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Lurchschildkröten bis Lurtage (Bd. 6, Sp. 864 bis 865)
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Artikelverweis Lurchschildkröten (Chelydae), s. Meyers Schildkröten.
 
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Lure (spr. lür'), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Obersaône, 300 m ü. M., nahe dem rechten Ufer des Ognon, Knotenpunkt der Ostbahn, hat eine ehemalige Benediktinerabtei (im 7. Jahrh. gegründet), ein Collège, eine Bibliothek, eine Ackerbaukammer, ein Kriegerdenkmal (1870), Maschinenfabrik, Baumwollspinnerei und -Weberei, Fabrikation von

[Bd. 6, Sp. 865]


Florettseide, Handel u. (1901) 5985 Einw. L. (deutsch Lüders) gehörte bis 1678 zum Deutschen Reich.
 
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Lure, Montagne de (spr. mongtannj' dö lǖr'), Bergkette der westlichen Kalkalpen im franz. Depart. Niederalpen, erreicht 1827 m und hat im Mont Ventoux ihre westliche Fortsetzung.
 
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Luren, große, aus Bronze gegossene, ochsenhornförmige Blasinstrumente der nordischen Bronzezeit. mit kleinem, flachem Schallbecher. Die L. sind nie aus einem Stück, sondern mittels Nieten aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Sie sind stets paarweise gefunden worden, woraus Hammerich schließt, daß sie zweistimmig geblasen worden sind. Ihr Ton ist weich und ansprechend, kann aber eine bedeutende Stärke erreichen. Der Umfang beträgt 12 Töne in 31/2 Oktaven, doch lassen sich 22 Töne entwickeln, sobald die harmonischen Töne im Baß mitgenommen werden. Vgl. Tafel Meyers »Musikinstrumente III«, Fig. 3; Hammerich in den »Mémoires des Antiquaires du Nord« (Kopenh. 189095; deutsch in der »Vierteljahrsschrift für Musikwissenschaft«, 1894); Olshausen, Vorgeschichtliche Trompeten (in den Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 1891).
 
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Luren (Große Luren), Volk, s. Meyers Bachtijaren.
 
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Lurgan (spr. lörrgen), Stadt in der irischen Grafschaft Armagh, wohlgebaut, mit einem College, Leinwandfabrikation, Leinwandhandel und (1901) 11,777 Einwohnern.
 
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Luri, Flecken auf der Insel Korsika, Arrond. Bastia, auf der Halbinsel des Cap Corse, hat Antimonbergbau, Zitronenkultur, Korkhandel und (1901) 536 (als Gemeinde 1726) Einw. Nahe dabei ein mittelalterlicher Turm (sogen. Turm des Seneca).
 
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Luristan, Provinz Persiens (s. Karte »Persien«), von unbestimmter Ausdehnung, von Kirmanschahan, Chusistan und türkischem Gebiet begrenzt, ist ein gebirgiges, noch wenig bekanntes Hochland am mittlern und obern Kercha. L. im ethnographischen Sinne reicht noch weiter gegen Südosten und zerfällt in Groß- (Luri-Buzurg) und Klein-L. (Luri-Kutschik). Ersteres ist das Bergland der Kuhgelu, Maamaseni und Meyers Bachtijaren (s. d.); letzteres, das Gebiet der Feili, liegt zwischen Kirmanschahan und Chusistan und zerfällt in Pisch-i-Kuh und Puscht-i-Kuh (»vor und hinter den Bergen«). Alle sind arischen Ursprungs und in unabhängige und meist sich bekämpfende Stämme zersplittert, an deren Spitze Häuptlinge stehen. Zwischen den hohen, von NW. nach SO. streichenden Gebirgsketten liegen Hochebenen und fruchtbare, gut bewässerte, mit Walnuß-, Feigen-, Granatbäumen, Weinreben u. dgl. bedeckte Täler; die Abhänge sind mit Eichen bestanden. Im W. begleitet das Gebirge eine Hügelreihe, die reich an Naphtha, Bitumen und schwefelhaltigen Quellen ist. Die Gipfel sind meist tafelförmig, die Abhänge zerrissen. Neuere Ortschaften von Bedeutung sind außer Choremabad nicht vorhanden, aber interessante Überreste alter.
 
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Lurlei, s. Meyers Lorelei.
 
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Luersseu, Christian, Botaniker, geb. 6. Mai 1843 in Bremen, studierte seit 1866 in Jena, habilitierte sich 1872 als Privatdozent in Leipzig, wurde 1881 Kustos des Herbariums daselbst, 1884 Professor an der Forstakademie in Eberswalde und 1888 in Königsberg. Er schrieb: »Über den Einfluß des roten und blauen Lichtes auf die Strömung des Protoplasmas« (Brem. 1868); »Zur Kontroverse über die Einzelligkeit oder Mehrzelligkeit des Pollens der Onagrarieen« (Jena 1868); »Zur Keimungsgeschichte der Osmundazeen« (Leipz. 1871); »Filices Graeffeanae« (das. 1871); »Beiträge zur Entwickelungsgeschichte der Farnsporangien« (das. 1872); »Medizinisch-pharmazeutische Botanik« (das. 187782, 2 Bde.); »Grundzüge der Botanik« (das. 1877, 5. Aufl. 1893); »Die Pflanzen der Pharmacopoea germanica« (das. 1883). Auch bearbeitete er die Farne in Rabenhorsts »Kryptogamenflora«, Bd. 3 (Leipz. 188489) und die Forstbotanik in Loreys »Handbuch der Forstwissenschaft«, Bd. 1, Abt. 1 (Tübing. 188788) und gibt die »Bibliotheca botanica« (Kassel 1886 ff., jetzt Stuttg.) heraus.
 
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Lurtage, s. Meyers Lostage.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
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87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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