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Schnelladekanonen bis Schnellenberg (Bd. 6, Sp. 926 bis 927)
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Artikelverweis Schnelladekanonen, Name für Geschütze, die, ohne gerade Schnellfeuergeschütze zu sein, wie die Rohrrücklaufgeschütze, doch durch Handlichkeit der Munition (Patronen) und Minderung des Rücklaufs (durch Sporn u. dgl.) ein schnelles Laden und somit auch schnelles Feuer gestatten.
 
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Schnelläufer, s. Meyers Läufer. Auch schnell laufende Maschinen, z. B. Dampfmaschinen (s. Tafel Meyers »Dampfmaschinen II«, S. 111), Pumpen etc.
 
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Schnellbahn, s. Meyers Elektrische Eisenbahn, S. 608.
 
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Schnellbelagerung (Artilleriebelagerung), ein im Anfang des 19. Jahrh. übliches Angriffsverfahren gegen ältere Festungen mit hochragenden

[Bd. 6, Sp. 927]


Mauern. Man umgab die Angriffsfront mit einer Parallele, legte in derselben Batterien an und stürmte, nachdem letztere genügend gewirkt hatten.
 
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Schnellbetrieb, die Anwendung hoher Geschwindigkeiten im Maschinenbetrieb. Man baut schnell laufende Dampfmaschinen, Verbrennungsmotoren, Pumpen, Kompressoren, Gebläse etc. Auch bei manchen Hebemaschinen und Werkzeugmaschinen (Drehbänke, Hämmer) werden oft hohe Arbeitsgeschwindigkeiten benutzt. Durch den Übergang zum S. wird die spezifische Leistungsfähigkeit der Maschinen erhöht, ohne daß deren räumliche Ausdehnung und Gewicht sowie deren Preis in gleichem Maße wachsen. Lassen sich hohe Leistungen mit verhältnismäßig kleinen Maschinenanlagen erreichen, dann fallen auch die Anlagekosten verhältnismäßig niedrig aus. Der S. ist hiernach in wirtschaftlicher Hinsicht von Bedeutung. Daneben spielt aber auch oft die Raumfrage eine große Rolle, wenn es sich um die Erstellung von Anlagen bei beschränkten Raumverhältnissen (besonders in Großstädten) handelt. In manchen Fällen (bei Pumpen, Kompressoren) ist für die Wahl hoher Geschwindigkeiten auch die Benutzung rasch laufender Antriebsmotoren (Elektromotoren) bestimmend, die man vorteilhaft ohne viele Zwischenglieder mit der Arbeitsmaschine verbindet, damit Arbeitsverluste durch Reibung etc. möglichst vermieden werden. Durch die hohen Geschwindigkeiten darf natürlich die Betriebssicherheit der Maschinen nicht gefährdet werden. Bei dem Bau schnell gehender Maschinen treten mancherlei Schwierigkeiten (Beherrschung der Massenwirkung etc.) auf, die gegenwärtig zum Teil überwunden sind. Auch in der Entwickelung des Verkehrswesens ist eine allmähliche Steigerung der Geschwindigkeiten, z. B. bei den Eisenbahnzügen und Dampfschiffen, zu verzeichnen. Über Schnellbahnen s. Meyers Elektrische Eisenbahn.
 
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Schnellboote, soviel wie Motorboote.
 
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Schnelldampfer, s. Meyers Dampfschiff.
 
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Schnelldrehstahl (Schnellarbeitsstahl), ein nach besonderm Verfahren gehärteter Chromwolframstahl, der vielfach als Werkzeugstahl zu Fräsern, Spiralbohrern u. Drehstählen verwendet wird. Seine außerordentliche Härte gestattet erheblich größern Span und Vorschub, was eine Erhöhung der Geschwindigkeit der Werkzeugmaschinen bedeutet, und ist von besonderm Wert bei Bearbeitung harten Gusses oder Stahles.
 
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Schnellefeu (Sommerefeu), s. Mikania.
 
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Schnellen, hohe, zylindrische, sich nach oben etwas verjüngende Henkelkrüge von eleganter Form und mit reichen Reliefverzierungen, wurden aus weißlichgrauem Steinzeug im 16. u. 17. Jahrh. meist in Siegburg angefertigt (s. Abbild.).
 
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Schnellenberg, Schloß, s. Meyers Attendorn.

 

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