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Schneuß bis Schnirkelschnecken (Bd. 6, Sp. 933)
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Artikelverweis Schneuß, in der gotischen Baukunst soviel wie Meyers Fischblase (s. d. und Dreischneuß).
 
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Schneverdingen, Dorf im preuß. Regbez. Lüneburg, Kreis Soltau, an der Staatsbahnlinie Soltau-Buchholz, hat eine evang. Kirche, 5 Schuhfabriken und (1905) 2039 Einw.
 
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Schnibbe, s. Meyers Abzeichen.
 
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Schnickschnack, s. Meyers Schnack.
 
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Schnierlach (franz. La Poutroie), Kantonshauptstadt im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Rappoltsweiler, am Weißbach, in den Vogesen und an der Linie Kolmar-S. der Kaisersberger Taleisenbahn, hat eine kath. Kirche, Amtsgericht, Baumwollspinnerei, mechanische Weberei, Holzstoff-, Käse- und Kirschwasserfabrikation und (1905) 2095 meist kath. Einwohner. Westlich der Fauxkopf (1222 m), nördlich der Bludenberg (1231 m).
 
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Schnigge, kleines Hansaschiff, jetzt ein- oder zweimastiges Küstenfahrzeug in der Nordsee.
 
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Schnin, Stadt, s. Meyers Znin.
 
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Schnippchen, eine Handgebärde, kurzes Fingerknipsen (engl. snip); S. schlagen, durch Fingerschnalzen andeuten, daß einem eine Sache nicht mehr wert sei als dies. So hatte sich Sardanapal darstellen lassen, wie er der ganzen Welt ein S. schlägt, und ebenso wurden häufig antike Faune und Satyrn dargestellt. Davon schnippisch, kurz angebunden.
 
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Schnipp-Schnapp-Schnurr-Burr-Basilorum, einfaches Kartenspiel mit Pikett- oder Whistkarte, je nach Anzahl der Teilnehmer. Vorhand spielt ein Blatt aus und sagt Schnipp, wer das nächsthöhere Blatt gleicher Farbe hat, wirft es zu und sagt Schnapp, ebenso folgen Schnurr, Burr und Basilorum. Basilorum zieht den Stich ein und spielt wieder aus. Es gilt, so auszuspielen, daß man selbst Basilorum machen kann und möglichst auch Freiblätter übrigbehält, auf welche die andern Spieler nichts zuwerfen können. Wer seine Blätter zuerst los ist, hat gewonnen.
 
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Schnirkelmuschel, s. Meyers Austern, S. 163.
 
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Schnirkelschnecken (Helicidae), Familie der Lungenschnecken, Tiere mit äußerer, wohlentwickelter, spiraliger Schale, die meist das ganze Tier aufnimmt, vier Tentakeln, rechts unter dem Rande des Mantels liegender Atemöffnung, in der Regel gemeinsamer Geschlechtsöffnung, meist gestreiften oder gerippten, halbmondförmigen Kiefern und viereckigen, die Zähne tragenden Platten auf der Radula. Die Familie umfaßt etwa 5000 lebende und 400 fossile Arten in den Gattungen Helix, Bulimus, Achatina, Buliminus, Balea, Clausilia, Pupa, Vitrina, Zonites, Hyalina, Succinea. Zur Gattung Helix L., mit scheibenförmiger, kugeliger oder kegelförmiger, oft gebänderter Schale, schräger, mehr breiter als hoher Mündung, gehören etwa 3000 über die ganze Erde verbreitete Arten und 200 fossile Arten vom Eocän an. Im Winter verschließen die Tiere ihre Schale mit einem Deckel. Mehrere Arten werden gegessen, wie die Weinbergschnecke (H. pomatia L.) in Süddeutschland und der Schweiz, H. aperta (la tapade) u. a. in Frankreich etc. Vgl. Pfeiffer, Monographia heliceorum viventium (Leipz. 184877, 8 Bde.); »Familie der Helizeen« (Abt. 13 von Pfeiffer, Abt. 46 von Kobelt, Nürnb. 18461906).

 

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