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Schneckenblütler bis Schneckenrad (Bd. 6, Sp. 917 bis 918)
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Artikelverweis Schneckenblütler (Malacophilae), Pflanzen mit Blumen, bei denen wie bei Rohdea japonica (s. Tafel Meyers »Fliegen- und Schneckenblumen«, Fig. 16), bei Alocasia odora (Fig. 19) und andern Arazeen die Blütenbestäubung durch Schnecken bewirkt wird (s. Meyers Fliegenblumen).
 
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Schneckenbohrer, s. Meyers Bohrer und Meyers Bohrmaschinen, S. 165.
 
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Schneckenburger, 1) Matthias, prot. Theolog, geb. 17. Jan. 1804 zu Thalheim in Württemberg. gest. 13. Juni 1848 in Bern, wurde 1827 Repetent in Tübingen, 1831 Hilfsprediger in Herrenberg, 1834 Professor der Theologie in Bern. Unter seinen Schriften sind von dauerndem Wert: »Über den Zweck der Apostelgeschichte« (Bern 1841); »Zur kirchlichen Christologie« (Pforzh. 1848 u. 1861); »Vergleichende Darstellung des lutherischen und reformierten Lehrbegriffs« (hrsg. von Güder, Stuttg. 1855, 2 Bde.);

[Bd. 6, Sp. 918]


»Vorlesungen über neutestamentliche Zeitgeschichte« (hrsg. von Löhlein, Frankf. 1862) und »Vorlesungen über die Lehrbegriffe der kleinern protestantischen Kirchenparteien« (hrsg. von Hundeshagen, das. 1863).
   2) Max, Bruder des vorigen, Dichter des Liedes: »Die Wacht am Rhein«, geb. 17. Febr. 1819 in Thalheim, gest. 3. Mai 1849 in Burgdorf bei Bern als Teilhaber einer Eisengießerei. Das erwähnte Gedicht, das im deutsch-französischen Kriege von 1870/71 in Karl Wilhelms Komposition zum Nationallied wurde, hatte er bereits 1840, als von Frankreich aus dem linken Rheinufer Gefahr drohte, gedichtet. Aus seinem Nachlaß erschienen »Deutsche Lieder« (Stuttg. 1870). Vgl. Lang, Von und aus Schwaben, Heft 6 (Stuttg. 1890).
 
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Schneckengärten, s. Meyers Weinbergschnecke.
 
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Schneckengebläse, s. Tafel Meyers »Gebläse«, S. IV.
 
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Schneckengrün, Dorf in der sächs. Kreish. Zwickau, Amtsh. Plauen, hat eine Arbeiterkolonie, eine Gartenbaulehranstalt für Frauen und (1905) 450 Einw.
 
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Schneckenhäuslerboden, s. Meyers Löß, S. 718.
 
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Schneckenklee, s. Medicago.
 
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Schneckenkrebse, soviel wie Einsiedlerkrebse (s. d.).
 
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Schneckenlinien (Helikoiden), die ebenen Schnitte der ringförmigen Fläche, die ein Kreis beschreibt, wenn er sich um eine in seiner Ebene liegende, aber nicht durch seinen Mittelpunkt gehende Achse dreht. Zuweilen nennt man diese Kurven auch Spiralen, doch wird der Name Spirale jetzt meist in anderm Sinne gebraucht.
 
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Schneckenrad, ein Zahnrad, in das eine Schraube (Schnecke) eingreift; s. Meyers Zahnräder.

 

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