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Schnäpel bis Schnarre (Bd. 6, Sp. 914)
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Artikelverweis Schnäpel, Fisch, s. Meyers Renke, S. 802.
 
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Schnäpper (Schnepper), s. Meyers Armbrust; auch chirurgisches Instrument, s. Meyers Schnepper.
 
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Schnapphahn, Wegelagerer zu Pferde, gewissermaßen ein nach Beute (etwa einem Hahn) schnappender Mensch; in Niedersachsen Spitzname für Gerichtsdiener.
 
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Schnapphahn, früher Bezeichnung einer seit 1500 am Niederrhein und in Lüttich, 79 aus der seinen Mark, halbfein geprägten Silbermünze mit einem als Raubritter (Snap'han) gedeuteten Reiter im Galopp auf dem Revers; es gab auch doppelte, vier- und achtfache Stücke.
 
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Schnapphahnschloß, s. Meyers Handfeuerwaffen, S. 749.
 
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Schnapptuch, s. Meyers Jagdzeug.
 
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Schnappweife, s. Meyers Haspel.
 
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Schnarchen, das bekannte Geräusch, das die Atmung der mit offenem Munde Schlafenden begleitet, entsteht dadurch, daß der Luftstrom das Gaumensegel in Schwingungen versetzt. S. tritt zuweilen plötzlich ein, wenn das Gaumensegel gelähmt wurde, wie z. B. nach Diphtherie, nach einem Schlaganfall, bei Kopfverletzungen mit Hirndruck, wo es, mit Bewußtlosigkeit verbunden, ein schlechtes Zeichen zu sein pflegt.
 
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Schnarcherklippen, s. Meyers Schierke.
 
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Schnarcheule, s. Meyers Eulen, S. 159.
 
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Schnarre, s. Meyers Drossel, S. 211.

 

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