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Luftverdünnung bis Luftzünder (Bd. 6, Sp. 830 bis 831)
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Artikelverweis Luftverdünnung, s. Meyers Luftpumpe.
 
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Luftwage, s. Dasymeter.
 
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Luftwasserheber, s. Meyers Luftdruckwasserheber.
 
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Luftwege (Respirationswege), bei den Tieren die Organe, welche die Atemluft ein- und auslassen: bei den Insekten die Tracheen (s. d.), bei den luftatmenden Wirbeltieren die Mund-, Nasen- und Rachenhöhle, der Kehlkopf, die Luftröhre mit ihren Verzweigungen in der Lunge, bei den Vögeln außerdem noch die Luftsäcke und die Lufthöhlen der Knochen.
 
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Luftwiderstand, der Widerstand, den ein Körper bei Bewegung im lufterfüllten Raum erfährt, rührt bei größern Geschwindigkeiten hauptsächlich von der Trägheit der Luft her, die durch den Körper in Bewegung gesetzt wird, und ist deshalb annähernd dem Quadrat der Geschwindigkeit proportional. Er bewirkt z. B., daß leichte Körper langsamer fallen als schwere, während im luftleeren Raume die Fallgeschwindigkeit die gleiche ist. Die seinen Tröpfchen, aus denen Nebel und Wolken bestehen, fallen infolge des Luftwiderstandes äußerst langsam herunter. Dabei kommt aber mehr als die Trägheit die Meyers Reibung (s. d.) der Luft in Betracht, die der ersten Potenz der Geschwindigkeit proportional ist.
 
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Luftwiderstandskonstante, s. Meyers Flugbahn.
 
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Luftwiese, s. Meyers Futter und Fütterung, S. 238.
 
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Luftwirbel, s. Meyers Wind.
 
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Luftwurzeln (Radices aëreae), Nebenwurzeln, die bei manchen Pflanzen, wie z. B. Arazeen und Orchideen, aus dem Stamm oberhalb der Erde hervorkommen und entweder gar nicht oder erst nach längerm Wachstum in den Boden eindringen. Bei den Wurzelbäumen (Rhizophora) und bei manchen tropischen Feigenbäumen (Ficus) senken sich L. aus den Ästen der Krone in den Boden hinab und helfen gleich Stützen das umfangreiche Laubdach tragen. Bei Pandanus treibt der Stamm aus seinen untern Teilen kräftige L., auf denen er sich frei über den Boden erhebt. Bei manchen Pflanzen, z. B. dem Efeu, versehen L. den Dienst von Haftorganen (Klammerwurzeln). Die auf Baumstämmen wachsenden tropischen Orchideen (s. Meyers Epiphyten) umschlingen mit ihren L. die Äste und befestigen sich an deren Rinde. Bei andern Orchideen und Arazeen sind die L. mit einem schwammigen, weißlich erscheinenden Mantel, der Wurzelhülle, versehen und saugen mittels derselben flüssiges Wasser auf und kondensieren auch den Wasserdampf der Atmosphäre. In andern Fällen (z. B. bei Taeniophyllum) übernehmen die L. auch die Rolle von Assimilationsorganen und bilden reichlich Chlorophyll in ihrem Gewebe aus. Vgl. Richter, Physiologisch-anatomische Untersuchungen über L. mit besonderer Berücksichtigung der Wurzelhaube (Stuttg. 1901).

[Bd. 6, Sp. 831]



 
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Luftziegel, s. Meyers Kappziegel und Meyers Mauersteine.
 
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Luftzünder, s. Pyrophore.

 

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