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Schluckpneumonie bis Schlundring (Bd. 6, Sp. 876)
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Artikelverweis Schluckpneumonie, s. Meyers Schlingen und Meyers Lungenentzündung, S. 850 (4).
 
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Schluderbach, Dorf in Tirol, Bezirksh. Bruneck, 1441 m ü. M., an der Straße von Toblach nach Ampezzo, Ausgangspunkt von Touren in die Südtiroler Dolomiten (westlich Hohe Gaisl, 3148 m, nördlich Dürrenstein, 2840 m, dazwischen der Sattel der Plätzwiesen mit Übergang in das Pragser Tal, südöstlich der leicht erreichbare Aussichtspunkt Monte Piano, 2325 m, und der schön gelegene Misurinasee, 1755 m ü. M., südlich der Monte Cristallo, 3199 m). Nördlich an der Straße nach Toblach die beliebte Sommerfrische Landro (Höhlenstein), nahe dem Dürrensee, mit neuem Fort.
 
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Schlumberger, Johann von, elsäss. Politiker, geb. 24. Febr. 1819 in Gebweiler, erhielt seine Bildung in der Schweiz und in Paris, übernahm die von seinem Vater Nikolaus S. (gest. 1867) gegründete Textilfabrik in Gebweiler, die er zu hoher Blüte brachte, trat nach der Vereinigung des Elsaß mit Deutschland für die Erleichterung des Übergangs in die neuen Verhältnisse ein, beförderte durch seinen mäßigenden Einfluß und seinen Takt die Begründung der Autonomie des Reichslandes, wurde 1874 nach Einsetzung des Landesausschusses dessen Präsident und blieb es bis 1902. Im J. 1895 wurde er geadelt und ist kaiserlicher Wirklicher Geheimer Rat.
 
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Schlummerlichter, in der Gaunersprache aus dem Fette unschuldiger Kinder hergestellte Lichter, die dazu dienen sollen, um zu sehen, ob noch jemand in dem zu beraubenden Hause wach ist. Ferner Kerzen, vermischt mit dem Blut einer bei einer Zwillingsgeburt verstorbenen Frau, deren Benutzung den Dieb bei der Arbeit für Fremde unsichtbar machen soll.
 
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Schlund (Faux), s. Meyers Speiseröhre; der obere, erweiterte Teil der Röhre sympetaler Blüten (s. Meyers Blüte, S. 87).
 
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Schlundblasenfische (Edelfische, Physostomi), Ordnung der Knochenfische, s. Meyers Fische, S. 606.
 
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Schlundbögen (Kiemenbögen), Schlundfurchen (Kiemenfurchen, Kiemenspalten), s. Meyers Embryo, S. 748.
 
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Schlundkiefer (Pharyngognathi), Unterordnung der Knochenfische, s. Meyers Fische, S. 607.
 
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Schlundklappen, s. Nektarien.
 
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Schlundkopf (Pharynx), beim Menschen der oberste, weitere Teil des Schlundes oder der Speiseröhre, ist ein von vorn nach hinten platt gedrückter, sich verengernder muskulöser und mit Schleimhaut ausgekleideter Schlauch und liegt hinter der Nasen-, Mund- und Kehlkopfhöhle, unmittelbar vor den fünf obern Halswirbeln. Vgl. die Artikel »Rachen« und »Schlingen«, auch die Tafel Meyers »Eingeweide des Menschen II«, Fig. 4. Die Entzündung des Schlundkopfes (Pharyngitis) zeigt im wesentlichen dieselben Symptome wie die des Rachens (s. Meyers Rachenkatarrh).
 
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Schlundring, s. Meyers Gliederfüßer.

 

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