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Schnurasseln bis Schnurkeramik (Bd. 6, Sp. 936)
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Artikelverweis Schnurasseln (Chilognatha), s. Meyers Tausendfüßer.
 
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Schnurbäumchen, s. Meyers Obstbau, S. 885.
 
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Schnürboden, s. Meyers Theater; Raum zum Aufzeichnen der Spantenlinien der Schiffe in natürlicher Größe auf dem Fußboden; vgl. Mall und Spanten.
 
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Schnürbrust, s. Meyers Schnüren.
 
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Schnürchenbarchent (Kordbarchent), gestreiftes Baumwollengewebe mit 34 Ketten- und 26 Schußfäden auf 1 cm, aus Kettengarn Nr. 28 und Schußgarn Nr. 44 englisch.
 
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Schnürchenmusselin, s. Musselin.
 
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Schnürchenperkal, dichtes Baumwollengewebe, das, in gewissen Abständen eingewebt, stärkere Kettenfäden enthält, die als dünne Schnüre erscheinen.
 
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Schnüren, das Umgeben einzelner Körperteile mit fest anliegenden Kleidungsstücken (Schnürbrust, Schnürleibchen, Korsett), s. Meyers Korsett und Meyers Kleidung, S. 110.
 
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Schnüren, Handwerksgebrauch namentlich der Maurer und Zimmerleute, nach welchem dem unberufenen Betreter eines Bauplatzes, in neuerer Zeit wohl auch dem den Bau besuchenden Bauherrn, indem man ihm durch Vorhalten einer Schnur den Weg versperrt, in gereimter Rede (Schnürspruch) ein Trinkgeld abverlangt wird. Der Brauch findet sich ähnlich bei den Schnittern, die den ihr Arbeitsfeld betretenden Fremdling mit einem Strauß oder Strohwisch binden. Sein Grund ist in dem Aberglauben zu suchen, daß man dem Eindringling bösen Blick od. dgl. zutraute und ihn durch eine Spende seine gute Absicht beweisen ließ. Vgl. Rowald, Brauch, Spruch und Lied der Bauleute (2. Aufl., Hannov. 1903). In der Jägersprache bezeichnet S. das eigentümliche Setzen der Läufe, bei dem die Spur eine gerade Linie bildet. Besonders der Fuchs und der Wolf schnüren beim Traben (Trollen). Der Gegensatz vom S. ist Meyers Schränken (s. d. und die Abbildung bei Fuchs, S. 187).
 
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Schnurfeuer, s. Meyers Feuerwerkerei, S. 529.
 
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Schnurkeramik, s. Meyers Gefäße, vorgeschichtl., S. 442.

 

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