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Schneidbohrer bis Schneider (Bd. 6, Sp. 923 bis 924)
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Artikelverweis Schneidbohrer, soviel wie Schraubenbohrer, s. Meyers Schraube.
 
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Schneideisen, s. Meyers Schraube.
 
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Schneidekeule, s. Meyers Makana.
 
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Schneidelholzbetrieb (Kropsholzbetrieb), forstliche Betriebsart, bei der die Stämme ganz oder bis zu größerer Höhe unverstümmelt bleiben und die Nutzung sich nur auf die Wegnahme der Äste erstreckt. Die Verjüngung erfolgt durch Ausschläge an den Abhiebsstellen.
 
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Schneidelstreu, klein gehackte Zweige (s. Meyers Waldstreu).
 
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Schneidemühl (poln. Pila), Stadt im preuß. Regbez. Bromberg, Kreis Kolmar, an der Küddow, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Berlin-S., S.-Thorn, Posen-Stargard u. a., 57 m ü. M., hat 3 evangelische und eine kath. Kirche, eine Kirche der evangelischen Gemeinschaft, Synagoge, Denkmal Kaiser Wilhelms I., Gymnasium, Realschule, Schullehrerseminar, Taubstummenanstalt, Landgericht, Westpreußische Landschaftsdirektion, Reichsbanknebenstelle, Maschinen-, Dachpappen-, Stärke-, Zement- und Kalksandsteinfabrikation, Sägemühlen, Bierbrauerei, Ziegelbrennerei, eine Eisenbahnreparaturwerkstatt und (1905) mit der Garnison (ein Infanterieregiment

[Bd. 6, Sp. 924]


Nr. 149) 21,624 Einw., davon 7674 Katholiken und 653 Juden. S. erhielt 1513 deutsches Stadtrecht. In S. wurde 1844 von Joh. Czerski die erste deutsch-katholische Gemeinde gegründet. Zum Landgerichtsbezirk S. gehören die 13 Amtsgerichte zu Czarnikau, Deutsch-Krone, Filehne, Jastrow, Kolmar i. Pos., Lobsens, Margonin, Märkisch-Friedland, Nakel, Schloppe, S., Schönlanke und Wirsitz.
 
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Schneidemühle (Sägemühle), s. Säge und Sägemaschine, S. 418.
 
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Schneiden, im Billardspiel, s. Meyers Billard, S. 876; im Whistspiel etc., s. Meyers Impasse.
 
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Schneiden der Ferkel, soviel wie Meyers Kastration (s. d., S. 733).
 
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Schneider, Gewerbtreibender, der die Kleidung herstellt. Das Schneidergewerbe entstand als Handwerk schon frühzeitig mit Gründung der Städte, während bis dahin die Schneiderei im Hause durch Frauen und Mägde ausgeübt wurde. Auch heute ist der Betrieb noch vielfach handwerksmäßig, obwohl die Meyers Konfektion (s. d.) dem Handwerk schwere Konkurrenz bereitet. In der Regel unterscheidet man Zivil- und Militär- (Uniform-) schneider und Damenschneider, jedoch ohne daß eine strenge Scheidung in der Praxis vorhanden wäre. Nach der Gewerbezählung vom 14. Juni 1895 gab es im Deutschen Reich 882,824 (darunter 17,026 Neben-) Betriebe mit 458,621 beschäftigten Personen (wovon 169,263 weiblich.) Seit 1884 besteht der Bund deutscher Schneiderinnungen mit dem Sitz in Berlin und 861 Innungen; sein Organ ist das »Verbandsblatt deutscher Schneiderinnungen« (Berl., seit 1884). Vgl. »Leitfaden für den Unterricht in Fachschulen des Schneidergewerbes etc.« (hrsg. vom Bunde deutscher Schneiderinnungen, Berl. 1894); »Die gesamte Fachwissenschaft des Kleidermachers« (3. Aufl., Dresd. 1902, 4 Bde.) und Artikel »Schneiderschulen«.
 
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Schneider, junger Hirsch von sechs Enden; soviel wie Meyers Fregattenvogel (s. d.); Gliederspinne, s. Meyers Kanker.

 

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