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Zychlinski bis Zygophyllazeen (Bd. 6, Sp. 1051)
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Artikelverweis Zychlinski, Franz Szeliga Zychlin von, preuß. General, geb. 27. März 1816 zu Allenburg in Ostpreußen, gest. 17. März 1900 in Berlin, trat 1833 in das Heer, machte den Feldzug 1849 in der Pfalz und in Baden mit, wurde 1852 Hauptmann, 1860 Bataillonskommandeur im 3. Gardegrenadierregiment und 1866 Kommandeur des 27. Infanterieregiments, das er bei Königgrätz führte, wo er schwer verwundet wurde und sich den Orden pour le mérite erwarb. Im deutsch-französischen Krieg Kommandeur der 14. Infanteriebrigade, kämpfte er bei Beaumont und vor Paris, erhielt 1875 die 15. Infanteriedivision in Köln und schied 1880 als General der Infanterie aus dem Dienst. Er schrieb: »Geschichte des 24. Infanterieregiments« (Berl. 185457, 2 Bde.); »Anteil des 2. Magdeburgischen Infanterieregiments Nr. 27 an dem Gefecht bei Münchengrätz und an der Schlacht von Königgrätz« (Halle 1866).
 
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Zydaczów (spr. schüdātschow), Stadt in Galizien, am Stryj, nahe seiner Mündung in den Dnjestr, an der Staatsbahnlinie Stryj-Tarnopol, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat ein altes Schloß, Viehhandel und (1900) 3347 polnische und ruthen. Einwohner.
 
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Zygaena, s. Meyers Hammerfisch.
 
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Zygaenidae, s. Meyers Widderchen.
 
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Zygĭa (»Eheschließerin«), Beiname der Hera.
 
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Zygnemazeen, s. Meyers Algen, S. 316 (3: Jochalgen).
 
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Zygomaxillāre (Meßpunkt), s. Tafel Meyers »Schädel des Menschen«, S. II.
 
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Zygomorph (griech.), Bezeichnung der sogen. unregelmäßigen Blüten; s. Meyers Blüte, S. 87.
 
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Zygomyzēten (Jochsporenpilze), Ordnung der Phykomyzeten, s. Meyers Pilze, S. 883.
 
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Zygoorbitāle (Meßpunkt), s. Tafel Meyers »Schädel des Menschen«, S. II.
 
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Zygophyllazeen (Doppelblattpflanzen), dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Terebinthinen, meist Halbsträucher oder Sträucher, selten Kräuter mit gegenständigen, meist paarig gefiederten, und zwar gewöhnlich einjochigen Blättern, knotig gegliederten Zweigen, bleibenden, oft dornigen Nebenblättern und meist fünfzähligen Blüten (s. Abbildung), deren Blumenblätter eine dachziegelartige Knospenlage haben. Die 810 Staubblätter besitzen innenseits Anhänge. Die Früchte sind meist Kapseln oder Spaltfrüchte. Man kennt ungefähr 140 Arten, die in den wärmern außertropischen Gegenden beider Halbkugeln, weniger in den Tropen, vorkommen und vorzugsweise Steppenbewohner sind. Mehrere Arten, z. B. Harz und Holz des westindischen Guajacum officinale, sind offizinell. Die Samen von Peganum Harmala liefern einen roten Farbstoff.

 

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