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Luft macht frei bis Luftprüfer (Bd. 6, Sp. 811 bis 812)
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Artikelverweis Luft macht frei, ein Rechtssprichwort, das den Grundsatz des mittelalterlichen Städterechts zum Ausdruck brachte, daß ein Unfreier, der Jahr und Tag, d. h. ein Jahr sechs Wochen und drei Tage. unangefochten

[Bd. 6, Sp. 812]


in einer Stadt gewohnt hat, von niemand mehr als Leibeigner in Anspruch genommen werden konnte. Im Gegensatz hierzu bedeutete das Sprichwort Luft macht leibeigen, daß in manchen Gemeinden, die nur von unfreien Leuten bewohnt wurden, der Freie, der Jahr und Tag sich dort aufhielt, ein Unfreier wurde. Auf solche Weise unfrei Gewordene hieß man Wildfänge, Bachstelzen.
 
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Luftmalz, s. Meyers Malz.
 
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Luftmaschinen, s. Meyers Luftkraftmaschinen.
 
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Luftmörtel, s. Meyers Mörtel.
 
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Lufton, der Sohn eines Freimaurers, s. Meyers Freimaurerei, S. 71,1. Spalte.
 
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Luftperspektive, s. Meyers Perspektive.
 
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Luftpfeifen, s. Meyers Gießerei, S. 834.
 
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Luftpistole, s. Meyers Windbüchse.
 
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Luftpresse, s. Meyers Auslaugen, S. 144.
 
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Luftpresser, s. Meyers Kompressoren.
 
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Luftprüfer, ein von Lambrecht in Göttingen angegebenes Haarhygrometer, dessen Zeiger den relativen Feuchtigkeitsgehalt der Zimmerluft angibt. Über den Ziffern sind Temperaturgrade angebracht, und wenn der Zeiger des Hygrometers auf denselben Temperaturgrad weist, den ein neben dem L. hängendes Thermometer angibt, dann besitzt die Zimmerluft innerhalb derjenigen Temperaturgrenzen, die für den Aufenthalt im Zimmer maßgebend sind, den zuträglichsten Feuchtigkeitsgrad. Vgl. Fleischer, Gesunde Luft (Götting. 1885). L. ist auch soviel wie Eudiometer (s. d.) und ähnliche Apparate zur mehr oder weniger genauen Bestimmung der chemischen Beschaffenheit der Luft.

 

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