Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Schnepper bis Schnin (Bd. 6, Sp. 933)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Schnepper (Schnäpper), chirurg. Instrument, bei dem mittels einer Stahlfeder eine oder mehrere in einer Kapsel verborgene scharfe Klingen hervorgeschnellt werden können. Der Aderlaßschnepper (Phlebotomus) besaß nur eine Klinge; über den Schröpfschnepper (Scarificatorium) s. Meyers Schröpfen. Vgl. auch Armbrust.
 
Artikelverweis 
Schnepperer, s. Meyers Rosenblüt.
 
Artikelverweis 
Schnerfer, in Nordtirol der Meyers Rucksack (s. d.).
 
Artikelverweis 
Schnetz, Jean Victor, franz. Maler, geb. 15. Mai 1787 in Versailles, gest. 17. März 1870 in Paris, lernte in Paris unter David. Sein erstes größeres Gemälde war der barmherzige Samariter (1819, Kathedrale in Valence), dem Jeremias, auf den Trümmern von Jerusalem weinend, folgte. Für Versailles malte er die Schlacht bei Ceresole 1544, die Prozession der Kreuzfahrer um Jerusalem und die Schlacht bei Ascalon (1099), Graf Odo verteidigt Paris gegen die Normannen 885886 u. a., für die Kirche Notre-Dame de bonne Nouvelle eine heil. Elisabeth. Daneben schuf er viele Bilder aus dem italienischen Volksleben, zum Teil lebensgroß, wie das fast 5 m breite Gelübde an die Madonna (im Louvre). 1840 ward er zum Direktor der französischen Akademie in Rom ernannt, wo er bis 1847 und dann wieder von 1852 bis 1866 tätig war.
 
Artikelverweis 
Schneuß, in der gotischen Baukunst soviel wie Meyers Fischblase (s. d. und Dreischneuß).
 
Artikelverweis 
Schneverdingen, Dorf im preuß. Regbez. Lüneburg, Kreis Soltau, an der Staatsbahnlinie Soltau-Buchholz, hat eine evang. Kirche, 5 Schuhfabriken und (1905) 2039 Einw.
 
Artikelverweis 
Schnibbe, s. Meyers Abzeichen.
 
Artikelverweis 
Schnickschnack, s. Meyers Schnack.
 
Artikelverweis 
Schnierlach (franz. La Poutroie), Kantonshauptstadt im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Rappoltsweiler, am Weißbach, in den Vogesen und an der Linie Kolmar-S. der Kaisersberger Taleisenbahn, hat eine kath. Kirche, Amtsgericht, Baumwollspinnerei, mechanische Weberei, Holzstoff-, Käse- und Kirschwasserfabrikation und (1905) 2095 meist kath. Einwohner. Westlich der Fauxkopf (1222 m), nördlich der Bludenberg (1231 m).
 
Artikelverweis 
Schnigge, kleines Hansaschiff, jetzt ein- oder zweimastiges Küstenfahrzeug in der Nordsee.
 
Artikelverweis 
Schnin, Stadt, s. Meyers Znin.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: