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Lumbāgo bis Luminös (Bd. 6, Sp. 840)
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Artikelverweis Lumbāgo (lat.), s. Meyers Hexenschuß. L. der Pferde, soviel wie Hämoglobinämie (s. d.).
 
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Lumbālneuralgīe, Nervenschmerz im Gebiete der Lendennerven.
 
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Lumbrīcus, der Meyers Regenwurm (s. d.).
 
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Lumbrōso, Albert, Baron, ital. Geschichtsforscher, geb. 1. Okt. 1872 in Turin als Sohn des Historikers und Archäologen Giacomo L., jetzt Professors in Rom, studierte in Rom Geschichte und Rechtswissenschaften und promovierte 1896. Von seinen zahlreichen Schriften zur Geschichte Napoleons I. nennen wir: »Bibliografia ragionata per servire alla storia dell' epoca Napoleonica« (Rom 18941900, 6 Bde.); »Miscellanea Napoleonica« (das. 18951899, 6 Bde.); »Correspondance de Joachim Murat« (Turin 1899); »Napoleone e l'Inghilterra« (Rom 1897); »Stendhal e Napoleone« (Rom 1903); »Mélanges Marengo« (1903); »L'agonia d'un regno. Gioacchino Murat al Pizzo« (Rom 1904); »Napoleone II.« (das. 190305, 2 Bde.); »Le due d'Otrante et son portefeuille inédit« (das. 1905). Außerdem schrieb er: »Les amants de Venise (G. Sand et Musset)« (1903), »Il processo dell' ammiraglio Persano« (Rom 1905), »Souvenirs sur Maupassant« (das. 1905), »Pagine Veneziane con una bibliografia di Lord Byron« (das. 1905). L. ist Ehrenbibliothekar des Prinzen Napoleon und seit 1901 Herausgeber der in Paris erscheinenden »Revue Napoléonienne«.
 
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Lumen (lat.), Licht; heller Kopf, großer Geist; auch lichte Weite, z. B. einer Röhre (Darmlumen etc). L. mundi, ein Weltlicht, Welt-Erleuchter. L. philosophicum, die wenig leuchtende Flamme des Wasserstoffgases.
 
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Lumĭa, ital. Historiker, s. La Lumia.
 
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Lumĭe, s. Meyers Citrus, S. 165.
 
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Luminais (spr. lüminǟ), Evariste Vital, franz. Maler, geb. 18. Okt. 1821 in Nantes, gest. 16. Mai 1896 in Paris, bildete sich unter Troy on und Cogniet in Paris aus und widmete sich vorzugsweise der Darstellung des Volkslebens in der Bretagne. Seine Hauptbilder aus den ersten Jahren sind: die Belagerung von Paris durch die Normannen, die Meerplünderer, die Testamentseröffnung (1853), die Chorstunde (1855), die Wallfahrt (1857), die Rückkehr van der Jagd im alten Gallien und der Viehmarkt (1861), die Konsultation (1863), die Witwe (1865), der Wilddieb (1868) und aus den letzten Jahren seiner Tätigkeit, in denen er sich auch der Geschichtsmalerei zuwendete: die Gallier beim Anblick Roms (1870), Brunhilde (1874), eine vom Feind geraubte Viehherde (1875), Folgen eines Duells im J. 1625 (1876), eine Jagd unter König Dagobert (1878) und die Entnervten von Jumièges (Söhne Chlodwigs II., 1880), die Flucht des Königs Gradlon (1884, im Museum zu Quimper), Heimkehr eines verlornen Sohnes (1890), Franken im 4. Jahrh. die Mosel überschreitend (1892), verzweifelte Amazonen (1893), normannische Seeräuber im 9. Jahrh. und der Tod der Königin Brunhilde (1894). Seine Charakteristik ist scharf und seine Färbung lebhaft.
 
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Lumināl, s. Meyers Leuchtpotential.
 
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Lumineszenz (lat.), jede Lichterregung, die nicht auf Erhitzung eines Körpers beruht. Je nach der Ursache der Lichterregung unterscheidet man Photo-, Chemi-, Tribo- (Reibungs-), Lyo- (Lösungs-), Kathodo-, Elektrolumineszenz etc. Vgl. Phosphoreszenz. Lumineszenzlampen sollen ein möglichst billiges Licht durch Elektro- oder Kathodolumineszenz liefern.
 
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Luminös (lat.), lichtvoll, hell, erleuchtet.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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