Einw. und ist bekannt durch ein Treffen im Siebenjährigen Krieg, 23. Juli 1762, in dem die preußischen Alliierten unter Ferdinand von Braunschweig die Sachsen unter Prinz Xaver schlugen.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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