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Schnarcherklippen bis Schnebelhorn (Bd. 6, Sp. 914 bis 915)
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Artikelverweis Schnarcherklippen, s. Meyers Schierke.
 
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Schnarcheule, s. Meyers Eulen, S. 159.
 
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Schnarre, s. Meyers Drossel, S. 211.
 
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Schnarrposten, Posten vor dem Gewehr der Kavallerie im Vorpostendienst etc. Vgl. Sicherheitsdienst.
 
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Schnarrwerk, die Zungenstimmen in der Orgel.
 
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Schnars-Alquist, Hugo, Maler, geb. 29. Okt. 1855 in Hamburg, wurde gezwungen, Kaufmann zu werden, bildete sich aber daneben auf der Gewerbeschule seiner Vaterstadt im Zeichnen und auf eigne Faust im Malen aus. Durch den Erfolg verschiedener Seestücke, die sofort Käufer fanden, ermutigt, sattelte er 1884 um und wurde 1886 Meisterschüler von Gude in Berlin. 188889 war er als Delegierter der deutschen Kunstgenossenschaft und Mitglied der Jury auf der Weltausstellung in Melbourne, begründete 1891 mit Liebermann, Leistikow u. a. die »Vereinigung der XI«, war 189293 Mitglied der Reichskommission, Mitglied der Jury etc. in Chicago, wurde 1896 zum Professor ernannt und siedelte 1898 von Berlin nach Hamburg über. Seine zahlreichen Seereisen nach Nord-, Mittel- und Südamerika, Australien, Tasmania, Neuseeland, Ceylon, Nord- und Südeuropa lehrten ihn das Meer unter allen Breitengraden,

[Bd. 6, Sp. 915]


zu allen Jahreszeiten und in allen Stimmungen kennen und mit großer Wahrheit schildern. Bilder von ihm besitzen der deutsche Kaiser (Hilfe in Sicht, 1890), der Reichskanzler Fürst Bülow (Deutschland, 1900), die Kunsthalle in Hamburg (Nordwest, 1903), die Museen in Elbing, Adelaïde, St. Louis und viele Privatsammlungen in Deutschland, Amerika, Australien etc. Auch hat er viele Bilder für die Dampfer der Hamburg-Amerika-Linie gemalt.
 
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Schnärz, s. Meyers Wiesenknarrer.
 
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Schnaumast, ein Baum hinter den Untermasten, woran das vordere Liek der Gaffelsegel an Segeln befestigt ist. Schnau, früher eine Brigg mit S. für das Schnausegel (anstatt des Briggsegels).
 
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Schnauzenmotte, s. Meyers Motten, S. 196.
 
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Schnebbe (Schneppe, auch Flebbe), die auf die Stirn herabreichende Spitze einer Frauenhaube, auch diese selbst; wird jetzt noch von Witwen und bei Hoftrauer getragen.
 
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Schnebelhorn, Berg in der zwischen den Tälern der Thür und Töß hinziehenden Bergkette (Speer-Hörnli), im schweizer. Kanton Zürich, auf der Grenze von St. Gallen, 1295 m.

 

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