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Schmelzfarben bis Schmelzschupper (Bd. 6, Sp. 887)
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Artikelverweis Schmelzfarben, leicht schmelzbare, farbige Gläser, die, in Pulverform und mit verdicktem Terpentin- oder Lavendelöl angerieben, zum Malen auf Porzellan oder Glas benutzt und durch Erhitzen bis zum Schmelzen befestigt werden. Statt des fertigen farbigen Glases benutzt man auch leicht schmelzbares, farbloses Glas und mischt dies mit dem färbenden Metalloxyd, so daß sich das farbige Glas erst beim Schmelzen bildet. Als färbende Substanz benutzt man zu Blau meist Kobaltoxyd und Thénards Blau, zu Gelb Antimonium diaphoreticum, zu Grün Chromoxyd und Kupferoxyd, zu Rot Eisenoxyd, zu Braun basisch schwefelsaures Eisenoxyd mit Mangan- oder Kobaltoxyd, zu Karminrot Cassius' Goldpurpur, der durch Chlorsilber rosenrot, durch Kobaltoxyd violett nuanciert wird, zu gewöhnlichem Karminrot auch Manganoxyd, zu Weiß Zinnoxyd, zu Schwarz Iridiumschwarz oder ein Gemisch von Kobalt-, Kupfer-, Eisenoxyd etc.
 
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Schmelzfische (Ganoidei), s. Meyers Fische, S. 606.
 
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Schmelzglas, s. Meyers Email.
 
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Schmelzgut, die zum Einbringen in einen Schmelzofen bestimmte Masse.
 
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Schmelzkacheln, glasierte Kacheln
 
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Schmelzkeim, s. Meyers Zähne.
 
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Schmelzmalerei, s. Meyers Emailmalerei.
 
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Schmelzofen, zur Ausführung von Schmelzprozessen bestimmte Schacht-, Flamm- oder Gefäßöfen, s. Meyers Ofen (mit Tafel).
 
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Schmelzpfropfen, s. Meyers Lärmapparate, S. 197.
 
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Schmelzpunkt, s. Meyers Schmelzen.
 
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Schmelzschupper (Ganoidei), s. Meyers Fische, S. 606.

 

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