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Schnurscheibe bis Schobergruppe (Bd. 6, Sp. 936 bis 937)
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Artikelverweis Schnurscheibe, s. Meyers Seiltrieb.
 
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Schnürspruch, s. Meyers Schnüren.
 
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Schnurstein, s. Meyers Lochstein.
 
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Schnurtrieb, s. Meyers Seiltrieb.
 
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Schnurwürmer (Nemertini), s. Meyers Plattwürmer.
 
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Schŏ (Schîng, Masu, holländ. Gantang), japan. Maß von 1/10 To = 10 Gô (Ngoo) oder 1,8039 Lit.
 
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Schoa, christliches, seit 1889 mit Abessinien verbundenes Königreich, 40,000 qkm mit 1,52 Mill. Einw. Im Süden und O. des Hochlandes, das im Guragebirge mit dem Wariro (3900 m) gipfelt, fließt der Hawasch, im NO. der Blaue Nil (Abai), Hauptfluß ist die Djemma. Über die geologischen, botanischen und zoologischen Verhältnisse sowie über die Bewohner (Amhara und heidnische oder mohammedanische Galla) vgl. Abessinien. Der unbedeutende Handel geht durch die Adalwüste nach Tadschurra (Golf von Aden). Die frühere Hauptstadt Ankober starb 1892 durch Cholera und Hungersnot fast aus; an ihrer Stelle machte Kaiser Meyers Menelik (s. d.) Addis Abeba zur Hauptstadt, die während der Regenzeit mit Antoto vertauscht wird (s. Meyers Abessinien, S. 35). Vgl. Schurtz im 3. Band von Helmolts »Weltgeschichte« (Leipz. 1901).
 
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Schobar, s. Meyers Schubra.
 
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Schober (altdeutsch scobar, verwandt mit »schieben«), Gebäude zum Aufbewahren von Heu etc., auch soviel wie Meyers Feimen (s. d.).
 
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Schober, Thekla von, unter ihrem Mädchennamen von Gumpert bekannte Jugendschriftstellerin, geb. 28. Juni 1810 in Kalisch, gest. 1. April 1897 in Dresden, war die Tochter eines Regierungsmedizinalrats in Posen, hatte Beziehungen zur jüngsten Tochter, Luise, des Statthalters von Posen, Fürsten Radziwill und übernahm nach deren Verheiratung mit dem Fürsten Czartoriski die Erziehung ihrer Kinder. Hier fand sie die erste Anregung zu ihren Jugendschriften: »Der kleine Vater und das Enkelkind« (Berl. 1843); »Die Badereise der Tante« (das. 1844); »Mein erstes weißes Haar« (das. 1844, 4. Aufl. 1884); »Erzählungen aus der Kinderwelt« (Bresl. 18471849), die wegen der Poesie, mit der sie sich an die kindlichen Gemüter wandten, großen Anklang fanden. Seit 1856 mit dem auch als Dichter bekannten Legationsrat Franz von S. (gest. 1882) vermählt, lebte sie seitdem in Dresden und gab zahlreiche Jugendschriften heraus, von denen sich vornehmlich das jährlich erscheinende »Töchter-Album« (Glogau 1854 ff.) u. »Herzblättchens Zeitvertreib« (das., seit 1855) einer großen Beliebtheit erfreuten. Außerdem gab sie heraus: »Bücherschatz für Deutschlands Töchter« (Glog. 188994, 16 Bde.) und die Lebenserinnerungen: »Unter fünf Königen und drei Kaisern« (das. 1891) und »Autographen u. Erinnerungen« (Brem. 1893).

[Bd. 6, Sp. 937]



 
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Schobergruppe, südliche Vorlage der Hohen Meyers Tauern (s. d.).

 

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