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Schneidewalze bis Schnelladekanonen (Bd. 6, Sp. 926)
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Artikelverweis Schneidewalze, eine Walze mit herumlaufenden Schneiden, die beim Rollen über eine Platte aus weicher Masse diese in Streifen zerschneidet.
 
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Schneidewin, Friedrich Wilhelm, Philolog, geb. 6. Juni 1810 in Helmstedt, gest. 10. Jan. 1856 in Göttingen, studierte seit 1829 in Göttingen und ward 1833 Lehrer am Obergymnasium in Braunschweig, 1836 Privatdozent in Göttingen, 1837 außerordentlicher, 1842 ordentlicher Professor. Unter seinen Arbeiten sind hervorzuheben: »Delectus poesis Graecorum elegiacae, iambicae, melicae« (Göttingen 183839, 3 Tle.); Ausgaben von Martial (Grimma 1842, 2 Bde.; Text, Leipz. 1853 u. 1866), Pindar (das. 1850, 2. Aufl. 1865); »Heraclidis Politiarum quae exstant« (Götting. 1847); Sophokles mit deutschen Anmerkungen (Leipz. u. Berl. 1849 bis 1854, 7 Bde.; oft erneuert, seit 1856 durch Nauck, seit 1897 durch Bruhn); Babrios (Leipz. 1853, 2. Aufl. 1865); »Hyperidis orationes duae« (Götting. 1853); Äschylos' »Agamemnon« mit deutschen Anmerkungen (Berl. 1856); Hippolyts »Refutatio omnium haeresium« (mit L. Duncker, Götting. 1859). Mit v. Leutsch bearbeitete er den 1. Band des »Corpus paroemiographorum graecorum« (Götting. 1839). Auch begründete er 1846 den »Philologus. Zeitschrift für das klassische Altertum« (Götting.).
 
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Schneidezähne, s. Meyers Gebiß.
 
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Schneidklinge, s. Meyers Schraube.
 
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Schneidmodul, Werkzeug zum Abschneiden gleichbreiter Streifen von dünnen Holzblättern etc., besteht aus einem Anschlag mit Stange, an der eine verstellbare Schneide sitzt, die beim Verschieben des Anschlags an einer geraden Kante einen geraden Schnitt ausführt.
 
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Schneidrad, eine scheibenförmige Fräse.
 
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Schneidwerk, ein Walzwerk aus kreisförmigen Scheiben, die wie Kreisscheren wirken und eingeschobene Platten, Bleche oder Flachschienen fingerartig in schmale Streifen schneiden, z. B. behufs der Drahtfabrikation, der Anfertigung von Stäben zum Nagelschmieden etc. Vgl. Eisenspalterei.
 
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Schneifel (Schnee-Eifel), s. Eifel, S. 439.
 
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Schneise (Schneiße, wahrscheinlich vom niederdeutschen sneet, »Schneide«, d. h. Grenze), s. Meyers Gestelle.
 
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Schnell, Hermann, geb. 13. Okt. 1860 zu Laasphe in Westfalen, gest. 5. April 1901 als Oberlehrer am Realgymnasium in Altona, verdient um das Turnwesen und besonders die Jugendspiele als Mitglied des Zentralausschusses für Volks- und Jugendspiele, als Mitbegründer der »Zeitschrift für Turn- und Jugendspiel« (seit 1892) und insbes. durch das auf gründlichen Studien beruhende »Handbuch der Ballspiele« (Leipz. 18991901, 3 Tle.).
 
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Schnelladekanonen, Name für Geschütze, die, ohne gerade Schnellfeuergeschütze zu sein, wie die Rohrrücklaufgeschütze, doch durch Handlichkeit der Munition (Patronen) und Minderung des Rücklaufs (durch Sporn u. dgl.) ein schnelles Laden und somit auch schnelles Feuer gestatten.

 

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