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Lugo bis Lühe (Bd. 6, Sp. 833 bis 834)
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Artikelverweis Lugo, span. Provinz in der Landschaft Galicien, grenzt im N. an den Atlantischen Ozean, im O. an die Provinzen Oviedo und Leon, im S. an Orense, im W. an Pontevedra und Coruña und hat einen Flächenraum von 9881 qkm (179,5 QM.) mit (1900) 465,386 Einw. (47 auf 1 qkm). Die Provinz umfaßt elf Gerichtsbezirke.
 
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Lugo, 1) (das röm. Lucus Augusti) Hauptstadt der gleichnamigen span. Provinz (s. oben) und Bischofssitz, 461 m ü. M., am linken Ufer des Mino und an der Eisenbahn Palencia-Coruña gelegen, ist von alten, jetzt als Promenaden dienenden Wällen mit Türmen umgeben, hat 5 Kirchen, darunter eine romanische Kathedrale (12.18. Jahrh.) mit gotischer Vorhalle, ein Priesterseminar und (1900) 26,959 Einw., die Gerberei, Leinweberei und Hutfabrikation sowie Handel mit Vieh und gepökeltem Fleisch treiben. Bei dem Bahnhof befinden sich schon zur Zeit der Römer berühmte Schwefelquellen von (3241°). 2) Kreishauptstadt in der ital. Provinz Ravenna, links vom Senio, an den Eisenbahnlinien Castelbolognese-Ravenna und L.-Ferrara, hat ein altes Kastell, Lyzeum, Gymnasium, Technische Schule, Bibliothek (15,000 Bände), Seilerei, lebhaften Handel mit Getreide, Wein, Vieh, Hanf und Seide, einen wichtigen Jahrmarkt (1.30. Sept.) und (1901) 10,314 (als Gemeinde 27,415) Einw.
 
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Lugols Jodlösung, Lösung von 1,2 Teil Jod und 1,8 Teil Jodkalium in 30 Teilen Wasser, dient in der Chirurgie zu Injektionen und Waschungen.
 
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Lugos (spr. lúgosch), Stadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Krassó-Szörény, Knotenpunkt der Bahnlinien Temesvár-Orsova und Gattája-Maros-Illye, besteht aus den durch den Temesfluß geschiedenen Orten Deutsch- und Rumänisch-L., hat ein Minoriten- und ein Nonnenkloster, trefflichen Weinbau, Dampfmühlen, Spiritusfabriken, Seidenspinnerei und Leinweberei, lebhaften Handel, ein Obergymnasium, ist Sitz eines griechisch-katholischen Bischofs, eines Domkapitels, einer Finanzdirektion und eines Gerichtshofes und hat (1901) 16,126 rumänische, deutsche und magyar. (meist griechisch-orientalische und römisch-katholische) Einwohner. 1695 wurde hier der kaiserliche General Veterani von den Türken geschlagen. 1849 war L. der letzte Zufluchtsort der ungarischen Armee und Regierung.
 
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Lugūbre (ital.), traurig.
 
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Lugubrität (lat.), Trauer, Düsterheit.
 
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Lugudūnum (Lugdunum, kelt., »Rabenhügel«), Hauptstadt der nach ihr benannten Provinz Gallia Lugudunensis (s. Meyers Gallien, S. 286), im Gebiet der Ambarrer gelegen, westlich über dem Zusammenfluß des Rhodanus und des Arar (Saône), wurde 43 v. Chr. römische Kolonie und bald die erste und größte Stadt von Gallien; jetzt Meyers Lyon (s. d.). L. Batavorum, Stadt, s. Meyers Leiden.
 
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Lügumkloster, Flecken im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Tondern, an der Lohbek und der Staatsbahnlinie Bredebro-L., hat eine schöne evang. Kirche eines ehemaligen (1174 gestifteten, 1648 aufgehobenen) Cistercienser-Mönchsklosters, Amtsgericht, Denkmal des Kaiers Wilhelm I., Elektrizitätswerk, Pfeifen-, Metallwaren- und Lederfabrikation und (1900) 1320 Einwohner.
 
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Luhatschowitz, Dorf in Mähren, Bezirksh. Ungarisch-Brod, in einem Tale der Karpathen, hat ein Schloß des Grafen Serenyi, vier hauptsächlich zum Trinken benutzte jod- und bromhaltige, alkalisch-muriatische Quellen (Johannisbrunnen mit 0,009 Bromnatrium und 0,021 Jodnatrium in 1 Lit.), deren Wasser stark versendet wird, eine Badeanstalt mit Kurhaus (1904: 2865 Kurgäste) und (1900) 1138 tschech. Einwohner. Vgl. Spielmann, Kurort Salzbad-L. (Wien 1896).
 
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Luhe, linker Nebenfluß der Elbe im preuß. Regbez. Lüneburg, entspringt nordöstlich von Soltau und

[Bd. 6, Sp. 834]


mündet unterhalb Winsen. Von Winsen ab ist sie 2,2 km weit schiffbar.
 
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Lühe, linker Nebenfluß der Elbe, im preuß. Regbez. und Kreis Stade, entspringt bei Ahrenswohlde, heißt im obern Lauf Aue, fließt nach NO., ist bei einer mittlern Tiefe von 2,15 m von Horneburg an auf 10,4 km schiffbar und mündet bei Lühe.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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