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Schobar bis Schockleinen (Bd. 6, Sp. 936 bis 937)
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Artikelverweis Schobar, s. Meyers Schubra.
 
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Schober (altdeutsch scobar, verwandt mit »schieben«), Gebäude zum Aufbewahren von Heu etc., auch soviel wie Meyers Feimen (s. d.).
 
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Schober, Thekla von, unter ihrem Mädchennamen von Gumpert bekannte Jugendschriftstellerin, geb. 28. Juni 1810 in Kalisch, gest. 1. April 1897 in Dresden, war die Tochter eines Regierungsmedizinalrats in Posen, hatte Beziehungen zur jüngsten Tochter, Luise, des Statthalters von Posen, Fürsten Radziwill und übernahm nach deren Verheiratung mit dem Fürsten Czartoriski die Erziehung ihrer Kinder. Hier fand sie die erste Anregung zu ihren Jugendschriften: »Der kleine Vater und das Enkelkind« (Berl. 1843); »Die Badereise der Tante« (das. 1844); »Mein erstes weißes Haar« (das. 1844, 4. Aufl. 1884); »Erzählungen aus der Kinderwelt« (Bresl. 18471849), die wegen der Poesie, mit der sie sich an die kindlichen Gemüter wandten, großen Anklang fanden. Seit 1856 mit dem auch als Dichter bekannten Legationsrat Franz von S. (gest. 1882) vermählt, lebte sie seitdem in Dresden und gab zahlreiche Jugendschriften heraus, von denen sich vornehmlich das jährlich erscheinende »Töchter-Album« (Glogau 1854 ff.) u. »Herzblättchens Zeitvertreib« (das., seit 1855) einer großen Beliebtheit erfreuten. Außerdem gab sie heraus: »Bücherschatz für Deutschlands Töchter« (Glog. 188994, 16 Bde.) und die Lebenserinnerungen: »Unter fünf Königen und drei Kaisern« (das. 1891) und »Autographen u. Erinnerungen« (Brem. 1893).

[Bd. 6, Sp. 937]



 
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Schobergruppe, südliche Vorlage der Hohen Meyers Tauern (s. d.).
 
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Schobo (franz. Chobo), Stadt in der franz. Kolonie Tongking, links am Schwarzen Fluß, dem rechten Nebenfluß des Songka oder Roten Flusses, wichtig als Endpunkt der regelmäßigen Dampfschiffahrt und Handelsstation zwischen Hanoi und Luang Prabang.
 
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Schochet (hebr.), Schächter; s. Meyers Schächten.
 
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Schock, Anzahl von 60 Stück, ein Großschock = 64 Stück, 1 S. = 4 Mandel; vor und nach Einführung der Rechnung nach Talern und Gulden auch Rechnungsmünze, das S. Groschen, mit sinkendem Werte. Das böhmische (kopy grossuw) = 2 Reichstaler Kurant oder 3 Gulden enthielt 60 Kaisergroschen oder Böhmen zu 3 Kreuzer (maley gross) oder 4 Gröschel (Fledermäuse) = 6,3145 Mk. der deutschen Talerwährung nach dem Verhältnis des Konventions-Speziestalers. Die Schocksteuer wurde seit 1488 in Sachsen vom S. Groschen Grundstückswert als Einheit in Pfennigen erhoben.
 
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Schöckel, 1446 m hoher Berg der Cetischen Alpen in Steiermark, aus Gneis zusammengesetzt, mit dem Stubenberghaus (Berggasthof) und der Semriacher Alpenhütte (1350 m), bietet eine lohnende Aussicht dar und wird häufig von Graz aus bestiegen.
 
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Schocken, Stadt im preuß. Regbez. Bromberg, Kreis Wongrowitz, an der Kleinen Welna und zwischen dem Budzischewoer-, Hammer-, Maziejuk- und Wloknoer See, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Spiritusfabrikation, 2 Dampfmahl- und eine Dampfsägemühle, Fischhandel und (1905) 1363 Einw.
 
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Schockieren, s. Meyers Chokieren.
 
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Schockleinen, s. Meyers Leinwand.

 

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