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Schößling bis Schothorn (Bd. 6, Sp. 12 bis 13)
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Artikelverweis Schößling (Sarmentum, Flagellum), Ausläufer mit sehr verlängerten Internodien, die an ihren Knoten Wurzeln und neue, zu selbständigen Pflanzen erwachsende Sprosse treiben, wie bei Erdbeere, Potentilla-Arten u. a.; sie dienen als Vermehrungssprosse.
 
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Schoßschlange, s. Meyers Korallenschlange.
 
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Schötchen und Schote, s. Meyers Frucht, S. 176.
 
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Schote (auch Schaute gesprochen, hebr.), Narr, Tor, alberner Mensch.
 
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Schotel, Johann Christian, holländ. Maler, geb. 11. Nov. 1787 in Dordrecht, gest. daselbst 22. Dez. 1838, Schüler M. Schoumans, führte mit diesem zwei große Bilder aus, den Rückzug der Franzosen von Dordrecht 1814 und das Bombardement von Algier durch die Holländer und Engländer 1816, und wurde später der berühmteste holländische Marinemaler seiner Zeit. Seine Bilder, auf denen er gern das Herannahen des Sturmes, den aufzischenden Schaum und den Aufruhr des Elements schilderte,

[Bd. 6, Sp. 13]


sind vortrefflich gezeichnet. Vgl. seines Sohnes Jacobus S. »Leven van den zeeschilder J. C. S.« (Dordrecht 1840). Ein zweiter Sohn von ihm, Peter Johann, geb. 1808 in Dordrecht, gest. 1865 in Dresden, war ebenfalls ein fruchtbarer Marinemaler.
 
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Schoten, in der Nautik, s. Meyers Schothorn.
 
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Schotendorn, s. Gleditschia und Robinia.
 
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Schotenklee, s. Meyers Lotus; auch soviel wie Melilotus officinalis.
 
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Schotenpfeffer, s. Capsicum.
 
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Schoterland (spr. ß-choterland), Gemeinde in der niederländ. Provinz Friesland, 15,249 Hektar groß, im SO. begrenzt durch die Tjonger oder Kuinder, besteht aus 19 Dörfern, unter denen Meyers Heerenveen (s. d.) das vornehmste ist, und hat (1904) 14,923 Einw., die pou Ackerbau, Viehzucht und Torfstich leben.
 
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Schothorn, untere Ecke eines Segels. Am S. greifen die Schoten an, die, aus Tauwerk, bei den Marssegeln auch aus Kette, die Verbindung des Segels mit der Rahe unter dem Segel vermitteln. Vgl. Takelung.

 

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